Feiertage in China 2017

Feiertage in China 2017

Die Chinesen haben in 2017 die folgenden Feiertage bzw. arbeitsfreien Tage:

01.01.-02.01.2017 Neujahrstag (Yuandan) 2 Tage
27.01.-02.02.2017 Chinesisches Neujahr (Chunjie, Frühlingsfest 7 Tage
02.04.-04.04.2017 Ahnenverehrung (Qingming, Totengedenktag) 3 Tage
29.04.-01.05.2017 Tag der Arbeit (Wuyi) 3 Tage
28.05.-30.05.2017 Drachenbootfest (Duanwu) 3 Tage
01.10.-08.10.2017 Nationalfeiertag & Mittherbstfest (Guoqing & Zhongqiu) 8 Tage

Fällt ein gesetzlicher Feiertag in China auf ein Wochenende, so wird er in der Regel am darauffolgenden Wochentag nachgeholt. Liegt zwischen dem Feiertag und dem Wochenende ein Brückentag, so wird er gemäß Verordnung vom Chinesischen Staatsrat offiziell von der Arbeit freigestellt, so dass die arbeitsfreien Tage entsprechend verlängert werden. So ergibt es aus den 11 gesetzlichen Feiertagen jährlich in China die oben genannten 26 arbeitsfreien Feiertage in 2017.

Ausländische Touristen sollten auf die längen Feiertage für Chinesisches Neujahr, in der 1. Maiwoche und in der 1. Oktoberwoche achten und diesen Zeitraum für eine Rundreise durch China vermeiden. Insbesondere in der 1. Oktoberwoche, der sogenannten Goldenen Urlaubswoche, benutzen die Chinesen die langen Feiertage sehr intensiv für Reisen und Urlaub in ihrem eigenen Land. Die halbe Nation ist dann unterwegs. Sowohl Flüge als auch Bahn- und Schifffahrten sind besonders stark gefragt, Hotels sind häufig ausgebucht oder nur zu hohen Preisen verfügbar, und die beliebten Sehenswürdigkeiten sind von Menschen überfüllt. In 2017 schließen sich die zwei gesetzlichen Feiertage, nämlich der Nationalfeiertag und das Mittherbstfest unmittelbar aneinander. Während der 8 Tage langen Feiertage am Anfang Oktober 2017 ist mit großem Touristenansturm zu erwarten.

Weitere Infos zu Feiertagen in China

So waren die Goldenen Urlaubswochen in China

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China eröffnet neue Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Shanghai und Kunming

Hochgeschwindigkeitszug

China nimmt am 28. Dezember 2016 die Teilstrecke zwischen Kunming und Guiyang in Betrieb und eröffnet damit die gesamte Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Shanghai und Kunming. Die geplante höchste Fahrgeschwindigkeit ist 350 km pro Stunde. Für die 2.266 km lange Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Shanghai und Kunming benötigt man nun nur noch etwa 11 Stunden. Mit dem Express-Intercity musste man vorher über 35 Stunden fahren. Die Zeitersparnis ist also 24 Stunden mit dem Hochgeschwindigkeitszug.

Ab dem 28. Dezember 2016 fahren zuerst täglich 3 Paare Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Shanghai Hongqiao und Kunming Süd, 3 Paare zwischen Guilin Nord und Kunming Süd, 5 Paare zwischen Changsha Süd und Kunming Süd sowie 10 Paare zwischen Guiyang Nord und Kunming Süd. Außerdem fährt jeden Tag jeweils ein Highspeed-Zug ab Nanjing Süd, Hangzhou Ost, Wuhan, Zhenzhou Ost und Shenzhen Nord nach Kunming Süd sowie in der umgekehrten Richtung. Die Bahnverbindungen zwischen Yunnans Hauptstadt Kunming und Guizhous Hauptstadt Guiyang werden erheblich verbessert. Täglich sollen 34 Paare Hochgeschwindigkeitszüge zwischen den beiden Hauptstädten verkehren. Die Fahrtzeit beträgt lediglich 2 bis 2,5 Stunden.

Der Fahrplan und die Fahrpreise sind noch nicht bekannt. Für öffentliche Reservierung wird es erst zwei Tage vorher, also am 26. Dezember freigegeben. Ab 5. Januar 2017 wird ein neuer Fahrplan veröffentlicht.

Hochgeschwindigkeitsstrecke Shanghai-Kunming

Sehenswürdigkeiten unterwegs

Die neue Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke verläuft von Shanghai über die Provinzen Zhejiang, Jiangxi, Hunan, Guizhou und Yunnan bis nach Kunming, und bietet viele neuen Reisemöglichkeiten zu den interessanten Reisezielen unterwegs. Davon sind die Sehenswürdigkeiten wie der Westsee in Hangzhou, der Nationalpark Zhangjiajie und die Altstadt Fenghuang in Hunan, die Minderheitsdörfer in Guizhou sowie der Huanggoushu-Wasserfall bei Anshun besonders sehenswert.

Meilenstein beim Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Shanghai-Kunming

Die gesamte 2266 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke Shanghai-Kunming wird in mehreren Jahren stückweise gebaut, fertig gestellt und in Betrieb genommen.

Inbetriebnahme der Teilstrecken:

  • 26.10.2010 Shanghai – Hangzhou
  • 16.09.2014 Nanchang – Changsha
  • 10.12.2014 Hangzhou – Nanchang
  • 16.12.2014 Changsha – Xinhuang
  • 17.06.2015 Xinhuang – Guiyang
  • 28.12.2016 Guiyang – Kunming

Weitere Reiseinfos und Angebote für Reiseziele entlang der Bahnstrecke Shanghai-Kunming

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Unterwegs in Hubei

Vom 24. Oktober bis zum 02. November ist das Chinareise.com-Team wieder unterwegs auf einer Inspektionsreise durch Hubei und überprüft die Sehenswürdigkeiten, Hotels und Verkehrsverbindungen für unsere Kunden. Für europäische Touristen ist die zentralchinesische Provinz Hubei bisher noch wenig bekannt. Die meisten ausländischen Gäste kennen Hubei nur deswegen, weil sie eine Yangtze-Kreuzfahrt in Yichang starten oder enden möchten. Dies ist sicherlich unfair für eine Provinz mit langer Geschichte, unzähligen Kulturstätten und reichen touristischen Ressourcen. Neben Drei-Schluchten am Fluss Yangtze hat Hubei noch viel mehr zu bieten. Hubei war das Zentrum der Chu-Kultur, der Han-Kultur und der Drei-Reiche-Kultur und gilt als die Wiege des Daoismus. Die kulturhistorischen Altstädte Jingzhou und Xiangyang haben jeweils eine noch gut erhaltene Stadtmauer, die zu den Top 10 der sehenswertesten alten Stadtmauer in China gehören. Der Berg Wudang-Shan mit seinen zahlreichen taoistischen Tempelanlagen, großartigen Architekturen und schönen Berglandschaften steht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Die Taiji-Kampfkunst auf Wudang-Shan ist weltweit berühmt. Eine weitere UNESCO-Stätte in Hubei ist Shennongjia, ein Naturreservat und Waldgebiet mit den größten Primärwäldern in Zentralchina. Shennongjia ist berühmt für seine große Pflanzenvielfalt, die legendären Wilde Menschen (Yeren, 野人) und spektakuläre Landschaften. Touristen bewundern in Shennongjia Schluchten, Höhlen, Wasserfällen, Bächen, Teichen und Seen auf vielen reizvollen Wanderwegen sowie seltene Goldstumpfnasen und andere Tiere. Wunderschöne Landschaften bieten neben Drei-Schluchten auch mehrere Nebenflüsse am Yangtze sowie der Grand Canyon von Enshi.

Auf dieser großen Rundreise durch Hubei besuchen wir die beiden größten Städte Wuhan und Yichang, die historischen Altstädte Jingzhou, Xiangyang und Suizhou sowie die zwei UNESCO-Stätten Shennongjia und Wudang-Shan. Wir berichten unterwegs die Impressionen aus Hubei und veröffentlichen die Fotos der Sehenswürdigkeiten direkt vor Ort.

Altstadt Jingzhou

Die Altstadt Jingzhou (荆州) in Hubei kann auf eine über 2600 Jahre Gesichte zurückblicken. Sie gilt als der Geburtsort der Chu-Kultur und das historische Zentrum der Kultur der Drei Reiche. Zu wichtigen Sehenswürdigkeiten gehören die gut erhaltene Stadtmauer, das Stadtmuseum, die Grabstätten Xiongjia Zhong sowie mehrere taoistische und buddhistische Tempel.

Yichang

Yichang (宜昌) ist mit mehr als 4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Provinz Hubei nach Wuhan und liegt zwischen dem Ober- und Mittellauf des Yangtze. Viele kennen Yichang nur als Ort der Ein- und Ausschiffung für eine Yangtze-Kreuzfahrt. In Wirklichkeit kann Yichang auf eine 2400 Jahre alte Geschichte zurückblicken und ist reich an touristischen Ressourcen und Sehenswürdigkeiten. Zu den 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Yichang gehören:

  1. Drei-Schluchten-Staudammprojekt (三峡大坝)
  2. Xiling-Schlucht von Drei-Schluchten (长江三峡西陵峡)
  3. Shanxia-Renjia (三峡人家)
  4. Landschaftsgalerie von Qingjiang (清江画廊)
  5. Sanyou-Höhle (三游洞)
  6. Gezhouba-Staudamm (葛州坝)
  7. Museum für den Chinesischen Stör (中华鲟博物馆)
  8. Quyuan-Tempel (屈原故里)
  9. Chexi-Landschaftsgebiet (车溪民俗)
  10. Jiuwanxi (九畹溪)

Sehenswürdigkeiten in Yichang

Museum und Aufzuchtstation für den Chinesischen Stör

Museum, Aufzuchtstation und Forschungsinstitut für den Chinesischen Stör in Yichang. Der Chinesische Stör (中华鲟) ist eine stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Fischart und wird in China so wertvoll wie eine Art Großer Panda im Wasser geschützt. Der Chinesische Stör existiert im Reich der Mitte bereits seit 140 Millionen Jahren und lebt vorwiegend im Fluss Yangtze. Zur Fortpflanzung dieser Fischart wurde in Yichang das Forschungsinstitut errichtet. Von seiner Aufzuchtstation verlassen jährlich etwa 4,7 Millionen Fischbruten in den Yangtze.

Shennongjia

Shennongjia (神农架) ist ein Naturreservat und Waldgebiet mit den größten Primärwäldern in Zentralchina und steht seit Juli 2016 auf der UNESCO-Liste des Welterbes.

Landschaftsgebiet Tianshengqiao

Das Landschaftsgebiet Tianshengqiao ist eine malerische Schlucht in Shennongjia und bietet reizvolle Wanderwege durch eine beeindruckende Landschaft mit Höhlen, Wasserfällen, Bächen und Teichen.

Heiliger Berg Wudang-Shan

Das Wudang-Gebirge, oder Wuang-Shan (武当山), ist einer der berühmten heiligen Orte des Daoisimus in China und eine UNESCO-Stätte. 72 Gipfel, 36 Felsen, 24 Bergbächen, 11 Grötten, 10 Seen und 9 Terrassen sowie unzählige daoistische Tempel und Kulturgüter verteilen sich auf einer 312 km² großen Fläche auf dem Wudang-Shan. Das heilige Gebirge liegt im Gebiet der Stadt Shiyan, im Norden der Provinz Hubei. Seit der Tang-Zeit (518-907) bis zur Qingzeit (1616-1911) wurden auf dem Wudang-Gebirge insgesamt mehr als 500 Tempel gebaut. Während der Ming-Dynastie (1368-1644) kam es zu einer Blüte in der Entwicklung des Daoismus in Wudang. Unter den Kaisern der Ming-Dynastie entwickelte sich der rituell geprägte Wudang-Shan zur Haustempel-Anlage der kaiserlichen Familie. Die alten Bauwerke auf dem Wudang-Gebirge symbolisieren das höchste Niveau der chinesischen Kunst und Architektur der letzten tausend Jahre.

Yuxu-Palast

Der Yuxu-Palast (玉虚宫) war die größte kaiserliche Tempelanlage im Wudang-Gebirge. Heute sind leider noch nur die Ruinen mit wenigen Bauten davon zu sehen. Der Yuxu-Palast befindet sich am Südfuß des Bergs Wudang-Shan und wurde ab dem 11. Regierungsjahr des Ming-Kaiser Yongle (1413) erbaut. Auf einer Fläche von 5 km² wurde diese kaiserliche Tempelanlage wie ein Palast mit einer Nord-Süd-Mittelachse errichtet. Innerhalb der Palastmauer befanden sich drei Innenstädte Wailuo-Cheng, Neiluo-Cheng und Zijin-Cheng sowie mehr als 2.200 Hallen, Tempel, Pagoden, Türme und Pavillons. Somit war der Yuxu-Palast die kaiserliche Tempelanlage nach dem Kaiserpalast in Peking. Durch große Brände in 1627 und 1745 wurde ein Großteil der Anlage zerstört. Eine Sturzflut im Jahre 1935 vernichtete weitere Gebäude.

Die Yuxu-Halle ist die Haupthalle im Yuxu-Palast. Die letzte große Renovierung der Yuxu-Halle begann im Mai 2007 und hat 5 Jahre gedauert. Heute sieht man auf den Palast-Ruinen das Nordtor (Haupttor), das Osttor, das Westtor, das zweite Haupttor auf der zentralen Achse, zwei 1036 Meter lange Palastmauer, zwei Pavillons kaiserlicher Stelen, die Grundrisse der 5 Hallen in der Innenstadt Neiluo-Cheng sowie die originalgetreu renovierten Yuxu-Halle und Drachen-Tiger-Halle.

Zixiao-Palast

Der Zixiao-Tempel (紫霄宫), auch Purpurwolkentempel genannt, ist das größte und am besten erhalten Bauwerk des Daoismus auf dem heiligen Berg Wudang-Shan. Auf der fünfstufigen Mittelachse stehen die Longshu-Halle (Drachen-Tiger-Halle), der Pavillon mit Stelen, die Shifang-Halle, die Zixiao-Halle, die Vater-Mutter-Halle sowie weitere 26 Bauwerke. Das zentrale Gebäude ist die aus Holz errichtete, symbolträchtige Zixiao-Halle.

Altstadt Xiangyang

Xiangyang (襄阳) ist eine historische und kulturelle Altstadt in der chinesischen Provinz Hubei, 330 km von der Provinzhauptstadt Wuhan entfernt. Die Altstadt Xiangyang am Han-Fluss wurde am Anfang der Han-Dynastie gegründet und kann auf eine über 2800 Jahre Geschichte zurückblicken. Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Xiangyang ist die über 7 km lange, alte Stadtmauer. Es gibt 6 Stadttoren mit Schutzmauern, Türme auf der Mauer an der Ecke sowie bis 250 m breite Wassergräben, die mit dem Han-Fluss verbunden sind. Aufgrund der strategisch wichtigen Lage fanden in der Umgebung von Xiangyang zahlreiche Schlachten statt. Am berühmtesten war die mehr als 5 Jahre lange Belagerung von Xiangyang (1267-1273) durch den mongolischen Angreifer Kublai Khan. Mit der Einnahme der Stadt Xiangyang endete der südlichen Song-Dynastie. Kublai Khan wurde zum Kaiser von China in der Yuan-Dynastie.

 

Wuhan – Hauptstadt der Provinz Hubei

Nach einer Woche Inspektionstour durch die zentralchinesische Provinz Hubei ist das Chinareise.com-Team wieder zur Provinzhauptstadt Wuhan (武汉) zurückgekommen. Wuhan ist eine riesige Metropole mit knapp 10 Millionen Einwohnern und besteht aus drei kleineren Städten Wucheng, Hankou und Hanyang, die durch Yangtze und Han-Fluss aufgeteilt sind. Zu den beliebten Sehenswürdigkeiten in Wuhan gehören die Gelbe Kranichpagode Huanghe-Lou, der Ostsee Donghu, das Provinzmuseum Hubei sowie mehrere alte Tempel.

  1. Turm des Gelben Kranichs (Huanghe-Lou, 黄鹤楼)
  2. Provinzmuseum Hubei (湖北省博物馆)
  3. Ost-See in Wuhan (Donghu, 东湖)
  4. Yangtze-Brücke in Wuhan (武汉长江大桥)
  5. Guiyuan-Tempel (Guiyuan-Si, 归元禅寺)
  6. Changchun-Tempel (Changchun-Guan, 长春观)
  7. Museum der Revolution von 1911 (辛亥革命博物馆)
  8. Wuhan Universität (武汉大学)
  9. Mulan-Landschaftszone (花木兰风景区)
  10. Baotong-Tempel (宝通禅寺)

Sehenswürdigkeiten in Wuhan

Gelbe Kranichpagode

Die Gelbe Kranichpagode Huanghe-Lou (黄鹤楼), auch der Turm des Gelben Kranichs genannt, ist das Wahrzeichen von Wuhan und liegt am Nordufer des Flusses Yangtze. Der Turm wurde im Jahre 223 erricht und später mehrmals zerstört und wieder gebaut. Die Gelbe Kranichpagode hat im Inneren 9 Stockwerke und erscheint äußerlich jedoch fünfstöckig. Von hier aus haben Besucher einen herrlichen Blick auf die Stadt Wuhan und den Fluss Yangtze.

Antikes Glockenspiel im Provinzmuseum Hubei

Im Provinzmuseum Hubei ist ein antikes Glockenspiel aus dem Grab des Fürsten Yi von Zeng (433 v. Chr.) aufbewahrt. Das berühmte Glockenspiel (Bian-Zhong, 编钟) besteht aus 65 zweitönigen Bronzeglocken und ist damit das größte dieser Art in China. Die größte der Glocken wiegt 204 Kilogramm und ist 1,53 Meter lang. Als Chinas alte Musikinstrumente wurden die Bronzeglocken in einen hölzernen Rahmen gehängt und mit Schlägeln geschlagen. Je nach Größe wurde das Glockenspiel von einer oder mehreren Personen bedient, häufig begleitet vom Klangsteinspiel Bian-Qing (编磬). Im Aufführungssaal des Provinzmuseums werden antike Musikstücke auf einem Nachbau des Rieseninstruments regelmäßig aufgeführt. Das Provinzmuseum Hubei liegt am zauberhaften Ostsee und hat neben dem Glockenspiel eine Sammlung von über 200000 kulturhistorische Kostbarkeiten.

Ost-See in Wuhan

Der Ost-See in Wuhan, auch Donghu (东湖) genannt, ist ein großer See östlich der Stadt und ein ausgedehntes Erholungsgebiet. Er ist zwar etwas weniger bekannt wie der West-See in Hangzhou. Mit einer Fläche von 33 Quadratkilometern ist der Ost-See in Wuhan jedoch sechsmal so groß wie der West-See in Hangzhou. Im Park am Ufer gibt es Teehäuser, Pavillons, Gärten und Berge sowie das bekannte Provinzmuseum von Hubei. Das Landschaftsgebiet vom Ost-See werden in sechs Landschaftszonen aufgeteilt, nämlich die Tingtao-, die Moshan-, die Luoyan-, die Bairna-, die Luohong- und die Chuidi-Landschaftszone. Die Chu-Burg sowie der Pflaumengarten, der Kirschgarten und der Wuhan Botanischen Garten in Moshan sind landesweit bekannt. Die Landschaftszone Tingtao war einst ein Privatgarten von Zhoucangbai, einem reichen Banker und Geschäftsmann in Wuhan. Hier gibt es Pavillons, Wandelgänge, Brücke und den größten Binnensee-Badestrand Chinas. Der Xingyinge-Turm ist ein spezielles Bauwerk zur Erinnerung an den patriotischen Dichter Qu Yuan. In Luohong-Landschaftszone liegt die Wuhan-Universität, die für ihre historischen Prachtbauten im Palaststil sowie für ihre Kirschblüten im März berühmt.

Weitere Reiseinfos über Hubei

Bisherige Reiseberichte in der Serie “Unterwegs in China”

 

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Unterwegs in Shanghai und Yangtze-Flussdelta

Wasserdorf Zhouzhuang

Auf einer Inspektionsreise nach Shanghai im August und September haben die Mitarbeiter von Chinareise.com die beiden Städte Suzhou und Hangzhou, im Volksmund als Paradiese auf Erden bezeichnet, sowie die Wasserdörfer Tongli und Zhouzhuang mit zahlreichen Wasserkanälen, eindrucksvollen Steinbrücken und traditionellen Wohnhäusern besucht. Außerdem sind wir zur Insel Shengsi gefahren. Die Insel mit mehreren Stränden, zwei Luxus-Resorts am Meer sowie zauberhaften Fischerdörfern ist ein idealer Ort für Erholung und Baden in der Nähe von Shanghai im Anschluss an eine China-Rundreise.

Shanghai Skyline

Von der Uferpromenade Bund aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Shanghai. Mehr dazu unter:

Shanghai Wolkenkratzer und Sky Walks

Von einer der Aussichtsplatten der Wolkenkratzer bzw. Skywalks genießt man einen herrlichen Überblick über die Metropole Shanghai. Mehr dazu unter

Insel Shengsi bei Shanghai

Das Chinareise.com-Team fährt von Shanghai über die 32,5 Kilometer Seebrücke Donghai Daqiao zum Tiefwasserhafen Yangshan und nimmt von dort eine Schnellfähre in knapp 1 Stunde zur Hauptinsel Shengsi des gleichnamigen Archipels. Auf der Shengsi-Insel gibt es mehrere traumhafte Strände. Davon sind die zwei Strände Jihu-Beach im Norden und Nanchangtu-Beach im Süden am schönsten. Direkt am Strand liegt jeweils ein 5-Sterne-Strandresort. Neben Schwimmen und Sonnenbaden sorgen auch zahlreiche Ausflugsziele auf Shengsi für Abwechslungen. Sehr sehenswert sind die imposante buddhistische Tempelanlagen Lingyin Chansi auf dem Dabeishan-Berg, das einzigartige Fischerdorf Donghai-Yucun mit wunderschönen Wandmalereien sowie die fantastischen Wanderrouten an der Ostküste. Wer das Leben in einem Fischer-Dorf kennen lernen und einheimische Spezialitäten probieren möchte, der soll ein Paar Tage auf einer der Nebeninseln im Shengsi Archipel verbringen.

Histrorische Straße in Suzhou bei Nacht

Suzhou ist als Paradies auf Erden und als Garten- und Seidenstadt bekannt. Seine zahlreiche private Gärten sind die beliebten Hauptattraktionen für Touristen tagsüber. Einen entspannten Bummel durch die kulturhistorischen Straßen von Suzhou am Abend sollte man sich nicht entgehen lassen.

Das Wasserdorf Tongli

Das Wasserdorf Tongli liegt nur 30 km südlich von der Gartenstadt Suzhou entfernt und ist ein beliebtes Reiseziel im wasserreichen Yangtze-Delta. Das Städtchen Tongli kann auf eine über 1000 Jahre alte Geschichte zurückblicken und ist berühmt für seine verwickelte Kanäle, stillvolle Steinbrücken, antike Architektur und private Gärten. 15 kleine Flussgassen durchziehen die Stadt, über die rund 49 Steinbrücken in verschiedenen Stilen überspannt sind. Gut erhaltene alte Gebäude aus der Ming- und Qing-Zeiten stehen an Flussufern. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Tongli gehören ein Garten, zwei Wohnhöfen und drei Brücken. Der Tuisi-Garten in Tongli liegt auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Das Wasserdorf Zhouzhuang

Zauberhafter Eindruck vom Wasserdorf Zhouzhuang mit dichten Flusskanälen, traditionellen Wohnhäusern und 14 antiken Brücken. Mit einer Geschichte von 900 Jahren gilt Zhouzhuang als ein der schönsten Wasserdörfer in Jiangnan, dem wasserreichen Gebiet im Yangtze-Delta. Zhouzhuang befindet sich 38 Kilometer südöstlich von der Gartenstadt Suzhou und ist von Shanghai mit einem Bus in etwa eineinhalb Stunden zu erreichen.

Reiseinfos & Angebote für Shanghai & Yangtze-Flussdelta

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Unterwegs in Xian

Unterwegs in Xian: Historisches Museum

Ende August hat das Chinareise.com-Team eine Inspektionstour nach Xian untergenommen. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie der Terrakotta-Armee, der Stadtmauer von Xian, der Großen- und Kleine Wildganspagoden sowie dem historischen Provinzmuseum und weiteren Museen haben wir auch einige Ausflugsziele in der Umgebung von Xian besucht: den taoistischen heiligen Berg Huashan östlich von Xian sowie das Yuanjiacun-Dorf, das Zhaoling-Mausoleum und den Famensi-Tempel im Nordwesten von Xian. Außerdem haben wir uns die Hotels genau angeschaut.

Die Terrakotta-Armee

Die Terrakotta-Armee ist die wichtigste Sehenswürdigkeit von Xian.

 

Die Stadtmauer von Xian

Die antike Stadtmauer von Xian wurde in dem 14. Jahrhundert während der Ming Dynastie gebaut und ist heute die größte und vollständigst erhalten gebliebene Stadtmauer Chinas. Es gilt als ein besonderes Erlebnis, mit einem geliehenen Fahrrad auf der 13,74 km langen Stadtmauer die Altstadt Xian einmal zu umfahren.

Das Huashan-Gebirge bei Xian

Das Huashan-Gebirge mit grandiosen Landschaften, ein Ausflugsziel von Xian aus.

Ausflugsziele von Xian

Neben dem taoistischen heiligen Berg Huashan im Osten der Stadt Xian gibt es noch weitere Ausflugsziele von Xian aus. Sehenswert sind einige Attraktionen im Nordwesten Xian wie zum Beispiel das Yuanjiacun-Dorf, das Zhaoling-Mausoleum und der Famensi-Tempel, die man im Rahmen eines Tagesausflugs von Xian aus besuchen kann.

Famensi-Tempel: Ausflugsziel von Xian

Famensi-Tempel: Ausflugsziel von Xian

Das Wyndham Hotel in Xian

Warum man in Xian im Wyndham Hotel übernachten soll? Kulinarischer Genuss kann ein guter Grund dafür sein. Das Hotel bietet eine große Vielfalt an heimischen Spezialitäten und internationalen Köstlichkeiten.

Reiseinfos und Angebote für Xian

 

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Air China eröffnet neue Flugverbindung zwischen Peking und Warschau

Air China

Ab dem 21. September fliegt die Air China nonstop direkt von Peking nach Warschau. Die Flüge CA737/8 werden von der Air China viermal wöchentlich montags, mittwochs, freitags und samstags durchgeführt. Der Hinflug CA737 startet in Peking um 2:30 Uhr in der Nacht und landet in Warschau um 6:20 Uhr am frühen Morgen. Der Rückflug CA738 startet in Warschau um 14:10 Uhr und landet in Peking um 4:30 Uhr am folgenden Tag. Auf der Flugstrecke Peking-Warschau wird ein Airbus 330-200 eingesetzt, der in der Business Class über vollständig ausklappbare Sitze verfügt sowie in allen Klassen ein persönliches AVOD-System bietet, wodurch allen Passagieren ein wirklich angenehmes Flugerlebnis garantiert ist.

Flugverbindung zwischen Peking und Warschau:

  • Peking – Warscau CA737 (02:30/06:20), Mo, Mi, Fr & Sa
  • Warschau – Peking CA738 (14:10/04:30+1), Mo, Mi, Fr & Sa

Die Flugstrecke Peking-Warschau ist nach Air Chinas Einführung des Direktflugs Minsk-Peking-Budapest der zweite internationale Langstrecken-Direktflug der Fluggesellschaft, der China mit Zentral- und Osteuropa verbindet.

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Lufthansa und Air China bündeln Flugangebote

Lufthansa & Air China

Lufthansa und Air China wollen noch enger zusammenarbeiten und unterzeichneten am 20. September 2016 in Peking eine weitreichende Partnerschaftsvereinbarung. Im Rahmen eines kommerziellen Joint Ventures vermarkten Lufthansa und Air China Flüge zwischen Europa und China künftig zusammen. Mit dabei sind Austrian Airlines und Swiss. Damit sollen die beiderseitigen Codesharing-Verbindungen erheblich ausgeweitet und die geschäftliche Zusammenarbeit intensiviert werden.

Als Start wird der Sommerflugplan 2017 angegeben. Pas­sa­giere profitieren dann von günstigeren Flugangeboten und einer flexibleren und größeren Flugauswahl. Durch die Kooperation werden Codeshare-Flüge ausgebaut, die Flugpläne besser aufeinander abgestimmt und gemeinsame Tarife angeboten.

Mit der Unterzeichnung des Joint Ventures werden zweijährige Gespräche abgeschlossen, die im Juli 2014 mit einer Absichtserklärung begonnen hatten. Sie stellt die engste Zusammenarbeit dar, die solche Fluggesellschaften vereinbaren können, ohne sich vollständig zusammenzuschließen.

Die beiderseitigen Codesharing-Verbindungen sollen mit dem Joint Venture erheblich ausgeweitet und die geschäftliche Zusammenarbeit intensiviert werden. Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa strebt eine engere Zusammenarbeit mit Air China an, um ihre Position in Asien, dem weltweit am schnellsten wachsenden Luftfahrtmarkt zu verbessern, während der europäische Luftverkehr sich abschwächt. Das Joint Venture mit Air China ist die dritte Kooperation in Asien. Lufthansa hat bereits mit der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) und mit Singapore Airlines ähnliche Partnerschaft beschlossen.

Flugangebote nach China:

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Unterwegs in Sichuan

Panda in Bifengxia-Aufzuchtstation bei Yaan in Sichuan

Das Chinareise.com-Team ist wieder unterwegs, diesmal nach Sichuan. Wir fliegen am 18. September mit Air China von Frankfurt nonstop nach Chengdu und am 25. September zurück. In etwa einer Woche möchten wir uns einige Reiseziele in Sichuan genau anschauen, nämlich Sichuans Hauptstadt Chengdu, das antike Bewasserungssystem und der taoistische Berg Qingcheng-Shan in Duijiangyan, die Bifengxia Panda-Aufzuchtstation bei Yaan, den Großen Buddha von Leshan und den heiligen buddhistischen Berg Emeishan. Am Ende dieser Inspektionstour sind wir dann auf der Tourismusmesse „The 3rd Sichuan International Travel Expo“. Mit den Kollegen vor Ort möchten wir über neue Reiseideen und weitere Entwicklung für Sichuan Reisen diskutieren.

Der Zhaojue-Tempel in Chengdu

In Sichuans Hauptstadt Chengdu haben wir den Zhaojue-Tempel besucht, einen buddhistischen Tempel aus der Zeit (627-649) der Tang-Dynastie. Der Zhaojue-Tempel, auch Zhaojuesi genannt, ist nicht nur in China bekannt, sondern auch in vielen ostasiatischen Ländern, insbesondere in Japan.

Yongling Mausoleum in Chengdu

Das Yongling Mausoleum liegt in dem nordwestlichen Viertel von Chengdu und wird auch das Grab von Wang Jian genannt, der erste Kaiser des Frühen Shu Reiches während der Zeit der Fünf Dynastien.

Die Altstraße Jinli in Chengdu

Die Altstraße Jinli in Chengdu wurde bereits im Königreich Shu (221-263) als Geschäftsstraße erbaut und später immer erweitert und rekonstruiert. Die 550 Meter lange Altstraße ist heute eine beliebte Fußgängerzone mit alten Gebäuden im architektonischen Stil aus der späten Qing-Dynastie. Entlang der Altstraße Jinli befinden sich Gasthöfe, Villen, Teehäuser, Bars, Restaurants, Geschäfte und Entertainment-Einrichtungen, die mit der Volkskultur im Königreich Shu und in Sichuan verbunden sind. Wer sich für die lokale Sichuan-Küche interessiert, der findet hier an der Jinli Altstraße ein riesiges Angebot für den kulinarischen Genuss. Neben der Altstraße Jinli liegt der berühmte Wuhou-Tempel.

Die Nanqiao-Brücke in Dujiangyan

Die Brücke Nanqiao (南桥) liegt im Landschaftsgebiet Dujiangyan bei Chengdu und ist für ihre kunstvolle Waldmalerei, Holzschnitzerei sowie Kalligraphie als malerischer Pavillon über Wasser (水上画楼) bekannt. Das antike Bewässerungssystem Dujiangyan ist eine UNESCO-Stätte. Nanqiao bedeutet südliche Brücke auf Chinesisch und wurde ursprünglich Puji-Brücke genannt, eine Holzbrücke in 1878. Die Brücke wurde mehrmals zerstört und wieder gebaut. Sie erhielt ihren heutigen Name Nanqiao seit 1958 und ist unter Denkmalschutz.

Der Qingcheng-Berg bei Dujiangyan

Der Qingcheng-Berg in Sichuan ist einer der vier berühmten taoistischen Berge Chinas und gilt als eine der Ursprungsorte des Taoismus. Er liegt innerhalb der Stadt Dujianyan, 60 km nördlich von Chengdu entfernt. Qingcheng bedeutet Grüne Stadt, weil der grün bestandene Berg von weit betrachtet wie eine Stadt aussieht. Sehenswert sind auf dem Qingcheng-Berg einige Dutzende gut erhaltener taoistische Paläste und Klöster, in denen zahlreiche antike Sehenswürdigkeiten erhalten und Handschriften berühmter Dichter in Neuzeit aufbewahrt sind. Am 29. November 2000 wurde der Qingcheng-Berg in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Panda-Aufzuchtstation in Bifengxi bei Yaan

Keine Sichuan-Reise ist perfekt ohne Pandas. Statt der Panda Forschungs- und Aufzuchtstation in der Stadt Chengdu besuchen wir die Panda-Aufzuchtstation in Bifengxi-Landschaftsgebiet, also im Naturreservat mit schönen Landschaften. Bifengxia, oder Bifeng-Schlucht, ist sehr weit ausgedehnt und überspannt eine tiefe Schlucht mit Flüssen, Wasserfällen und Wäldern. Die Panda-Aufzuchtstation befindet sich tief in der Schlucht. Nach dem Erdbeben 2008 in Sichuan sind die Pandabären von Wolong-Naturschutzgebiet nach Bifengxia umgezogen. Heute leben hier mehr als 80 Pandas. Damit ist die Panda-Aufzuchtstation in Bifengxi der größte Pandagarten in China. Das Bifengxia-Landschaftsgebiet ist etwa 150 km südwestlich von Chengdu entfernt und mit dem Auto in 2 bis 2,5 Stunden zu erreichen. Die nahe gelegene Stadt ist Yaan. Den Besuch der Panda-Aufzuchtstation in Bifengxia kann mit dem alten Dorf Shangli kombinieren.

Der Große Buddha von Leshan

Der Große Buddha von Leshan steht in einer Felswand des Lingyun-Berges am Ostufer des Flusses Minjiang östlich der Stadt Leshan. Er wurde im Jahre 713 während der Tang-Dynastie gebaut. Die Bauarbeiten haben insgesamt 90 Jahre gedauert. Mit 71 m Höhe ist der Große Buddha von Leshan die weitweit größte Steinbuddhafigur. 1996 wurde er in die UNESCO-Liste aufgenommen. In der Umgebung gibt es weitere buddhistische Tempel und Grotten, wo viele kleinere Buddha-Statuen zu bewundern sind.

Der Dafo-Tempel am heiligen Berg Emeishan

Der Dafo-Tempel, auch Dafosi (大佛寺), Dafodian (大佛殿) oder Großer-Buddha-Tempel genannt, ist der Ausgangspunkt des Pilgerwegs zu den verschiedenen Tempeln auf den heiligen Berg Emeishan und liegt am östlichen Bergfuß in der Stadt Emeishan. Im Dafo-Tempel beherbergt eine 12 Meter hohe Bronzestatue des Bodhisattva (Guanyin) mit tausend Seelenhänden und tausend Seelenaugen. Der buddhistische Tempel wurde in der Ming-Dynastie mit einer Bauzeit von 15 Jahren errichtet, in 1958 jedoch zerstört und erst in 2008 wieder neu erbaut. Er wird seitdem auch Dafo-Chanyuan (大佛禅院) genannt. Heute sehen Pilger und Besucher hier zahlreiche buddhistische Tempelanlagen, darunter Kongque-Mingwang-Halle, Maitreya Halle, Decang Halle, Yaoshi Halle, Wenshu Halle, Quanyin Halle, Puxian Halle sowie die Haupthalle Daxiongbaodian und Cangjing-Lou. Zum Tempel Dafo Chanyuan gehört heute auch die buddhistische Hochschule Sichuan Buddhist.

Sichuan Reisemesse SCITE 2016

Chinareise.com auf der Reisemesse “The 3rd Sichuan International Travel Expo” (SCITE 2016) in Leshan.

Angebote für Sichuan Reisen

Weitere Reiseinfos über Sichuan

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Vorschriften für China-Visum verschärft

China-Visum

China-Visum kann ab dem 10. August 2016 nur unter den strengeren Bestimmungen erteilt werden.

Antragsteller, deren Reisepässen nach dem 1. Januar 2014 ausgestellt wurden, müssen auch den alten, abgelaufenen Pass bei der Visumbeantragung vorlegen. Sollte der alte Pass eingezogen worden sein, müssen Antragsteller eine unterschriebene Erklärung vorlegen, wann und wo das Dokument abgegeben wurde. Außerdem verlangt China eine Liste aller Länder, die der Antragsteller in den letzten drei Jahren, also ab dem 1. Januar 2014, besucht hat, bevor der aktuelle Reisepass ausgestellt wurde. Auch die Dauer des jeweiligen Aufenthaltes müssen dort angegeben werden. Dies gilt für die Aufenthalte auch in den europäischen Ländern.

Mit dieser strengeren Praxis bei der Erteilung eines China-Visums will China überprüfen, welche Staaten der Antragsteller in der Vergangenheit besucht hat.

Die Gründe dafür, warum gerade jetzt und nur für die Anträge mit neuen Reisepässen ab dem 1. Januar 2014 die Vorschriften für die Erteilung eines China-Visums verschärft werden, sind nicht bekannt gegeben. Ebenfalls ist es nicht bekannt, bis wann die verschärften Visumvorschriften gelten. Dem Auswärtigen Amt zufolge gebe es Hinweise, dass dies nur eine vorübergehende Regelung ist, die im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel steht, das am 4. und 5. September in Hangzhou stattfinden wird. Zurzeit gibt es erhebliche Reiseeinschränkungen in Hangzhou sowie verstärkte Sicherheitsvorkehrungen auch in den umliegenden Städten wie Shanghai.

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Zwei neue UNESCO-Welterbestätten in China

Altar in Shennongjia

China hat vor Kurzem zwei weitere UNESCO-Welterbestätten bekommen. Das Welterbekomitee der UNESCO hat auf seiner 40. Tagung im Juli 2016 in Istanbul das Naturreservat und Waldgebiet Shennongjia zum Weltnaturerbe und die Felsmalereien am Berg Huashan entlang des Flusses Zuojiang zum Weltkulturerbe erklärt. China hat nun insgesamt 50 Weltkultur- und Weltnaturerbestätten und steht somit auf Platz 2 der Weltrangliste hinter Italien mit 51 UNESCO-Welterbestätten.

Shennongjia Waldgebiet (神农架林区)

Shennongjia Naturschutz- und Waldgebiet befindet sich im Westen der zentralchinesischen Provinz Hubei (湖北) und umfasst eine Fläche von über 3000 Quadratkilometern. Mit einem kompletten subtropischen Waldökosystem und reicher Artenvielfalt trat Shennongjia 1990 dem UNESCO-Weltnetz der Biosphärenreservate bei und wurde 2013 in die UNESCO-Liste des Welt-Geoparks aufgenommen. Neu in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen sind zwei Teilgebiete von Shennongjia, nämlich das Naturreservat Shennongding (神农顶) und Badong (巴东) im Westen und das Waldgebiet von Laojunshan (老君山) im Osten. Shennongjia schützt die größten Primärwälder in Zentralchina und den Lebensraum für viele seltene Tierarten, wie z.B. die chinesische Riesensalamander, die Goldenen Stumpfnasenaffen, der Nebelparder und den asiatischen Schwarzbären.

Shennongjia Waldgebiet

Shennongjia Waldgebiet

Goldene Stumpfnasenaffen in Shennongjia

Goldene Stumpfnasenaffen in Shennongjia

Huashan-Felsmalereien am Fluss Zuojiang (左江花山岩画)

Neu in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen sind die Felsmalereien an steilen Felswänden am Berg Huanshan (花山) entlang des Flusses Zuojiang (左江) in der Provinz Guangxi (广西) im Südwesten Chinas in der Grenzregion zu Vietnam. Die Huashan-Felsmalereien (花山岩画) stammen aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhundert n. Chr. und bilden das Leben und die Rituale des Volks der Luoyue (骆越) ab. Die Luoyue sind die alten Vorfahren der heutigen Zhuang-Nationalität (壮族). In einer mehr als 200 Kilometer langen Karst-, Fluss- und Plateau-Landschaft entlang des Flusses Zhujiang und seines Nebenflusses Mingjiang gibt es 89 Orten mit über 5.000 Felsmalereien. In die UNESCO-Liste eingetragen sind 38 Orten mit mehr als 3.800 Felsmalereien, die sich über das von den Zhuang bewohnte Gebiet von Ningming, Longzhou, Jiangzhou und Fusui erstrecken. Die Huashan-Felsmalereien zeigen Zeremonien, die als Darstellung der früher in Südchina dominierenden Bronzetrommel-Kultur (铜鼓文化) interpretiert werden. Diese Kulturlandschaft ist heute das einzig erhaltene Zeugnis dieser Kultur.

Zuojiang Huashan Felsmalereien

Zuojiang Huashan Felsmalereien

Etwas 150 km nördlich vom Gebiet der Huashan-Felsmalereien liegt die beliebte Sehenswürdigkeit Detian-Wasser an der Grenze zu Vietnam. Guangxi ist berühmt für seine wunderschöne Karstlandschaften.

Detian Wasserfall

Detian Wasserfall an der China-Vietnam-Grenze

Bootsfahrt am Detian-Wasserfall

Bootsfahrt am Detian-Wasserfall

Karstlandschaft in Daxin

Guangxi ist berühmt für seine schöne Karstlandschaften

Chinas Weltkultur- und Weltnaturerbestätten

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