Vorschriften für China-Visum verschärft

China-Visum

China-Visum kann ab dem 10. August 2016 nur unter den strengeren Bestimmungen erteilt werden.

Antragsteller, deren Reisepässen nach dem 1. Januar 2014 ausgestellt wurden, müssen auch den alten, abgelaufenen Pass bei der Visumbeantragung vorlegen. Sollte der alte Pass eingezogen worden sein, müssen Antragsteller eine unterschriebene Erklärung vorlegen, wann und wo das Dokument abgegeben wurde. Außerdem verlangt China eine Liste aller Länder, die der Antragsteller in den letzten drei Jahren, also ab dem 1. Januar 2014, besucht hat, bevor der aktuelle Reisepass ausgestellt wurde. Auch die Dauer des jeweiligen Aufenthaltes müssen dort angegeben werden. Dies gilt für die Aufenthalte auch in den europäischen Ländern.

Mit dieser strengeren Praxis bei der Erteilung eines China-Visums will China überprüfen, welche Staaten der Antragsteller in der Vergangenheit besucht hat.

Die Gründe dafür, warum gerade jetzt und nur für die Anträge mit neuen Reisepässen ab dem 1. Januar 2014 die Vorschriften für die Erteilung eines China-Visums verschärft werden, sind nicht bekannt gegeben. Ebenfalls ist es nicht bekannt, bis wann die verschärften Visumvorschriften gelten. Dem Auswärtigen Amt zufolge gebe es Hinweise, dass dies nur eine vorübergehende Regelung ist, die im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel steht, das am 4. und 5. September in Hangzhou stattfinden wird. Zurzeit gibt es erhebliche Reiseeinschränkungen in Hangzhou sowie verstärkte Sicherheitsvorkehrungen auch in den umliegenden Städten wie Shanghai.

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Zwei neue UNESCO-Welterbestätten in China

Altar in Shennongjia

China hat vor Kurzem zwei weitere UNESCO-Welterbestätten bekommen. Das Welterbekomitee der UNESCO hat auf seiner 40. Tagung im Juli 2016 in Istanbul das Naturreservat und Waldgebiet Shennongjia zum Weltnaturerbe und die Felsmalereien am Berg Huashan entlang des Flusses Zuojiang zum Weltkulturerbe erklärt. China hat nun insgesamt 50 Weltkultur- und Weltnaturerbestätten und steht somit auf Platz 2 der Weltrangliste hinter Italien mit 51 UNESCO-Welterbestätten.

Shennongjia Waldgebiet (神农架林区)

Shennongjia Naturschutz- und Waldgebiet befindet sich im Westen der zentralchinesischen Provinz Hubei (湖北) und umfasst eine Fläche von über 3000 Quadratkilometern. Mit einem kompletten subtropischen Waldökosystem und reicher Artenvielfalt trat Shennongjia 1990 dem UNESCO-Weltnetz der Biosphärenreservate bei und wurde 2013 in die UNESCO-Liste des Welt-Geoparks aufgenommen. Neu in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen sind zwei Teilgebiete von Shennongjia, nämlich das Naturreservat Shennongding (神农顶) und Badong (巴东) im Westen und das Waldgebiet von Laojunshan (老君山) im Osten. Shennongjia schützt die größten Primärwälder in Zentralchina und den Lebensraum für viele seltene Tierarten, wie z.B. die chinesische Riesensalamander, die Goldenen Stumpfnasenaffen, der Nebelparder und den asiatischen Schwarzbären.

Shennongjia Waldgebiet

Shennongjia Waldgebiet

Goldene Stumpfnasenaffen in Shennongjia

Goldene Stumpfnasenaffen in Shennongjia

Huashan-Felsmalereien am Fluss Zuojiang (左江花山岩画)

Neu in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen sind die Felsmalereien an steilen Felswänden am Berg Huanshan (花山) entlang des Flusses Zuojiang (左江) in der Provinz Guangxi (广西) im Südwesten Chinas in der Grenzregion zu Vietnam. Die Huashan-Felsmalereien (花山岩画) stammen aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhundert n. Chr. und bilden das Leben und die Rituale des Volks der Luoyue (骆越) ab. Die Luoyue sind die alten Vorfahren der heutigen Zhuang-Nationalität (壮族). In einer mehr als 200 Kilometer langen Karst-, Fluss- und Plateau-Landschaft entlang des Flusses Zhujiang und seines Nebenflusses Mingjiang gibt es 89 Orten mit über 5.000 Felsmalereien. In die UNESCO-Liste eingetragen sind 38 Orten mit mehr als 3.800 Felsmalereien, die sich über das von den Zhuang bewohnte Gebiet von Ningming, Longzhou, Jiangzhou und Fusui erstrecken. Die Huashan-Felsmalereien zeigen Zeremonien, die als Darstellung der früher in Südchina dominierenden Bronzetrommel-Kultur (铜鼓文化) interpretiert werden. Diese Kulturlandschaft ist heute das einzig erhaltene Zeugnis dieser Kultur.

Zuojiang Huashan Felsmalereien

Zuojiang Huashan Felsmalereien

Etwas 150 km nördlich vom Gebiet der Huashan-Felsmalereien liegt die beliebte Sehenswürdigkeit Detian-Wasser an der Grenze zu Vietnam. Guangxi ist berühmt für seine wunderschöne Karstlandschaften.

Detian Wasserfall

Detian Wasserfall an der China-Vietnam-Grenze

Bootsfahrt am Detian-Wasserfall

Bootsfahrt am Detian-Wasserfall

Karstlandschaft in Daxin

Guangxi ist berühmt für seine schöne Karstlandschaften

Chinas Weltkultur- und Weltnaturerbestätten

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Reiseeinschränkungen in Hangzhou während des G20-Gipfels im September

Westsee in Hangzhou

Am 4. und 5. September 2016 findet der G20-Gipfel im chinesischen Hangzhou statt. Im Vorfeld und während des G20-Gipfels müssen Touristen mit erheblichen Reiseeinschränkungen in Hangzhou sowie verstärkten Sicherheitsvorkehrungen auch in den umliegenden Städten wie Shanghai rechnen.

Nachdem dem G20-Gipfel 2015 in Istanbul wurde China als Gastgeber des Gipfels in 2016 gewählt. Statt der Hauptstadt Peking und der Metropole Shanghai ist die Stadt Hangzhou der Austragungsort des G20-Gipfels in China. Hangzhou ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang und liegt etwa 180 Kilometer südwestlich von Shanghai entfernt. Man braucht nur knapp 1 Stunde, mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Shanghai nach Hangzhou zu fahren. Als das Paradies auf Erden und auch als Stadt des Tees und der Seide berühmt, ist Hangzhou ein der beliebtesten Reiseziele Chinas und verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören der auf der UNESCO-Liste stehende Westsee, der Lingyin-Tempel, die Teeplantagen für den berühmte Grüntee Longjing (Drachen-Brunnen-Tee) und der Kaiserkanal. Auch das Apothekenmuseum, das Teemuseum, das Seidenmuseum und das Porzellanmuseum erfreuen sich großer Beliebtheit unter Touristen aus aller Welt. Neben der Bootsfahrt auf dem Westsee kann man die Stadt Hangzhou auch mit einem Fahrrad gut erkunden. Im Stadtgebiet stehen den Bewohnern und Touristen an mehr 2.400 Mietstationen über 60.000 Fahrräder zur Verfügung. Rund 370 Fahrradverleih-Stände davon sind mit zweisprachigen Schildern in Chinesisch und Englisch ausgestattet.

Leider müssen Besucher in Hangzhou in den kommenden Wochen wegen des G20-Gipfels Reiseeinschränkungen hinnehmen. Schon jetzt im Vorfeld werden Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Bereits angeordnet ist, dass vom 1. bis 7. September Behörden, Schulen und öffentliche Einrichtungen geschlossen bleiben. Die Schulen beginnen normalerweise am 1. September nach den Sommerferien, diesmal jedoch erst am 8. September. China National Tourism Administration hat am 4. August offiziell bekannt gegeben, dass alle organisierte Gruppentouren in Hangzhou vom 28. August bis zum 7. September eingestellt werden müssen. Wer trotzdem individuell nach Hangzhou reist, muss damit rechnen, dass in diesem Zeitraum Straßen und Sehenswürdigkeiten in manchen Stadtteilen teilweise oder vollständig gesperrt werden könnten. Wegen strengerer Sicherheitskontrolle am Flughafen und Bahnhof muss man für An- und Weiterreise mehr Zeit als üblich einplanen.

Die G20 ist die Abkürzung für Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Zu den G20-Mitgliedern gehören die Europäische Union und 19 weitere Länder – Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Südkorea, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, die Türkei, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. An dem G20-Gipfel nehmen die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder, die Finanzminister und Zentralbankchefs sowie Vertreter der Europäischen Zentralbank, des Internationalen Währungsfonds, des Internationalen Währungs- und Finanzausschusses (IMFC), der Weltbank und der OECD teil.

Der G20-Gipfel 2017 findet am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg statt.

Weitere Informationen über Hangzhou

Reiseangebote für Hangzhou

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Grenzübergänge zwischen Tibet und Nepal

Kombinationsreisen Tibet und Nepal auf dem Landweg

Tibet-Nepal-Kombinationsreise: Potala-Palast in Lhasa

Wer eine Kombinationsreise Tibet und Nepal auf dem Landweg unternimmt, muss bei seiner Reiseplanung die folgenden zwei wichtigen Fragen erklären:

  1. In welcher Richtung soll die Überlandtour durchgeführt werden? Möchten Sie von Tibet nach Nepal oder umgekehrt von Nepal nach Tibet fahren?
  2. Entlang welcher Reiseroute und durch welchen Grenzübergang soll die Überlandtour verlaufen?

Überland von Tibet nach Nepal oder umgekehrt von Nepal nach Tibet?

Bei der Entscheidung für die Fahrrichtung spielen die Besonderheiten für das Chinavisum und die Sondergenehmigung für Tibet (Tibet-Permit) eine wichtige Rolle. Beim Besuch von Tibet benötigen ausländische Touristen neben einem Chinavisum zusätzlich eine Sondergenehmigung für Tibet, auch allgemein als Tibet-Permit bekannt. Falls Sie überland von Tibet nach Nepal fahren möchten, beantragen Sie bereits zu Haus in Deutschland, Österreich oder der Schweiz das Chinavisum und lassen den Reiseveranstalter die Tibet-Sondergenehmigung für Sie organisieren. Sie haben also die zwei wichtigen Reisedokumente, nämlich das Chinavisum und das Tibet-Permit, in Ihrem Reisegepäck bevor Sie abreisen. Sollten Sie hingegen von Nepal über Landgrenze nach Tibet fahren möchten, können Sie das Chinavisum und das Tibet-Permit nicht im Voraus sondern nur in Kathmandu vor Ort beantragen. Dafür benötigen Sie mindestens drei Arbeitstage. Sie müssen also Ihren Aufenthalt in Kathmandu bzw. in Nepal für so lang einplanen, dass Sie über genügende Zeit für die Beantragung des Chinavisums und des Tibet-Permits verfügen. Eine Garantie für die Erteilung des Visums und des Permits besteht trotzdem nicht.

Es ist daher wesentlich einfacher und sicherer, die Überlandtour von Tibet nach Nepal durchführen zu lassen.

Grenzübergänge zwischen Tibet und Nepal

Es gibt grundsätzlich nur drei Grenzübergänge zwischen Tibet und Nepal.

Grenzübergang Zhangmu / Kodari

Der Grenzübergang Zhangmu / Kodari ist am berühmtesten und wurde bis vor dem Erdbeben am 25. April 2015 am meisten benutzten für Überlandtouren zwischen Lhasa und Kathmandu. Der 716 km lange Friendship-Highway von Lhasa nach Zhangmu ist eine Teilstrecke der berühmtesten und schönsten Nationalstraße G318 Chinas ab Shanghaier Volksplatz. Die Straße von Kodari nach Kathmandu auf der nepalesischen Seite ist 115 km lang und wird Araniko Highway genannt.

Nach dem Erdbeben in 2015 bleibt der Grenzübergang Zhangmu / Kodari bis heute geschlossen. Die chinesischen Grenzstadt Zhangmu wurde nach dem Erdbeben vollständig evakuiert und ist bisher gesperrt. Die Bewohner wurden umgesiedelt. Es gibt keine Planung für Wiederaufbau der Bergstadt Zhangmu und Wiedereröffnung des Grenzüberganges nach Kodari. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass die Grenzstadt Zhangmu endgültig aufgegeben und der Grenzübergang Zhangmu / Kodari für immer geschlossen wird, da die Investitionen in den kommenden Jahren an die Stadt Kyirong und den Grenzübergang Kyirong / Rasuwa gehen werden.

Grenzübergang Kyirong / Rasuwa

Der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa existiert bereits seit 1972. Da die Straße sowohl auf der chinesischen als auch auf der nepalesischen Seite schlecht war, wurde der Grenzübergang hier im Vergleich zu Zhangmu / Kodari selten benutzt und musste zeitweise wieder geschlossen werden. Im Jahre 2010 hat China einen Masterplan zur Belebung und Entwicklung des Grenzübergangs Kyirong / Rasuwa erlassen. Zu diesem Grenzübergang wurden neue Straßen gebaut. Geplant ist zudem die Verlängerung der bekannten Tibet-Bahn von Shigatse nach Kyirong bis 2020.

Nach dem Erdbeben in 2015 musste auch der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa geschlossen werden. Ab dem 13. Oktober 2015 ist er wieder geöffnet worden. Da die Grenze an Zhangmu geschlossen bleibt, gilt der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa momentan als die einzige Straßenverbindung zwischen Tibet und Nepal.

Der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa ist jedoch nur für Güterverkehr sowie für Touristen ausschließlich aus China und Nepal zugänglich. Reisende aus Drittländern wie zum Beispiel aus Europa dürfen bisher den Grenzübergang Kyirong / Rasuwa nicht passieren. Laut Bericht vom chinesischen staatlichen Fernsehsender CCTV am 24. April 2016 soll der Tibet-Nepal-Grenzübergang zwischen Kyirong und Rasuwa im Juni 2016 auch für ausländische Touristen erstmals geöffnet werden. Leider gibt es auch im August immer noch keine offizielle Mitteilung von zuständigen Behörden, wann die Grenze zwischen Kyirong und Rasuwa für Ausländer zugänglich wird.

Von Lhasa nach Kyirong fährt man zuerst wie bisher auf dem Friendship Highway bzw. der Nationalstraße G318 bis nach Tingri. Zwischen Tingri und Nyalam biegt man dann ab und fährt am Peiku-Tso-See vorbei ins Kyirong-Tal. Bei gutem Wetter kann man unterwegs und in Kyirong den 8.027 m hohen Berg Shishapangma sehen. Von der Stadt Kyirong zur Grenze ist es noch 24 Kilometer.

Hinter der Grenze liegt Rasuwa Gadhi bzw. Rasuwa Ghadhi auf der nepalesischen Seite. Die etwa 140 Kilometer lange Straße von Rasuwa nach Kathmandu ist eher schlecht und soll nach Plan der Nepalesischen Regierung in den kommenden 2 Jahren erneut bzw. verbessert werden. Dies könnte höchstwahrscheinlich der Grund dafür sein, dass der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa für ausländische Touristen nicht geöffnet werden kann, bis diese Straße ausgebaut und als sicher eingestuft worden ist.

Grenzübergang Sher / Hilsa

Der Grenzübergang Sher / Hilsa wird in der Regel benutzt von Pilgern und Trekkern zum heiligen Berg Kailash und zum heiligen See Manasarovar in West-Tibet. Auf der chinesischen Seite gibt es eine Straße von Sher über der Grenzstadt Purang nach Darchen, einem Ausgangspunkt für Umrundung um den Kailash (Kora). Auf der nepalesischen Seite ab/bis Hilsa existiert hingegen keine Straße. Man muss ein mehrtägiges Trekking durch ein Grenzgebiet zwischen Simikot und Hilsa unternehmen. Um Simikot zu erreichen, muss man zuerst von Kathmandu nach Neplagunj fliegen. Die Stadt Neplagunj liegt ganz im Südwesten Nepals an der indischen Grenze. Dort wartet man auf ein ideales Flugwetter, um in den ersten Morgenstunden mit einem kleinen Flug nach Simikot zu fliegen. Bei schlechtem Wetter kann es Tage dauern, bis ein Weiterflug nach Simikot möglich ist.

Der Grenzübergang Sher / Hilsa ist daher nicht geeignet für die normalen Gruppenreisen und Privattouren durch Nepal und Tibet.

Kombinationsreisen Tibet und Nepal momentan nur mit dem Flug möglich

Da es auf der nepalesischen Seite am Grenzübergang Sher / Hilsa keine Straße gibt und die beiden Grenzübergänge Zhangmu / Kodari und Kyirong / Rasuwa für ausländische Touristen geschlossen bleiben, besteht momentan keine Möglichkeit für eine Kombinationsreise Tibet und Nepal per Auto oder Bus auf dem Landweg. Realisierbar ist nur mit einem Flug zwischen Lhasa und Kathmandu mit Air China (CA) oder mit Sichuan Airlines (3U)

Hinflug Lhasa – Kathmandu

  • Lhasa – Kathmandu CA407 (12:10/11:10), nur Di. Mi. Do. Sa. & So.
  • Lhasa – Kathmandu 3U8719 (10:55/10:10), nur Di. Do. & Sa.

Rückflug Kathmandu – Lhasa

  • Kathmandu – Lhasa CA408 (10:55/10:10) nur Di. Mi. Do. Sa. & So.
  • Kathmandu – Lhasa 3U8720 (11:10/14:55), nur Di. Do. & Sa.

Einweg-Flug auf dieser Strecke kostet etwa 300 bis 400 Euro je nach Airlines und Saison.

Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten auf einer Überlandtour zwischen Lhasa und Kathmandu, wie z.B. Gyantse, Shigatse, Yamdrok-See, Sakya-Kloster, Rongbuk-Kloster und Everest-Basislager kann man trotzdem besichtigen. Man kann aber nach der Besichtigungen des Rongbuk-Klosters und des Everest-Basislagers nicht über Tingri weiter nach Kathmandu fahren, sondern nach Lhasa zurückkehren.

Wir müssen alle unsere Überlandtouren zwischen Lhasa und Kathmandu an dieser Situation anpassen und bitten unsere Gäste um Verständnis. Außer des Flugs Lhasa-Kathmandu gibt es zum jetzigen Stand im August 2016, und mit großer Wahrscheinlichkeit auch in den folgenden zwei Jahren, leider keine Alternative.

Unsere Reiseangebote für Tibet und Nepal

 

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Eine unvergessliche Reise durch das Taihang-Gebirge

Außergewöhnliche Erlebnisse mit Grand Canyon, Tunnelstraßen und Geoparks im Taihang-Gebirge

Taihang Grand Canyon in Linzhou

Taihang Grand Canyon (Foto: Linzhou Taihang Grand Canyon Tourism Development Co. Ltd.)

Das Taihang-Gebirge ist ein der schönsten und aufregendsten Reiseziele Chinas mit dramatischer Landschaft. Auf einer Rundreise entlang der 400 km langen Bergkette des Taihang-Gebirges erleben Naturliebhaber und aktive Urlauber majestätische Berggipfel, steile Felsen, tiefe Schluchten und zauberhafte Wasserfälle. Neben imposanten Naturkulissen im Taihang Grand Canyon, Wangmangling-Landschaftsgebiet, Yuntaishan-Geopark sowie in der Xiyagou-Schlucht gibt es auch von Menschenhand geschaffene Attraktionen wie z. B. Himmelsstraße oben am Rand der Schluchten, von wo aus Besucher einen herrlichen Blick in den Abgrund genießen können. Einzigartig und wohl am spektakulärsten im Taihang-Gebirge sind die sieben Tunnelstraßen. Auf Chinesisch werden sie Guabi-Gonglu genannt, was wortwörtlich die an steilen Felswänden hängenden Straßen bedeutet. Internationale Medien bezeichnen sie als die gefährlichsten Straßen der Welt. Sie sehen auch tatsächlich so aus. Wirklich gefährlich sind sie aber nicht. Wer einmal das Taihang-Gebirge besucht, muss die Guabi-Gonglu gesehen haben. Im südlichen Taihang-Gebirge gibt es 4 solche Tunnelstraßen, die relativ in der Nähe voneinander liegen und im Rahmen unserer dieser Rundreise besichtigt werden können. Folgende Fotos vermitteln Ihnen einen ersten Eindruck von den außergewöhnlichen Straßen und Tunneln. Ausführliche Informationen dazu in unserem Artikel „Spektakuläre Tunnelstraßen im Taihang-Gebirge“.

Guoliang-Tunnel

Spektakulärer Guoliang-Tunnel an steilen Felswänden


Neben den einzigartigen Tunnelstraßen Guabi-Gonglu erleben Sie noch die folgenden Sehenswürdigkeiten auf unserer Rundreise durch das Taihang-Gebirge.

Taihang Grand Canyon

Der Taihang Grand Canyon befindet sich im nördlichen Taihang-Gebirge und liegt im Kreis Linzhou, etwa 60 km von der Stadt Anyang entfernt, wo Bahnverbindungen mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Peking und Zhengzhou bestehen. Touristisch gut erschlossen im 50 km langen Taihang Grand Canyon sind das Pfirsichtal im Norden und das Tal Wangxiangyan-Tal im Süden sowie die Himmelstraße, die die beiden Landschaftsgebiete miteinander verbindet. Ein 4 km langer Wanderweg führt durch das malerische Pfirsichtal entlang eines kleinen Baches, vorbei an romantischen Teichen, bis zum beeindruckenden Wasserfall. Im Wangxiangyan-Tal gibt es zwei Wanderwege durch den üppigen Wald. Über eine schraubenförmige Treppe an der steilen Talwand erreicht man die Himmelstraße. Auf der gegenüber liegenden Klippe versteckt sich ein kleines Kloster in einer Höhe an der senkrecht aufragenden Felswand. Die Himmelstraße geht dicht an dem Rand der Schlucht. Von hier aus genießt man einen herrlichen Panoramablick über den Taihang Grand Canyon und die umliegenden Berge.

Taihang Grand Canyon

Taihang Grand Canyon (Foto: Linzhou Taihang Grand Canyon Tourism Development Co. Ltd.)

Himmelsstraße am Taihang Grand Canyon

Himmelsstraße am Taihang Grand Canyon

 

Guoliang-Dorf

Das kleine Guoliang-Dorf versteckt sich tief in den Bergen von Wanxianshan (Berge der Zehntausenden Unsterblichen) und steht vor einer tiefen Schlucht mit steilen Felswänden aus roten Steinen. Als Filmkulisse für mehr als 40 Kinofilme und Fernsehserien ist das Guoliang-Dorf mit seinen Wohnhäusern, Straßen, Gassen, Brücken und fast allen aus roten Steinen landesweit recht berühmt. Der wahre Touristenmagnet für Besucher zum Guoliang-Dorf ist jedoch sein 1300 m langer Straßentunnel am Eingang des Dorfes, der als „Abgrund-Galerie“ und „Langer Korridor an den Felsen“ bezeichnet wird. Den atemberaubenden Blick auf die spektakuläre Tunnelstraße haben Besucher auf einer Aussichtsplattform auf der gegenüber liegenden Seite der Schlucht. Es lohnt sich aber, auch einmal durch den Guoliang-Tunnel zu Fuß zu gehen und diesen von Nahem zu betrachten. Weitere Sehenswürdigkeiten im und um das Guoliang-Dorf sind Himmelssee, Himmelsleiter, Rufende Quelle sowie Höhlen des Schwarzen, Weißen uns Roten Drachen.

Das Guoliang-Dorf mit einer großartigen Schlucht

Das Guoliang-Dorf hinter einer großartigen Schlucht

Guoliang-Tunnelstraße

Das Guoliang-Dorf ist zugänglich über die Tunnelstraße

Guoliang-Dorf Bewohner

Dieser Dorf-Bewohner hat den Guoliang-Tunnel mitgebaut

 

Wangmangling-Landschaftsgebiet

Das Wangmangling-Landschaftsgebiet befindet sich im Kreis Lingchuan in der Provinz Shanxi und verfügt über den höchsten Gipfel im südlichen Taihang-Gebirge. Mehr als 50 Gipfel verteilen sich in einem 150 qkm² großen Landschaftsgebiet. Der höchste Gipfel liegt 1665 m über Meeresspiegel und die tiefste Schlucht bei etwa 800 m. Das Gebiet von Wangmangling ist von einer malerischen Karstlandschaft geprägt, mit bizarren Karstfelsen, gefährlichen Abgründen und üppigen Wäldern. Neben traumhaften Trekkingwegen durch das Landschaftsgebiet gibt es auch mehrere einfache Rundgänge auf dem Hauptgipfel, wobei Besucher die wunderschöne Landschaft erleben können. Drei verschiedene Möglichkeiten führen vom Bergfuß zum Hauptgipfel: mit dem Eco-Touristenbus über eine Serpentine, mit einer Seilbahn oder zum Fuß entlang einer Wanderroute mit etwa 2000 Stufen. Die Wanderung dauert etwa 2,5 Stunden. Wer diese Mühe nicht scheut, wird mit einem atemberaubenden Panoramablick auf die spektakuläre Kunshan-Tunnelstraße und die großartige Schlucht reichlich belohnt, den man mit der Seilbahn oder dem Bus leider nicht erleben kann.

Traumhafte Landschaft in Wangmangling

Traumhafte Landschaft in Wangmangling

Wanderroute in Wangmangling

Eine der vielen schönen Wanderrouten in Wangmangling

Bizarre Felsformation in Wangmangling

Bizarre Felsformation in Wangmangling

 

Xiyagou-Schlucht

Vom Wangmangling-Landschaftgebiet fährt man mit einem Bus durch den Xiyagou-Tunnel und über eine Serpentine ins Tal zum Xiyagou-Dorf. Das Dorf liegt vor einer imposanten Schlucht. Die Xiyagou-Schlucht ist 15 km lang und über 100 m tief. An der schmalsten Stelle ist die Schlucht gerade mal 3 m breit. Besucher sind hier von einer Schluchtlandschaft mit Felswand, Abgrund und Wasserfall überwältigt.

Xiyagou-Schlucht

Xiyagou-Schlucht

Xiyagou-Schlucht

Xiyagou-Schlucht

Yuntaishan-Geopark

Yuntaishan ist einer 556 km² große Geopark im Kreis Xiuwu in der Henan Provinz, am südlichen Rand des Taihang-Gebirges. Der im Jahre 2004 von der UNESCO zum Weltgeopark erklärte Yuntaishan-Geopark ist berühmt für seine schroffe Danxia-Felswände, Karstberge, Wasserfälle, Flusstäler und zahlreiche Wasserfälle und Teiche. In Yuntaishan vereinigen sich die landschaftlichen Schönheiten berühmter chinesischer Gebirge, so die Majestät des Taishan-Gebirges, die Schroffheit des Huashan-Gebirges, die Schönheit des Emei-Berges, die Wunderbarkeit des Huangshan-Gebirges und die Stille des Qingcheng-Berges. Besonders sehenswert im Yuntaishan-Geopark sind die Hongshi-Schlucht (Schlucht der Rotsteine), die Tangpuxia-Schlucht (Schlucht der Teiche und Wasserfälle) und die Qinglongxia-Schlucht (Schlucht des blauen Drachen).

Yuntaishan-Geopark

Schlucht der Rotsteine im Yuntaishan-Geopark

Schlucht der Rotsteine im Yuntaishan-Geopark

Schlucht der Rotsteine (Hongshixia) im Yuntaishan-Geopark

 

Die Reisehöhepunkte im Überblick

  • Taihang Grand Canyon
  • Guoliang-Dorf
  • Wangmangling-Landschaftsgebiet
  • Xiyagou-Schlucht
  • Yuntaishan-Geopark
  • Guoliang-Tunnelstraße
  • Kunshan-Tunnelstraße
  • Xiyagou-Tunnelstraße
  • Huilong-Tunnelstraße
Höhepunkte im Taihang-Gebirge

Höhepunkte im Taihang-Gebirge

Der Reiseverlauf im Überblick

1. Tag: Peking – Anyang – Shibangyan (A)

Bahnfahrt von Peking nach Anyang mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Abholung vom Bahnhof und Fahrt nach Shibangyan zum Taihang Grand Canyon. Nach dem Einchecken im Hotel Zeit zur freien Verfügung.

2. Tag: Shibangyan (F/M/A)

Ein Tag voller Erlebnisse im gewaltigen Taihang Grand Canyon. Vormittags Besichtigung des malerischen Pfirsichtals und Wanderung bis zum Wasserfall. Nachmittags Fahrt auf der Himmelstraße mit Stopps an mehreren Aussichtsplattformen, wo Sie einen wunderbaren Panoramablick auf den Taihang Grand Canyon.

3. Tag: Shibangyan – Guoliang-Dorf – Wangmangling (F/M/A)

Fahrt zum Guoliang-Dorf im Wanxianshan-Landschaftsgebiet. Dabei erleben Sie die Durchfahrt durch den Guoliang-Tunnel. Nach der Ankunft im Guoliang-Dorf gehen Sie zu Fuß zum Guoliang-Tunnel zurück und betrachten „den Langen Korridor an den Felsen“ von innen. Durch die Öffnung sehen Sie die tiefe Schlucht und das Haus Yashang-Renjia hoch an steilen Felsen. Anschließend spazieren Sie zur anderen Seite der Schlucht und haben von der Aussichtsplattform aus einen aufregenden Blick auf die an den Felsenwänden hängende Tunnelstraße. Nachdem Sie das Guoliang-Dorf erkundigt haben, fahren Sie zum Wangmangling-Landschaftsgebiet und erleben unterwegs die Kunshan-Tunnelstraße. Statt der Fahrt durch den Kunshan-Tunnel können aktive Urlauber auch von Guoliang-Dorf durch das Nordtor zum Hauptgipfel von Wangmangling wandern (4.000 Stufen, ca. 2,5 Stunden).

4. Tag: Wangmangling (F/M/A)

Mit dem Bus fahren Sie auf den Hauptgipfel von Wangmangling und sehen bei einem Rundgang malerische Landschaft. Danach fahren Sie mit dem Bus den Berg runter. Falls Sie aktiv sind, können Sie auch den Wanderweg nehmen (2.000 Stufen, ca. 1,5 Stunden). Unterwegs genießen Sie einen herrlichen Blick auf die großartige Schlucht und die spektakuläre Kunshan-Tunnelstraße. Am Nachmittag gehen Sie durch ein Teilstück des Kunshan-Tunnels und betrachten diesen von Nahem.

5. Tag: Wangmangling – Xiyagou – Huilong – Yuntaishan (F/M/A)

Nach dem Frühstück fahren Sie durch den Xiyagou-Tunnel zum Xiyagou-Dorf. Dort besuchen Sie zuerst den Wasserfall und das nördliche Ende der Xiyagou-Schlucht. Anschließend Fahrt zur südlichen Seite der Schlucht. Nach der Besichtigung fahren Sie durch den Huilong-Tunnel und vorbei an das Huilong-Dorf zum Yuntaishan-Geopark.

6. Tag: Yuntaishan – Xinxiang – Peking (F/M)

Heute besichtigen Sie den wunderschönen Yuntaishan-Geopark und gehen dabei durch die zauberhafte Schlucht der Rotsteine mit Teichen, Brücken, Wasserfällen und Felsen. Danach Transfer zum Bahnhof Xinxiang und Bahnfahrt nach Peking mit dem Hochgeschwindigkeitszug.

Bemerkungen zur Reise durch das Taihang-Gebirge

Höhenkrankheit und Höhenangst

Bei dieser Reise liegt der höchste Gipfel weniger als 1800 m über Meeresspiegel. Daher brauchen Besucher sich keine Gedanken über Höhenkrankheit zu machen. Wer aber unter Höhenangst leidet, sollte überprüfen, ob die Reise für ihn geeignet ist, da der Höhenunterschied an Felsen häufig mehrere Hunderte Meter beträgt und die Fahrt auf der Tunnelstraße ziemlich abenteuerlich scheint.

Wander- und Radtour

Im Reiseprogramm dieser Tour werden nur kleine Wanderungen eingeplant. Die Reiseroute ist jedoch geeignet auch für ausgiebige Wanderungen und anspruchsvolle Radtouren.

Anfrage und Buchung

Für Anfrage und Buchung rufen Sie uns bitte an oder zusenden Sie uns hier eine E-Mail.

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Tibet-Nepal-Grenzübergang an Kyirong bald für ausländische Touristen geöffnet

Tibet-Nepal-Grenzübergang an Kyirong

Nach Bericht von CCTV, dem chinesischen staatlichen Fernsehsender, soll der Tibet-Nepal-Grenzübergang zwischen Kyirong und Rasuwa im Juni auch für ausländische Touristen geöffnet werden. Nach dem schweren Erdbeben am 25. April 2015 müssten die Grenzübergänge zwischen Zhangmu und Kodari sowie zwischen Kyirong und Rasuwa geschlossen werden. Überlandtouren von Lhasa nach Kathmandu oder umgekehrt sind seitdem für ausländischen Touristen nicht mehr möglich. Ab dem 13. Oktober 2015 ist der Grenzübergang zwischen Kyirong und Rasuwa wieder geöffnet worden, jedoch nur für Güterverkehr sowie für Touristen ausschließlich aus China und Nepal. Reisende aus Drittländern wie zum Beispiel aus Europa dürfen bisher den Grenzübergang Kyirong/Rasuwa nicht passieren. Laut Bericht von CCTV sollte dies aber nun geändert werden. Im Juni soll dieser Grenzübergang auch für ausländischen Touristen erstmals geöffnet werden.

Kyirong, auch Gyirong und in Chinesisch Jilong genannt, ist eine kleine tibetische Stadt an der Grenze zu Nepal. Die Landstraße von Lhasa nach Kyirong soll sicherer und wenig anfällig für Unwetter und Erdrutsche sein als die Landstraße von Lhasa nach Zhangmu, die so genannte Friendship Highway bzw. die Nationalstraße G318. Von Lhasa fährt man zuerst wie bisher entlang der Friendship Highway und biegt hinter Tingri und vor Nyalam ab auf eine gute asphaltierte Straße nach Kyirong, vorbei am Peiku-Tso-See, auch Paiku-Co-See. Bei gutem Wetter kann man unterwegs und in Kyirong den 8.027 m hohen Berg Shishapangma sehen. Er ist der einzige Achttausender, der vollständig auf Territorium Chinas liegt. Shishapangma ist der niedrigste der Achttausender und gleichzeitig der vierzehnthöchste Berg der Erde.

Achttausender Shishapangma bei Kyirong

Achttausender Shishapangma bei Kyirong

Von der Stadt Kyirong zur Grenze ist es 24 Kilometer. Hinter der Grenz liegt Rasuwa Gadhi bzw. Rasuwa Ghadhi auf der nepalesischen Seite. Rasuwa befindet sich westlich vom Langtang National Park und ist etwa 140 Kilometer von Kathmandu entfernt. Die Straße zwischen Rasuwa und Kathmandu ist nicht so gut wie die Araniko Highway zwischen Kodari und Kathmandu und soll nach Plan der Nepalesischen Regierung in den kommenden 2 Jahren erneut bzw. verbessert werden.

Bei dem Besuch des nepalesischen Premierministers in China im März wurde bekannt gegeben, dass China bis 2020 die Tibet-Bahn von Shigatse bis nach Kyirong verlängern soll. Die Tibet-Bahn nach Lhasa wurde am 1. Juli 2006 und die 253 km Verlängerung von Lhasa nach Shigatse, der 2 zweigrößten Stadt Tibets, am 15. August 2014 in Betrieb genommen.

Selbst wenn es über die Öffnung des Grenzübergangs Kyirong/Rasuwa für Ausländer im Staatsfernsehen berichtet wurde, ist noch kein fester Termin im Juni offiziell bekannt gegeben.

Nachtragung am 20.07.2016:

Zwei Monaten nach unserem diesem Bericht ist die Grenze Kyirong/Rasuwa leider immer noch nicht zugänglich für ausländische Touristen. Offizieller Festtermin bis heute unbekannt.

Für Details und Reisemöglichkeiten siehe bitte:

Weitere Informationen und Reiseangebote:

CCTV berichtet die Öffnung des Tibet-Nepal-Grenzübergangs an Kyirong

CCTV berichtet die Öffnung des Tibet-Nepal-Grenzübergangs an Kyirong am 24. April (Foto: CCTV)

Tibet-Nepal-Grenzübergang zwischen Kyirong und Rasuwa

Tibet-Nepal-Grenzübergang zwischen Kyirong und Rasuwa (Foto: CCTV)

Passkontrolle beim Tibet-Nepal-Grenzübergang zwischem Kyirong und Rasuwa

Passkontrolle beim Tibet-Nepal-Grenzübergang zwischem Kyirong und Rasuwa (Foto: CCTV)

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Neue Flugverbindung zwischen Frankfurt und Shenzhen

Air China fliegt von Frankfurt nach Shenzhen

Am 21. Mai eröffnet Air China eine neue direkte Nonstop-Flugverbindung zwischen Deutschland und China. Jeden Dienstag, Freitag und Sonntag hebt die Air China Maschine des Typs Airbus A330-200 mit der Flug-Nummer CA771 in Shenzhen um 23:30 Uhr ab und landet in Frankfurt um 06:20 Uhr am folgenden Tag. Der Rückflug mit der Flug-Nummer CA772 startet von Frankfurt um 12:00 Uhr mittags am Mittwoche, Samstag und Montag und erreicht Shenzhen um 05:45 Uhr am folgenden Tag. Alle Zeitangaben sind in Ortszeit. Der Shenzhen Baoan International Airport ist der viertgrößte Flughafen im Festland Chinas und liegt im Stadtbezirk Baoan, 35 km nordwestlich vom Stadtzentrum Shenzhen.

Für diese neu eröffnete Flugverbindung gibt es bei der Air China zur Zeit ein Sonderangebot. Die Hin- und Rückflüge inkl. Steuern und Gebühren kosten unter 500 Euro pro Personen. Anreise mit der Deutschen Bahn, also Zug-zum-Flug oder Rail&Fly sowie ein Weiterflug zu einer anderen Stadt in China und zurück sind kostenlos. Freigepäck 2 Stücke je bis zu 23 kg pro Person. Zubringer mit der Lufthansa ab/bis einem anderen deutschen Flughafen kosten nur 50 Euro pro Person zzgl. Flughafengebühren. Das Sonderangebot gilt für den Abflugszeitraum vom 21. bis zum 31.05.16.

Flugdaten für Flüge zwischen Shenzhen und Frankfurt

  • Shenzhen – Frankfurt CA771 (23:30/06:20+1), dienstags, freitags und sonntags
  • Frankfurt – Shenzhen CA772 (12:00/05:45+1), mittwochs, samstags und montags

Die Stadt Shenzhen

Shenzhen liegt nördlich direkt an Hongkong und gilt als eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1979 als die erste Sonderwirtschaftszone Chinas hat sich Shenzhen von einem kleinen Fischerdorf zu einer modernen Industriestadt entwickelt. Shenzhen dient als das Fenster für Chinas Öffnung für ausländische Investitionen. In den letzten dreißigen Jahren sind viele High-Tech-Firmen in Shenzhen angesiedelt. Heute ist Shenzhen die Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen im Festland Chinas.

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Shenzhen Baoan International Airport

Verkehrsverbindungen zwischen Shenzhan und Hongkong

Shenzhen ist das Tor vom Festland Chinas nach Hongkong. Es gibt die folgenden drei Möglichkeiten, vom Flughafen Shenzhen Baoan International Airport aus die Weltmetropole Hongkong einfach, schnell und günstig zu erreichen:

1) U-Bahn und Metro

Es gibt eine U-Bahn Linie 1 (Luobao Line) vom Flughafen Shenzhen bis zur Station Luohu. Die Fahrt dauert etwa 1 Stunde. Luohu, in Chinesisch 罗湖 und in Hongkong auch Lo Wu genannt, ist ein Grenzübergang zu Hongkong. Dort können Sie auf die Metro East Rail Line umsteigen und nach Hongkong fahren. Die Endstation der Metro East Rail in Hongkong ist Hung Hom.

Shenzhen U-Bahn

Shenzhen U-Bahn

Hongkong MTR

Hongkong MTR

2) Grenzüberschreitende Buslinie

Von 07:30 Uhr bis 23:30 Uhr verkehrt eine grenzüberschreitende Buslinie direkt nach Hongkong. Im Zeitraum von 07.30-09:30 Uhr und von 23:00-23:30 fährt jede Halbe Stunde ein Bus, von 09:30-13:00 Uhr jede 15 Minuten und im anderen Zeitraum jede 20 Minuten (Stand Mai 2016). In Hongkong hält der Bus an vielen Haltestellen. Die Fahrtzeit für die gesamte Strecke beträgt 75 Minuten. Fahrkarten und Information am Schalter A08 und B04 in der Ankunftshalle am Shenzhen Flughafen.

3) Schnellfähre

Wer vom Flughafen Shenzhen zum Flughafen Hongkong fahren möchte, soll am Besten die direkte Schnellfähre nehmen, die zwischen dem Fährhafen Fuyong am Flughafen Shenzhen und dem Fährhafen Skypier am Flughafen Hongkong verkehrt:

  • Ab Fährhafen Fuyong am Flughafen Shenzhen: 10:15, 13:15 & 17:00 Uhr
  • Ab Skypier am Flughafen Hongkong Hongkong: 09:15, 11:30 & 15:30 Uhr

Fluggäste der folgenden Airlines können bereits am Fährhafen Fuyong in Shenzhen die Abfertigung erledigen, Gepäcke abgeben und Bording Card für seinen Flug ab Flughafen Hongkong bekommen. Ausnahme gilt für Flüge in die USA mit Cathay Pacific.

Cathay Pacific Airways (CX), Dragonair (KA), China Airlines (CI), Mandarin Airlines (AE), EVA Air (BR), Japan Airlines (JL), All Nippon Airways (NH), Hong Kong Express (UO ), Hong Kong Airlines (HX), United Airlines (UA), Indien Nijia Ruda (GA), Thai Airways international (TG), städtische Luftfahrt (E8).

Vom Flughafen Shenzhen zu seinem Fährhafen Fuyong kann man den kostenfreien Airport-Shuttlebus nehmen. Neben der Direktfähre zum Skypier am Flughafen Hongkong gibt es auch Schnellfähre von Fuyong nach Macau.

Das Perlflussdelta

Die Stadt Shenzhen liegt in der Provinz Guangdong und grenzt südlich an Hongkong. Die Region mit Hongkong, Macau, Shenzhen, Zhuhai und Guangzhou wird auch als das Perlflussdelta bezeichnet, das neben dem Yangtze-Flussdelta zu den wirtschaftlich wichtigsten Regionen gehört.

Wie bereits im Februar 2016 angekündigt sollen bald, in der ersten Hälfte des Jahres, in Shenzhen auch die allgemeinen 72-Stunden-Visumfrei-Einreiseregelungen eingeführt werden. Momentan gelten die Regelungen für einen visumfreien Aufenthalt im Perlflussdelta für 5 Tage für Gruppenreisen von Hongkong aus durch einen der autorisierten Reiseveranstalter in Hongkong.

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Die preiswertesten Chinareisen

Chinareisen zum Sonderpreis

China kann man auch günstig erleben, insbesondere wenn man sich an eine Reisegruppe anschließt. Dafür haben wir einige sehr preiswerte Gruppenreisen als Rundreisen und Reisepakete für Sie entwickelt. Die 5-Tage-Städtereise in Peking kostet ab EUR 379 und in Shanghai gerade mal ab EUR 339, inklusiv Transfers, Hotels und Besichtigungen mit deutschsprachiger Reiseleitung. Auch die 8-tägige Rundreise zu den beliebtesten Reisezielen Peking, Xian und Shanghai kann ab EUR 699 gebucht werden. Nicht zuletzt möchten wir Ihnen unseren Dauerbrenner empfehlen: Silvester in Peking. Die 7-tägige Silvesterreise kostet gerade mal ab EUR 769. In den Leistungen eingeschlossen sind 4-Sterne-Hotel inkl. Frühstück, Flughafen-Transfer und internationale Flüge ab/bis Frankfurt und gegen Aufpreis auch ab/bis viele andere Flughäfen. Verlängerung nach Shanghai ist möglich. Alle diese Reisen werden garantiert durchgeführt.

5-Tage-Städtereise ohne internationale Flüge, ab EUR 379,- p.P.

5-Tage-Städtereise ohne internationale Flüge, ab EUR 339,- p.P.

8-Tage-Rundreise ohne internationale Flüge, ab EUR 669,- p.P.

7-Tage-Sivesterreise mit internationalen Flügen, ab EUR 679,- p.P.

9-Tage-Sivesterreise mit internationalen Flügen, ab EUR 988,- p.P.

Weitere Chinareisen zum günstigen Preis

 

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Gewinnen Sie eine Reise nach Hongkong!

I Never Knew-Geschichte: Gewinnen eine Reise nach Hongkong!

Unter dem Motte „I Never Knew …“ hat das Hongkong Tourismusamt eine Werbekampagne für Hongkong gestartet. 4 Wochen lang, vom 28. März bis 24 April 2016 können Teilnehmer mitmachen und dabei jede Woche eine Reise nach Hongkong für 2 Personen sowie jeden Tag viele andere Preise gewinnen.

Berechtigt für die Teilnahme an dieser Werbeaktion sind die Bewohner von Deutschland, Frankreich, Japan, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Thailand, Indonesien, Südkorea, Australien, Kanada (außer Quebec), Indien, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Russland, Vietnam, UK, den USA (mit Ausnahme von Florida und Rhode Island) sowie von der Region Taiwan.

Jeden Mittwoch gewinnt ein glücklicher Teilnehmer eine luxuriöse 4-Tage-Reise nach Hongkong für zwei Personen. Das Preispaket beinhaltet Hin- und Rückflugtickets, 3 Übernachtungen in einem 5-Sterne-Hotel, ein Abendessen in einem durch Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant sowie einen Gutschein für exklusive VIP-Erlebnisse.

Jeden Tag wird der Organisator die Gewinner bekannt geben, die Amazon-Gutscheine im Wert von 1.000 US Dollar gewonnen haben.

Teilnehmer sollen ihre “I Never Knew”-Geschichte per Bilder oder Videos erstellen und auf Social Media wie Twitter, Instagram, Facebook sowie YouTube oder Vimeo teilen. Vollständige Informationen zur „I Never Knew“-Werbekampagne finden Sie im Internet unter

Weitere Informationen und Reiseangebote für Hongkong

 

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Tibetische Kultur erleben ohne Aufenthalt in großen Höhen

Tibetische Kultur erleben ohne Aufenthalt in großen Höhen

Wenn man von Tibet spricht, denkt man fast schon automatisch an das Dach der Welt und die damit verbundenen großen Höhen. Die drei touristisch beliebten Städte Lhasa (3.660 m), Shigatse (3.840 m) und Gyantse (4.020 m) liegen alle über 3.000 Meter. Allein deswegen verzichten nicht wenige Touristen auf eine Tibetreise, um die mögliche Höhenkrankheit zu vermeiden. Viele haben es aber nicht gewusst, dass man tibetische Kultur hautnah und authentisch erleben kann, ohne sich einmal in großen Höhen über 3.000 Meter aufhalten zu müssen. Dafür möchten wir Ihnen hier ein außergewöhnliches Reiseprogramm vorschlagen.

Sie fliegen von Europa nach Peking. Nach dem langen Flug (ca. 10 Stunden) erholen Sie sich am Ankunftstag in Chinas Hauptstadt. Erst am folgenden Tag fahren Sie von Peking nach Chengde und besichtigen dort die kaiserliche Sommerresidenz, den Puning-Tempel und den Putuozongcheng-Tempel, der nach dem Vorbild des Potala-Palastes von Lhasa errichtet wurde. In Peking besuchen Sie den Lama-Tempel, den berühmtesten buddhistisch-tibetischen Tempel außerhalb Tibets. Am 5. Tag fliegen Sie nach Lanzhou, der Hauptstadt der Provinz Gansu. Von dort fahren Sie zum Höhlentempel Bingling-Si mit buddhistischen Grotten und Skulpturen an Felswänden im Canyon des Gelben-Flusses. Anschließend fahren Sie nach Xiahe, auch als Klein-Tibet bekannt, und besichtigen dort das berühmte Labrang-Kloster, die größte Hochschule des tibetischen Buddhismus der Welt. Der nächste Höhepunkt dieser Reise ist der Aufenthalt in Tongren, wo Sie das Longwu-Kloster besichtigen und das Rebgong-Festival erleben. Danach fahren Sie nach Xining, der Provinzhauptstadt von Qinghai. Im Vorort Huangzhong besuchen Sie das berühmte Kumbum-Kloster, eines der sechs wichtigsten Gelbmützen-Klöstern des Gelugpa-Ordens des tibetischen Buddhismus. Als letztes besichtigen Sie das Museum für tibetische Medizin und Kulturgüter in Xining, wo Sie das mit 618 Metern längste Thangka-Rollbild der Welt bestaunen können.

Tibetische Kultur

Die Reisehöhepunkte und die Höhenlagen im Überblick:

  • Der Putuozongcheng-Tempel in Chengde (325 m)
  • Der Lama-Tempel in Peking (52 m)
  • Der Bingling-Höhlentempel am Gelben Fluss (2080 m)
  • Das Labrang-Kloster in Xiahe (2920 m)
  • Das Longwu-Kloster in Tongren (2495 m)
  • Das Rebgong-Festival im Longwu-Tal (2495 m)
  • Das Kumbum-Kloster in Huangzhong (2670 m)
  • Das Museum für tibetische Medizin und Kulturgüter in Xining (2263 m)

Der Reiseverlauf im Überblick:

1. Tag: Europa – Peking / Hinflug nach Peking
2. Tag: Peking / Ankunft in Peking, Akklimatisierung
3. Tag: Peking – Chengde / Fahrt nach Chengde, Kaiserliche Sommerresidenz
4. Tag: Chengde – Peking / Puning-Tempel, Putuo-Tempel, Rückfahrt nach Peking
5. Tag: Peking – Lanzhou / Konfuzius-Tempel, Lama-Tempel, Flug nach Lanzhou
6. Tag: Lanzhou – Xiahe / Fahrt zum Höhlentempel Bingling-Si. Weiterfahrt nach Xiahe
7. Tag: Xiahe / Labrang-Kloster
8. Tag: Xiahe – Tongren / Fahrt nach Tongren, Longwu-Koster, Rebgong-Festival
9. Tag: Tongren – Xining / Rebgong-Festival, Fahrt nach Xining
10. Tag: Xining / Kumbum-Kloster, Museum für tibetische Medizin und Kulturgüter
11. Tag: Xining – Peking / Flug nach Peking
12. Tag: Peking – Europa / Rückflug nach Europa

Reiseprogramme, Leistungen und Reisepreise:

Ausführliche Beschreibung des Reiseverlaufs und der Leistungen sowie der Hotels und der Reisepreise entnehmen Sie den folgenden 2 ausgeschriebenen Gruppen- und Privatreisen.

Für diese Reiseroute bieten wir Ihnen eine Gruppenreise im Juli zum Rebgong-Festival an:

Wer lieber allein oder nur mit der Familie zu seinem eigenen Wunschtermin reisen möchte, dem steht die folgende Privatreise zur Verfügung:

 

Sehenswürdigkeiten auf dieser Reise zur Tibet-Kultur

Der Putuozongcheng-Tempel in Chengde

Der Putuozongcheng-Tempel ist die größte buddhistische Klosteranlage in Chengde, 230 km von Peking entfernt. Der Tempel wurde 1767-71 nach dem Vorbild des berühmten Potala-Palastes in Lhasa errichtet und ist daher als „Kleiner Potala“ bekannt. Nach dem Eingang führt der Weg auf den riesigen Stelenpavillon und an fünfen Stupas in Rot, Grün, Gelb, Weiß und Schwarz auf dem Dach sowie Gebetsmühlen vorbei, bis zur Haupthalle auf dem Hügel. Die roten Mauern des Tempels heben sich majestätisch vor reizvoller Bergkulisse ab und beeindrucken seinen Besuchern wie der Potala-Palast in Lhasa.

Neben dem Putuozongcheng-Tempel ist Chengdu auch für den Puning-Tempel (Tempel des Universalen Friedens) und die kaiserliche Sommerresidenz Bishu Shanzhuang bekannt. Dieser von einer 10 km langen Mauer umgebene Palastkomplex umfasst eine Parkanlage mit Seen und Teichen, die kaiserlichen Wohngebäude und einige Tempel.

Putuozongcheng-Tempel in Chengde

Der Putuozongcheng-Tempel in Chengde ist eine Nachbildung des Potala-Palastes in Lhasa.

Der Lama-Tempel in Peking

Der Lama-Tempel liegt im Bezirk Dongcheng der Stadt Peking und ist der berühmteste buddhistisch-tibetische Tempel außerhalb Tibets. Er wurde im Jahr 1694 errichtet und diente zuerst dem Qing-Kaiser Yongzheng vor seiner Thronbesteigung als Residenz. Im Jahr 1744 wurden die Gebäude in einen Lama-Tempel umgewandelt. Die Tempelanlage war dann ein Zentrum der Qing-Regierung für buddhistische Angelegenheiten im ganzen Land und zugleich das größte kaiserliche Lamakloster des Gelugpa-Ordens (Gelbmützen) in Peking. Der Lama-Tempel ist nach Süden ausgerichtet und hat eine Gesamtfläche von 66.400 Quadratmeter. Hier bewundert man herrliche Dächer, fantastische Fresken, prachtvolle Ehrenbögen, Wandteppiche und tibetische Gebetsmühlen. Neben majestätischen Bauwerken gibt es im Lama-Tempel auch viele wertvolle Kulturgegenstände. Die bekanntesten davon sind die 500 Arhats aus Indischen Sandelholz, die Buddha-Nische aus Nanmu-Hartholz und die Buddhastatue aus Sandelholz. Diese werden als „drei Besonderheiten“ des Lama-Tempels in Peking bezeichnet. In der Nähe des Lama-Tempels liegt der Konfuzius-Tempel.

Lamatempel in Peking

Der Lamatempel in Peking ist der berühmteste buddhistisch-tibetische Tempel außerhalb Tibets

Die Grotten vom Bingling-Temple am Gelben Fluss

Der Bingling-Höhlentempel wurde während der Westlichen Qin-Dynastie (385-431) errichtet und seitdem mehrmals ausgebaut. Über einen Zeitraum von 1.600 Jahren wurden 183 Nischen und Skulpturen an Felswänden im Canyon des Gelben Flusses gehauen. 34 davon befinden sich im Grottental; die anderen 149 gehören zum unteren Tempel. Die Grotten enthalten insgesamt 694 Steinskulpturen, 82 Tonfiguren, 5 Ministupas aus Stein oder Ton sowie viele Wandgemälde, die eine Fläche von 900 Quadratmetern bedecken. Der Bingling-Höhlentempel zählt zu den zehn größten Grotten Chinas.

Das Labrang-Kloster in Xiahe

Die Klosterstadt Xiahe, häufig auch Klein-Tibet genannt, liegt in einem Bergtal auf 2920 m Höhe und 280 km nördlich von der Provinzhauptstadt Lanzhou. Nur 1 km westlich von Xiahe befindet sich das Labrang-Kloster, das zu den sechs wichtigsten Gelbmützen-Klöstern des Gelugpa-Ordens des tibetischen Buddhismus zählt, neben Ganden, Sera und Drepung bei Lhasa, Tashilhungpo in Shigatse und Kumbum bei Xining. Das Labrang-Kloster ist sowohl die größte Hochschule des tibetischen Buddhismus der Welt als auch ein großes Museum für Sutras. Mit einer Sammlung von mehr als 60.000 Bänden von Sutras stellt das Labrang-Kloster das größte buddhistische Museum dar. Neben den buddhistischen Schriften wurden zahlreiche Bücher über die tibetische Geschichte, die Medizin, die Mathematik, den Kalender, die Musik und die Malerei sowie mehr als 70.000 Holzplatten mit eingravierten buddhistischen Schriften und Druckplatten mit wertvollen Dokumenten gesammelt.

Das Labrang-Kloster wurde 1709 von Ngagong Tsunde gegründet. Seine Gebäude weisen den tibetischen Baustill oder chinesischen Palastbaustil oder die Kombination von den beiden auf. Die Meditations- und Gebetshallen sind mit buddhistischen Wandermalereien geschmückt. Das Labrang-Kloster enthält auch zahlreiche Buddhastatuen, darunter 262 vergoldete Buddhastatuen über 1,7 Meter hoch und mehr als 29.000 unter 1,7 Meter. Im Labrang-Kloster sind zudem viele Wandgemälden, Stickereien und Thangkas zu bewundern.

Die Klosterstadt Xiahe

Die Klosterstadt Xiahe, auch Klein-Tibet genannt, ist vor allem für sein Labrang-Kloster bekannt.

Das Longwu-Kloster in Tongren

Tongren wurde auch Regong, Rebkong oder Rebgong genannt, was in Tibetisch „das goldene Tal, wo Träume in Erfüllung gehen“ bedeutet. Die Region Tongren im Rongwo-Tal am Longwu-Flass ist für seine Regong-Kunst berühmt. Seit vielen Jahrhunderten beschäftigen sich viele Künstler hier mit buddhistischer Malerei und Bildhauerei. Neben Thangkas (tibetischen Rollbildern) bestaunen die Besucher in Tongren kunstvolle Skulpturen, Stickereien und Wandmalerei. Im Rongwo-Tal gibt es insgesamt 36 buddhistische Lamatempel. Am bedeutendsten sind das Longwu-Kloster (Rongwo Gonchen Gompa) und die umliegenden Oberes Wutun-Kloster, Unteres Wutan-Kloster, Nianduhu-Kloster und Guomari-Kloster. Das Longwu-Kloster wurde 1301 zuerst als Kloster der Sakyapa-Schule gegründet und ging später in Schulrichtung der Gelugpa (Geldmützen) über. Gelug, Sakya, Nyingma und Kagyü sind die„vier großen Schulen“ des tibetischen Buddhismus. Im Longwu-Kloster leben mehr als 500 Mönche. Jeden Tag findet ein lebhaftes Debattieren im Hof vor der Halle des Bodhisattva Manjusri statt, wobei die Mönche die Kunst des philosophischen Argumentierens und Debattierens üben. Im Longwu-Kloster kann man Malereien, Skulpturen und Thangkas von mehreren Generationen der Regong-Künstler sehen.

Longwu-Kloster in Tongren

Das Longwu-Kloster in Tongren

Tibetische Mönche beim Debattieren

Tibetische Mönche üben die Kunst des philosophischen Argumentierens und Debattierens.

Regong-Kunst

Die Region Tongren im Rongwo-Tal am Longwu-Flass ist für seine Regong-Kunst berühmt.

Das Rebgong-Festival entlang Longwu-Fluss

Das Rebgong-Festival ist ein traditionelles Fest der ethnischen Minderheiten der Tibeter und der Tu in im Landkreis Tongren (Rebgong) und findet jährlich vom 15. bis zum 28. des 6. Monates nach dem Lunarkalender (Mondkalender) statt. Daher wird das Fest auch die Rebgong-Juni-Versammlung oder die Rebgong Sechster-Monat-Versammlung (in chinesisch Regong Liuyuehui) genannt. Seit mehr als 1400 Jahren wird das Rebgong-Festival in den Dörfern entlang des Longwu-Flusses gefeiert. Zu dieser kulturellen und religiösen Feierlichkeit versammeln sich die Tibeter und die Tu in ihren traditionellen Trachten, singen und tanzen, um Götter zu verehren, für Frieden und reiche Ernte zu beten und böse Geister zu vertreiben. Neben Folklore-Gesängen und Masken-Tanzen werden auch rituelle Aktivitäten von einem Schamanen oder Magier abgehalten. Daher ist das Festival auch als das Tongren Schamanenfest bekannt. Die drei wichtigsten Rituelle des Festes sind die Shangkouqian, Shangbeiqian und Kaishan. Bei Shangkouqian wird eine Nadel durch den Mund eingestochen. Bei Shangbeiqian wird ein Bündel von langen Nadeln in den Rücken eines Tänzers gestochen. Das dritte Ritual Kaishan markiert das Ende und den Höhepunkt des Schamanenfestes. Dabei schneidet sich der Schamane an der Stirn mit einem Messer und benutzt sein eigenes Blut um den Göttern ein Opfer darzubringen.

Rebgong-Festival

Das Rebgong-Festival im Rongwo-Tal

Die Tibeter und die Tu feiern  das Rebgong-Festival im Tongren.

Die Tibeter und die Tu feiern das Rebgong-Festival im Tongren.

Regong Liuyuehui

Das Rebgong-Festival, auch Regong Liuyuehui genannt, in Tongren.

Das Kumbum-Kloster im Vorort von Xining

Das Kumbum-Kloster, auch Taer-Kloster genannt, liegt im Südwesten der Gemeinde Lushaer der kleinstadt Huangzhong, 26 km südlich von Xining entfernt. Lushaer ist der Geburtsort von Tsongkhapa, dem Begründer der Gelben Sekte (des Gelugpa-Ordens) des tibetischen Buddhismus. Als eines der sechs wichtigsten Gelbmützen-Kloster der Gelugpa-Schule, wurde das Kumbum-Kloster 1577 während der Ming-Dynastie erbaut. Das Taer-Kloster besteht aus dem Großen Golddach-Tempel, dem Kleinen Golddach-Tempel, der Großen Gebethalle, der Residenz des Pantschen Lama und weitere Häusern. Der Großen Golddach-Tempel ist die Haupthalle des Kumbum-Klosters und enthält goldene und silberne Lampen, kunstvolle Malereien und gestickte Buddhabilder. Der kleine Golddach-Tempel ist eine heilige Halle für Dharmapala.

Kumbum-Kloster bei Xining

Das Kumbum-Kloster bei Xining ist eines der sechs wichtigsten Gelbmützen-Kloster der Gelugpa-Schule.

Das Taer-Kloster bei Xining

Das Kumbum-Kloster, auch Taer-Kloster genannt, wurde auf dem Geburtsort von Tsongkhapa gebaut.

Das Museum für tibetische Medizin und Kulturgüter in Xining

Im Museum für tibetische Medizin und Kulturgüter in Xining ist vor allem das weltweit größte Thangka sehenswert. Das tibetische Rollbild ist 618 Meter lang und 2,5 Meter hoch. Von den Vorbereitungen bis zur Fertigstellung hat ein Team aus 400 Künstlern unter der Leitung von Tsen-Zhi-Ra-Jie mehr als 27 Jahre gearbeitet. In Rollbild dargestellt sind geschichtliche Ereignisse, Buddhas und Lamas, Leben der Tibeter, kulturelle, religiöse und medizinische Themen sowie die Kosmologie. Das Thangka wurde im Jahr 2000 in das Guinnes Buch der Rekorde eingetragen. Mehr über das längste Thangka in Xining …

Das weltweit längste Thangka in Xining

Das weltweit längste Thangka im Museum für tibetische Medizin und Kulturgüter in Xining.

Buddhas und Lamas im Thangka-Rollbild in Xining

In Rollbild dargestellt sind geschichtliche Ereignisse, Buddhas und Lamas …

 

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