Kunstviertel in Shanghai

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In den letzten Jahren sind in Shanghai eine ganze Reihe Kreativitätshäuser und Kunstviertel aus den traditionellen Steinwohnhäusern und den ehemaligen Industrievierteln entstanden. Davon sind 1933 Old Millfun, M50, Brigde 8, Tianzifang, The Cool Docks und vor allem der moderne Freizeitkomplex Xintiandi bekannt.

Das In-Viertel Xintiandi

Xintiandi, auf Chinesisch die Neue Welt, gehört heute zu einer der neuen touristischen Attraktion Shanghais. Das In-Viertel war früher ein normales Wohnviertel mit Shikumen-Häusern, typischem traditionellem Wohnbau in Shanghai in den 20er und 30er Jahren. Nach der Sanierung und Renovierung hat sich dieses Viertel in einem Vergnügungsort verwandelt. Heute gibt es hier Bars, Restaurants, Geschäfte, Kneipe und Cafes. Die Einheimischen, vor allem aber die jungen Leute und Ausländer kommen gerne hier, um sich zu amüsieren. Hier ist ein Ort zur Erholung und Unterhaltung. Die Gegend zeigt eine richtige Mischung von Tradition und Moderne, wo man die historische Kultur in der Vergangenheit Shanghais und das moderne Leben in der Gegenwart der Stadt gut kennen lernen kann.

Tianzifang

Der Name “Tianzifang” kommt aus Beschreibung von Zhuangzi über einen Maler namens Tian Zifang, heute ist es der Name eines Wohnviertels in Shanghai mit typischen Shikumen-Steinhäusern. Nach Sanierung und Renovierung ist es ein Ort mit Mischung von Wohn und Einkauf, Bars und Restaurants, Die verschiedenen Nationalflaggen symbolisieren, dass Künstler aus verschiedenen Gegenden und Ländern hier ihre Büros haben. Hier vereinen sich traditionelle chinesische Einflüsse mit modernen Gestaltungsideen.

1933 Old Millfun

Ein ganz neuer Freizeitkomplex mit steinernem Pfad und Art-Deco Straßenlampe ist die vier hundert Meter lange Shajin Lu – Fußgängerzone. Das Hauptgebäude mit quadratischem Grundriss im Komplex zeichnet sich durch seine beeindruckende Fassadenkonstruktion aus, während seine Innenkonstruktion aber rundförmig ist. Das einigenartige Gebäude im englischen Stil, gebaut im Jahr 1933, war die größte Metzge im fernen Osten. Ihr Souterrain verwandelt sich heute in Lobby, Viehstall in Weinkeller, Viehgatter als Fotomodell. Beim Schlendern durch die kleinen Geschäfte gewinnt man eine Ahnung von der einstigen Industrieentwicklung Shanghais vor siebzig Jahren.

Bridge 8

In alten Werkhallen eines Industriegebietes liegt Bridge 8. Nach sorgfälligem Umbau und auf Wunsch der Auftraggeber wurde Bridge 8. einer modernen Kunstgalerie und Büros nachempfunden. Ihre auffälligsten Merkmale sind die verschiedenartigen Überführungen zwischen verschiedenen Bauwerken. Durch großzügige, manchmal geschosshohe Fensterflächen ist die Kreativität der Künstler zu sehen. Ihre Fantasie wird dabei voll zur Geltung gebracht. Regelmäßig werden ihre Werke ausgestellt.

The Cool Docks

Das architektonische Konzept von The Cool Docks beruht auf einer ehemaligen Fabrikgelände in der Nähe der Fähreanlegestelle Fuxing Donglu am Huangpu. Die Muster von steinernem Pfad erinnern an die Darstellung von Shikumen Bauwerken (ein Wohntyp alt Shanghais), die erhaltene Relikte vom alten Kai und Rikscha aber an die von beschriebener Vergangenheit der Hafenstadt in den 40er Jahren. Nun ist die Gegend ein Vergnügungsort, Restaurants, Bars, Geschäfte und Galerie in einem.

M50

M50, ein Ort am Suzhou-Fluss, ist die Invention der Kunst. Hier waren Werkhallen verschiedener Industrie zwischen 30er bis 90er Jahren im letzten Jahrhundert Shanghais, dazu gehört auch die im Jahr 1917 gebaute Hua Xin Baumwollspinnerei aus Qingdao. Der gesamte Komplex wurde modernisiert zu einem Viertel mit Galerien moderner chinesischer und europäischer Kunst. Binnen kurzer Zeit öffnen prominente Künstler verschiedener Nationalitäten ihre Büros hier, darunter auch die berühmten aus der Schweiz.

Reiseinformationen

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