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	<title>Chinareise Magazin &#187; Überlandfahrt</title>
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		<title>Überlandtouren Tibet-Nepal wieder möglich und Grenzübergang Kyirong-Rasuwa geöffnet</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 19:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DWL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 29. August 2017 wurde der Grenzübergang Kyirong-Rasuwa erstmals auch für ausländische Touristen geöffnet. Somit sind Touren über Landesgrenze zwischen Tibet und Nepal für normale Reisende aus dem Ausland wieder möglich. Nach dem schweren Erdbeben am 25. April 2015 wurde &#8230; <a href="http://blog.chinareise.com/2017/08/30/ueberlandtouren-tibet-nepal-wieder-moeglich-und-grenzuebergang-kyirong-rasuwa-geoeffnet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. August 2017 wurde der <strong>Grenzübergang Kyirong-Rasuwa</strong> erstmals auch für ausländische Touristen geöffnet. Somit sind Touren über Landesgrenze zwischen Tibet und Nepal für normale Reisende aus dem Ausland wieder möglich.</p>
<p>Nach dem schweren Erdbeben am 25. April 2015 wurde die beliebte <strong>Nationalstraße G318</strong>, die so genannte <strong>Friendship Highway</strong> im Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal sehr zerstört. Bewohner in der Grenzstadt Zhangmu mussten evakuiert werden. Und der sonst sehr lebhafte <strong>Grenzübergang Zhangmu-Kodari</strong> musste geschlossen werden. Dieser Grenzübergang bleibt bis heute sowohl für Touristenverkehr als auch für Gütertransporte unzugänglich.</p>
<p>Daraufhin versuchten die chinesische und nepalesische Regierung, eine alternative Verkehrsverbindung zwischen Tibet und Nepal schnell zu ermöglichen. Am 13. Oktober 2015 wurde der Grenzübergang zwischen <strong>Kyirong</strong> auf der chinesischen Seite und <strong>Rasuwa Gadhi</strong> auf der nepalesischen Seite geöffnet. Seitdem ist der Güterverkehr zwischen Tibet und Nepal wieder einigermaßen normalisiert. Grenzhändler und Reisende aus China und Nepal können den Grenzübergang zwischen Kyirong und Rasuwa Gadhi passieren, Touristen aus Drittland jedoch nicht. Überlandtouren von Tibet nach Nepal oder umgekehrt sind nach dem Erdbeben mehr als zwei Jahre lang nicht durchzuführen. Einzige Ausnahme ist der dritte Tibet-Nepal-Grenzübergang zwischen Sher und Hilsa, der normalerweise von Pilgern und Wanderer benutzt wird und durch mehrtägiges Trekking zu erreichen ist. Der <strong>Grenzübergang Sher-Hilsa</strong> ist daher für normale Überlandtouren nicht geeignet. Wenn ausländische Touristen eine <strong>Kombinationsreise Tibet und Nepal</strong> wollen, müssen Sie bisher zwischen Lhasa und Kathmandu fliegen, und dieser Flug ist sehr teuer.</p>
<p>Die Öffnung des Grenzübergangs Kyirong-Rasuwa auch für internationalen Touristenverkehr ist daher eine sehr gute Nachricht für ausländische Touristen, die zwei Jahre lang auf die Überlandtour von Tibet nach Nepal gewartet haben.</p>
<p>Die Landstraße nach <strong>Kyirong</strong>, auch <strong>Gyirong</strong> und in Chinesisch <strong>Jilong</strong> genannt, ist sicherer und weniger anfällig für Erdrutsche im Vergleich zur Nationalstraße G318 nach Zhangmu. Von Lhasa fährt man wie bisher auf der Friendship Highway G318 über Shigatse nach Tingri und biegt vor Nyalam nach Westen ab auf die Landstraße, die vorbei am Peiku-Tso-See über Dzongka nach Kyirong führt. Von Kyirong bis zur Grenze sind es noch rund 25 Kilometer. Die chinesische Grenzstation ist durch eine Brücke über den Grenzfluss mit der nepalesischen Grenzstation Rasuwa Gadhi verbunden. Die Grenzstation Rasuwa Gadhi ist momentan noch nur durch provisorische Hütten und Zelte markiert. Auch die 140 km lange Straße von hier bis nach Kathmandu ist noch nicht ganz fertig gestellt. Einige Straßenabschnitte sind nach wie vor noch nicht befestigt.</p>
<h2>Unsere Angebote für Kombinationsreisen Tibet &amp; Nepal per Überlandfahrt</h2>
<ul>
<li><a title="Tibet und Nepal" href="http://www.chinareise.com/pantour/reiseprogramm.php?tour_id=680" target="_blank">Tibet und Nepal</a></li>
<li><a title="China, Tibet und Nepal" href="http://www.chinareise.com/pantour/reiseprogramm.php?tour_id=663" target="_blank">China, Tibet und Nepal</a></li>
<li><a title="Tibet, Nepal und Bhutan" href="http://www.chinareise.com/pantour/reiseprogramm.php?tour_id=658" target="_blank">Tibet, Nepal und Bhutan</a></li>
<li><a title="Tibet Reisen" href="http://www.chinareise.com/tibet/tibet-reisen.php" target="_blank">Tibet-Reisen</a></li>
</ul>
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		<title>Überlandfahrt durch das Herz vom ehemals tibetischen Kham</title>
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		<pubDate>Sun, 14 May 2017 18:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DWL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem Landweg entlang der nördlichen Sichuan-Tibet-Nationalstraße G317 von Chengdu nach Yushu zum Jyekundo-Reiterfest Das ehemalige tibetische Kham verteilt sich heute in West-Sichun, Süd-Qinghai, Ost-Tibet und Nord-Yunnan. Auf dieser Überlandtour erleben Sie West-Sichuan und Süd-Qinghai hautnah und authentisch und fahren &#8230; <a href="http://blog.chinareise.com/2017/05/14/ueberlandfahrt-durch-das-herz-vom-ehemals-tibetischen-kham/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf dem Landweg entlang der nördlichen Sichuan-Tibet-Nationalstraße G317 von Chengdu nach Yushu zum Jyekundo-Reiterfest</em></p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yushu_Reiterfest_Hedaming.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6945" alt="Yushu-Reiterfest" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yushu_Reiterfest_Hedaming.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Das ehemalige tibetische <strong>Kham</strong> verteilt sich heute in West-Sichun, Süd-Qinghai, Ost-Tibet und Nord-Yunnan. Auf dieser Überlandtour erleben Sie <strong>West-Sichuan</strong> und <strong>Süd-Qinghai</strong> hautnah und authentisch und fahren von Chengdu entlang der <strong>nördlichen Sichuan-Tibet-Fernstraße G317</strong> durch das Herz von Kham bis nach Yushu, wo das berühmte Jyekundo-Nomadenfest mit Pferdereiten, Yakrennen und vielen anderen traditionellen Festveranstaltungen der Tibeter auf Sie warten. Unterwegs bestaunen Sie atemberaubende Naturlandschaften, gastfreundliche Einheimischer der Volksgruppen Qiang, Gyarong und Tibeter, versteckte Dörfer in abgelegten Regionen sowie Tempel, Kloster und andere heiligen Stätten des tibetischen Buddhismus aller Schulrichtungen, von Nyingmapa und Kagyüpa über Sakyapa und Gelugpa bis hin zur Bön-Religion.</p>
<p>Das <strong>Jyekundo-Nomadenfest</strong>, auch <strong>Yushu-Reiterfest</strong> (玉树赛马会) genannt, findet jedes Jahr vom 25. bis zum 30. Juli in Yushu statt. Während des Pferderennen-Festivals kommen die Tibeter aus allen Teilen des Bezirks in farbenfrohen, prachtvoll dekorierten traditionellen Kostümen nach Yushu, um an Pferde- und Yakrennen, Reiten, tibetischen Ringkampf, Bogenschießen sowie an andere Spiele und Wettbewerbe teilzunehmen. Zudem werden zahlreiche weitere Veranstaltungen wie z.B. Gesangs- und Tanzaufführungen abgehalten. Das Reiterfest in Yushu bietet also einzigartige Gelegenheit, die Tibeter und ihre Kultur und Kunst in diesem ehemaligen Kham-Gebiet kennen zu lernen.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Jyekundo-Nomadenfest2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6940" alt="Jyekundo-Nomadenfest in Yushu" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Jyekundo-Nomadenfest2.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<h2>Überlandtour von Chengdu nach Yushu</h2>
<p>1. Tag: Chengdu<br />
Ankunft in Chengdu. Abholung vom Flughafen und Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages freien Verfügung.<br />
<em>Fakultativ: Auf Wunsch und gegen Aufpreis kann ein Besuch der Aufzuchtstation der <strong>Großen Pandas</strong> als Option zugebucht werden.</em></p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Panda_in_Chengdu.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6974" alt="Panda in Chengdu" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Panda_in_Chengdu.jpg" width="600" height="402" /></a></p>
<p>2. Tag: Chengdu &#8211; Danba (1800 m)<br />
Fahrt von Chengdu nach Danba (ca. 315 km). In <strong>Danba</strong> (丹巴) wohnen die Volksgruppen der <strong>Qiang</strong> (羌族) und der <strong>Gyarong</strong> (Jiarong, 嘉绒). Bei Gyarongpas, die sich in ihrer Identität von jener der Khampas abheben, handelt es sich teilweise um Tibeter und teilweise auch um tibetisierte lokale Bevölkerung. Typische Wohnhäuser in roter, weißer und schwarzer Farbe erstrecken sich vom Berghang bis zum Flusstal. Kristallklare Bäche, grüne Obstbäume und alte Zypresse sowie freundlich lächelnde Einheimischen bilden eine harmonische phantastische Galerie.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Madchen_Danba.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6943" alt="Tibetische Frauen in Danba" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Madchen_Danba.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Dorf_Jiaju_Danba.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6948" alt="Dorf Jiaju in Danba" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Dorf_Jiaju_Danba.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>3. Tag: Danba<br />
Fahrt zum tibetischen Dorf Zhonglu und Wanderung vom <strong>Dorf Zhonglu</strong> (中路藏寨) bis zum <strong>Dorf Suopo</strong> (梭坡藏寨, ca. 5 bis 6 Stunden, Aufstieg ca. 800 m, Abstieg ca. 1000 m). Beide Dörfer sind wunderschön, idyllisch und mit vielen Wehr- oder <strong>Wachtürmen</strong>. Die Menschen in Danba bauten ihre Wachtürme aus Stein und benutzten Steinplatten für die Wände und Steinblöcke für die Fundamente der vieleckig angelegten Türme. Die Wachtürme konnten quadratisch, fünfeckig, sechseckig oder gar achteckig angelegt sein. Ein Turm soll sogar 13 Ecken gehabt haben. Durch die eng aneinander gefügten Platten sind die Wände der Wachtürme absolute gerade und regelmäßig. Archäologen zufolge begannen die Menschen in Danba schon um 1700 v. Chr. mit dem Bau solcher Türme aus Steinplatten. Die Höhe der Wachtürme schwankt zwischen 16 und 35 Meter. Sie stehen gebündelt auf Abhängen oder auf der Spitze von sanften Hügeln. Während der Wanderung haben Sie atemberaubenden Panoramablick auf die Dörfer mit Wehrtürmen im Flusstal des Dadu-He (大渡河). Mit einer Tee-Pause bei einer tibetischen Familie können Sie diesen erlebnisreichen Reisetag gemütlich ausklingen lassen.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Dorf_Zhonglu_Danba.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6947" alt="Dorf Zhonglu in Danba" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Dorf_Zhonglu_Danba.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>4. Tag: Danba – Bamei – Luhuo (3250 m)<br />
Fahrt von Danba über Bamei (八美) nach Luhuo (ca. 240 km). Unterwegs genießen Sie einen herrlichen Ausblick auf den lokalen heiligen Berg Yala (5820 m). Zwischenstopp bei Bamei (3500 m) und Besuch des <strong>Huiyuan-Klosters</strong>.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yala_Schneeberg.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6951" alt="Yala-Schneeberg" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yala_Schneeberg.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>5. Tag: Luhuo – Garze (3400 m)<br />
Vormittags Besuch des <strong>Shouling-Klosters</strong> in Luhuo (炉霍). Danach Fahrt von Luhuo nach Garze (ca. 330 km). Unterwegs Besuch des <strong>Nonnenklosters am Kasa-See</strong>. Möglichkeit für eine kleine Wanderung am See. Danach Weiterfahrt nach Garze (甘孜).</p>
<p>6. Tag: Garze<br />
Heute besuchen Sie das Garze-Kloster und sein Nonnenkloster. Das <strong>Garze-Kloster</strong> (甘孜寺) befindet sich zwei Kilometer nördlich der Großgemeinde Garze auf einer Bergkuppe in Kham. Das Kloster wurde etwa 1642 n. Chr. von den Khoshuud erbaut. Einst waren hier 1.500 Mönche untergebracht. Der Pilgerrundweg um das Kloster war damals fast acht Kilometer lang. Nach seiner umfangreichen Renovierung seit 1981 beherbergt das Garze-Kloster heute etwa 700 Mönche. Oberhalb vom Garze-Koster liegt das in Jahr 2004 gebaute Nonnenkloster, wo zurzeit etwa 30 Nonnen zwischen 15 und 50 Jahre alt leben.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Garze.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6953" alt="Garze-Kloster" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Garze.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>7. Tag: Garze – Yarchen &#8211; Baiyu (3260 m)<br />
Fahrt über Yarchen (亚青) nach Baiyu (ca. 240 km). Unterwegs Besuch des erst im Jahr 1985 erbauten <strong>Yarchen-Klosters</strong> (亚青寺) der Nyingmapa-Sekte. Zurzeit studieren und meditieren hier über 20000 Mönche und Nonnen in über 10000 Holzhäuschen. Der Fluss Changqu (昌曲河) macht hier eine große Biegung. Dadurch ist eine Halbinsel entstanden. Auf der Halbinsel Juemu (觉姆) leben mehr als 10000 Nonnen. Mönche leben auf der anderen Seite des Changqu-Flusses. Durch zwei Brücken verbindet die Halbinsel die andere Flussseite. Es könnte das <strong>größte Nonnenkloster der Welt</strong> sein. Auf einem Berghang findet man viele Häuschen aus Holz oder sogar Karton, in denen Nonnen ab November tagsüber für 100 Tag meditieren werden.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yarchen_Nonnenkloster.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6954" alt="Yarchen-Nonnenkloster" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yarchen_Nonnenkloster.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>8. Tag: Baiyu – Dege (3200 m)<br />
In der Stadt Pelyul, auch Baiyu (白玉) genannt, besuchen Sie vormittags das Kloster <strong>Pelyul Gompa</strong> (Baiyu-Si, 白玉寺) der Nyingmapa-Sekte. Das Kloster wurde erst im Jahre 1675 gebaut und war eines von fünf Familieklöstern des Stammeshäuptlings in Dege. Das Dach des höchsten Gebäudes ist in Form eines Mandalas gebaut. Nach der Besichtigung in Baiyu Fahrt nach Dege (ca. 100 km) entlang dem Jinsha-Jiang (Fluss vom Goldsand, 金沙江), dem Oberlauf des Yangtze. Dege (德格) gilt als das Zentrum für tibetische Kultur und Religion in Kham. Hier leben alle fünf Hauptsekten der tibetischen Religion gut zusammen.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Pelyul_Gompa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6956" alt="Pelyul-Gompa" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Pelyul_Gompa.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>9. Tag: Dege<br />
Dege Gönchen oder <strong>Gönchen-Kloster</strong> (Gengqingsi, 更庆寺) ist ein Kloster der Sakya-Schule des tibetischen Buddhismus in der Region Dege der osttibetischen Kulturregion Kham. Es liegt nahe dem östlichen Ufer des Jinsha-Jiang. Früher war das Gönchen-Kloster ein Nyingmapa-Kloster und wurde später ein Sakyapa-Kloster. Das Gönchen-Kloster in Derge bildete den kulturellen Mittelpunkt des östlichen Kham. Dem Kloster angeschlossen ist eine berühmte Druckerei namens <strong>Dege Parkhang</strong> (德格印经院), die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts von dem Derge König Tenpa Tshering eingerichtet wurde. Im Derge-Kloster wurden berühmte Ausgaben des Kanjur und des Tanjur gedruckt, wichtige Werke der tibetischen Medizin und andere Schriften. Heute sind hier über 217000 geschnitzte Druckstöcke tibetischer Schriften aller Orden des tibetischen Buddhismus aufbewahrt.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Dege.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6957" alt="Dege Parkhang" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Dege.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>10. Tag: Dege &#8211; Serxu (4250 m)<br />
Fahrt nach Serxu (Sershul, Shiqu, 石渠, ca. 330 km). Unterwegs überqueren Sie den 5050 m hohen Pass vom Chola Berg (6168 m). Am Fuß des Berges liegt ein schöner ruhiger See &#8211; Yilhun Lhatso (Xinluhai, 4100 m), eingebettet in einer märchenhaften Umgebung. Nach einer kleinen Wanderung am See fahren Sie weiter zum <strong>Dzogchen-Kloster</strong> (Zhuqing Si, 佐钦寺, 竹庆寺). Das Kloster wurde im Jahre 1685 von Pema Rigdzin gebaut und ist ein der drei berühmtesten Klöster der Nyingma-Schule in Kham neben <strong>Kathok-Kloster</strong> (甘拖寺) und <strong>Baiyu-Kloster</strong> (白玉寺). Das Dzogchen-Kloster hat weltweit über 300 Tochterklöster.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Pass_Chola.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6971" alt="Pass Chola" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Pass_Chola.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>11. Tag: Serxu -Yushu (3700 m)<br />
Besuch des <strong>Sershul-Klosters</strong> (色须寺). Das Kloster wurde in Jahr 1760 gebaut und ist mit über 1300 Mönchen das größte Kloster der Gelugpa-Schule im Kham-Gebiet. Im Kloster ist die zweitgrößte Maitreya-Statue Tibets (ca. 19 m) zu sehen. Danach Fahrt nach Yushu (ca. 150 km). Yushu (玉树), auch Jeykundo, Gyegu oder Jiegu (结古) genannt, war einst wichtiger Handelsplatz zwischen Xining und Lhasa und ist seit 1951 Hauptstadt der Yushu Autonome Präfektur.</p>
<p>12. Tag: Yushu<br />
Sie besuchen heute im Lebagou-Tal die buddhistischen Felsbilder und den Vairocana-Tempel. In einer dem Tongtian-Fluss (通天河), dem Oberlauf des Yangtze (Dri Chu), zugewandten Schlucht Lebagou (勒巴沟) ist eine Reihe buddhistischer Felsskulpturen, -gravierungen und -inschriften zu bewundern. Dabei werden Buddhas, Pilger und verheißungsvolle Tiere dargestellt. Die <strong>Lebagou Felsbilder</strong> (勒巴沟岩画) entstanden bereits vor 1300 Jahren. Im Tal Lebagou sind auch Manisteine zu sehen. Am Eingang des Tals befindet sich der berühmten <strong>Vairocana-Tempel</strong> (Tempel der Prinzessin Wencheng, 文成公主庙) an der Stelle, wo die chinesische Prinzessin Wencheng aus der Tang-Dynastie auf dem Weg von Changan (heute Xian) nach Lhasa einen Monat Halt machte. Die Prinzessin sollte ihren Ehemann, den tibetischen König Songtsen Gampo im 7. Jh. davon überzeugte, zum Buddhismus zu konvertieren. Im Andachtsrau befindet sich ein Steinrelief des Meditations-Buddhas Vairocaca. Linker Hand steht eine Statue des tibetischen Königs Songtsen Gampo. Das Lebagou-Tal, in tibetisch schönes Tal bedeutet, ist geeignet für schöne Wanderungen.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Lebagou_Felsbilder.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6958" alt="Lebagou-Felsbilder" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Lebagou_Felsbilder.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Lebagou_Manisteine.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6959" alt="Lebagou-Manisteine" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Lebagou_Manisteine.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>13. Tag: Yushu &#8211; Nangqen (3650 m)<br />
Besuch des <strong>Jiegu-Klosters</strong> (结古寺) in Yushu. In tibetisch Gyegu Dondrubling genannt, ist das Jiegu-Kloster ein bedeutendes Sakyapa-Kloster und wurde auf einem Hügel 1398 erbaut, wo bis dahin sowohl ein älteres Bön-Kloster als auch eines der Kagyüpa-Schulrichtung existiert haben und sich ein großartiger Blick auf die Stadt bietet. Die Etablierung von Gyegu Dondrubling wurde gefestigt durch den Sakyapa-Lama Dagchenwa Gyana Sherab Gyaltshen (geb. 1376), der 1458 die buddhistische Lehre in Nord-Kham zu verbreiten suchte. Nach dem Besuch des Jiegu-Klosters Fahrt nach Nangqen, auch Nangqian (囊谦) genannt (ca. 170 km).</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Jiegu_Kloster.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6961" alt="Jiegu-Kloster" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Jiegu_Kloster.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>14. Tag: Nangqen<br />
Heute besuchen Sie das <strong>Gar-Kloster</strong> (尕尔寺), das sich etwa 70 km südlich von Nangqen befindet. Unterwegs dorthin sehen Sie noch Salzfelder, wo die Salzproduktion auf tibetischer Weise auch heute bleibt. Das Gar-Kloster ist ein verstecktes Juwel in Osttibet und wurde im 18. Jahrhundert als eines der Drigung-Kagyü-Schule gegründet. Es befindet sich im Dza-Tal auf einer Höhe von etwa 4000 m in einem abgelegenen Teil der Region Nangqen und auf den zerklüfteten Berggipfeln, umgeben von einem immergrünen Wald. Ein kleiner See befindet sich ebenfalls im Tal unterhalb des Klosters. Die Gegend um Gar-Kloster ist sehr malerisch und bietet ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern. Hier leben zahlreiche Tiere, darunter auch Blauschafe und Affen. Es gibt eine Straße von Nangqen Richtung Süd nach <strong>Riwoche</strong> (Riwoqe, 类乌齐) im Chamdo-Gebiet in Osttibet. Das Durchfahren durch die Qinghai-Tibet-Grenze ist hier momentan jedoch für ausländische Touristen nicht erlaubt (Stand: Mail 2017).</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Gar_Kloster_Nangqen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6962" alt="Gar-Kloster in Nangqen" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Gar_Kloster_Nangqen.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>15. Tag: Nangqen &#8211; Yushu<br />
Rückfahrt nach Yushu. Unterwegs Abstecher zum <strong>Gading-Kloster</strong> (嘎丁寺). Das Kloster liegt am Ziqu-Fluss (子曲河), einem Zufluss vom Zaqu-Fluss (扎曲河), dem Oberlauf des Mekong. Der Ziqu-Fluss macht hier eine große Biegung und das Kloster befindet sich auf einem Hügel in der Mitte der Halbinsel. Das Gading-Kloster, auch Gadan-Kloster (尕旦寺) genannt, wurde 1535 zuerst als Kloster der Nyingmapa erbaut und später in 1652 zum Kloster der Gelugpa umgewandelt. In der malerischen Umgebung kann man eine schöne Wanderung machen. Oben auf dem Berg gegenüber dem Kloster auf der anderen Flussseite hat man Panoramablick auf das Kloster und die Halbinsel.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Gading_Kloster.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6964" alt="Gading-Kloster" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Gading_Kloster.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>16. Tag: Yushu<br />
Zwei volle Tage stehen Ihnen für das <strong>Jyekundo-Nomadenfest</strong> zur Verfügung, bei dem sich vom 25. bis zum 30. Juli jedes Jahres Zuschauer aus allen Teilen des Bezirks sowie Touristen aus aller Welt versammeln. Pferdereiten und Yakrennen, Geschicklichkeitswettbewerbe, wie z.B. Aufspießen einer Khata vom Boden oder Schießen vom Pferd sowie Volkstänze in bunten Festtagstrachten sind zu bewundern. Jeder findet hier seine Freude, da Tibeter sehr gastfreundlich sind.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yushu_Reiterfest.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6966" alt="Yushu-Reiterfest" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yushu_Reiterfest.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Jyekundo-Nomadenfest1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6967" alt="Jyekundo-Nomadenfest in Yushu" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Jyekundo-Nomadenfest1.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>17. Tag: Yushu<br />
Ein weiterer Tag für Ihre Teilnahme am <strong>Reiterfest in Yushu</strong>.</p>
<p>18. Tag: Yushu<br />
Heute besuchen Sie in Yushu das <strong>Tschanggu Gompa</strong>, auch Trango Gonpa (Changusi, 禅古寺) genannt, eines Klosters der Karma-Kagyüpa. Außerdem spazieren Sie entlang der <strong>Seng-ze-Gyanak-Mani-Mauer</strong> (嘛尼石城), wohl der größten Ansammlung von Manisteinen der Welt. Die mit buddhistischen Mantras verzierten Manisteine sind gravierte oder beschriftete handtellergroße Steine oder größere Steinplatte, die von Pilgern an Tempeln und Kloster, Stupas und Chörten, aber auch Passhöhen und andren heiligen Stätten hinterlassen werden. Die Gyanak-Mani-Mauer stammt aus dem Jahr 1715 und soll mittlerweile aus 3 Mrd. aufeinander gelegten Mantras bestehen. Man kann gemeinsam mit den Pilgern eine 3 km lange Umrundung unternehmen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Trango_Gonpa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6968" alt="Trango-Gonpa" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Trango_Gonpa.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Gyanak_Mani_Mauer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6969" alt="Gyanak-Mani-Mauer" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Gyanak_Mani_Mauer.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p>19. Tag: Yushu – Chengdu<br />
Transfer zum Flughafen und Flug von Yushu nach Chengdu mit China Eastern MU5282 (13:20/15:00) (verfügbar nur am Montag, Mitwoch, Freitag und Sonntag). Nach Ankunft am Flughafen Chengdu Check-in in Eigenregie für den Rückflug von Chengdu nach Frankfurt in der Mitternacht.</p>
<h2>Höhepunkte auf dem Landweg von Chengdu nach Jyekundo</h2>
<ul>
<li>Wachtürme der tibetischen Dörfer Zhonglu und Suopo in Danba</li>
<li>Garze-Kloster in Garze</li>
<li>Nonnenkloster auf der Juemu-Halbinsel in Yarchen</li>
<li>Nyingmapa-Kloster Pelyul Gompa in Baiyu</li>
<li>Druckerei Dege Parkhang am Sakyapa-Kloster Dege Gönchen</li>
<li>Gelugpa-Kloster Serxu-Kloster in Serxu</li>
<li>Felsskulpturen und -gravierungen im Lebagou-Tal bei Yushu</li>
<li>Gyanak-Mani-Mauer bei Yushu</li>
<li>Gar-Kloster in Nangqen</li>
<li>Jyekundo-Nomadenfest in Yushu</li>
</ul>

<h2>Bemerkungen</h2>
<p>Statt während des Yushu-Reiterfestivals am Ende Juli kann diese Reise auch <strong>zu Ihrem Wunschtermin</strong> im anderen Zeitraum durchgeführt werden. In diesem Fall können der 16. und 17. Tag in Yushu vom Reiseprogramm herausgenommen werden. Der Reisedauer ist dann um 2 Tage auf 17 Tage abgekürzt.</p>
<h2>Beratung und Buchung</h2>
<p>Für Reiseangebot und Buchung rufen Sie uns bitte einfach an oder schreiben Sie uns eine Nachricht per E-Mail:</p>
<ul>
<li><a title="Kontakt mit Chinareise.com" href="http://www.chinareise.com/service/kontakt.php" target="_blank">Kontakt mit Chinareise.com</a></li>
</ul>
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<ul>
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</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Grenzübergänge zwischen Tibet und Nepal</title>
		<link>http://blog.chinareise.com/2016/08/05/grenzuebergaenge-zwischen-tibet-und-nepal/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2016 14:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DWL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzübergang]]></category>
		<category><![CDATA[Kathmandu]]></category>
		<category><![CDATA[Kombinationsreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Lhasa]]></category>
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		<category><![CDATA[Überlandfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Überlandtour]]></category>

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		<description><![CDATA[Kombinationsreisen Tibet und Nepal auf dem Landweg Wer eine Kombinationsreise Tibet und Nepal auf dem Landweg unternimmt, muss bei seiner Reiseplanung die folgenden zwei wichtigen Fragen erklären: In welcher Richtung soll die Überlandtour durchgeführt werden? Möchten Sie von Tibet nach &#8230; <a href="http://blog.chinareise.com/2016/08/05/grenzuebergaenge-zwischen-tibet-und-nepal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kombinationsreisen Tibet und Nepal auf dem Landweg</em></p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2016/08/Lhasa_Potala_Palast.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6449" alt="Tibet-Nepal-Kombinationsreise: Potala-Palast in Lhasa" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2016/08/Lhasa_Potala_Palast.jpg" width="620" height="416" /></a></p>
<p>Wer eine Kombinationsreise Tibet und Nepal auf dem Landweg unternimmt, muss bei seiner Reiseplanung die folgenden zwei wichtigen Fragen erklären:</p>
<ol>
<li>In welcher <strong>Richtung</strong> soll die Überlandtour durchgeführt werden? Möchten Sie von Tibet nach Nepal oder umgekehrt von Nepal nach Tibet fahren?</li>
<li>Entlang welcher Reiseroute und durch welchen <strong>Grenzübergang</strong> soll die Überlandtour verlaufen?</li>
</ol>
<h2>Überland von Tibet nach Nepal oder umgekehrt von Nepal nach Tibet?</h2>
<p>Bei der Entscheidung für die Fahrrichtung spielen die Besonderheiten für das <strong>Chinavisum</strong> und die Sondergenehmigung für Tibet (<strong>Tibet-Permit</strong>) eine wichtige Rolle. Beim Besuch von Tibet benötigen ausländische Touristen neben einem Chinavisum zusätzlich eine Sondergenehmigung für Tibet, auch allgemein als Tibet-Permit bekannt. Falls Sie überland <strong>von Tibet nach Nepal</strong> fahren möchten, beantragen Sie bereits zu Haus in Deutschland, Österreich oder der Schweiz das Chinavisum und lassen den Reiseveranstalter die Tibet-Sondergenehmigung für Sie organisieren. Sie haben also die zwei wichtigen Reisedokumente, nämlich das Chinavisum und das Tibet-Permit, in Ihrem Reisegepäck bevor Sie abreisen. Sollten Sie hingegen <strong>von Nepal über Landgrenze nach Tibet</strong> fahren möchten, können Sie das Chinavisum und das Tibet-Permit nicht im Voraus sondern nur in Kathmandu vor Ort beantragen. Dafür benötigen Sie mindestens drei Arbeitstage. Sie müssen also Ihren Aufenthalt in Kathmandu bzw. in Nepal für so lang einplanen, dass Sie über genügende Zeit für die Beantragung des Chinavisums und des Tibet-Permits verfügen. Eine Garantie für die Erteilung des Visums und des Permits besteht trotzdem nicht.</p>
<p>Es ist daher wesentlich einfacher und sicherer, die Überlandtour von Tibet nach Nepal durchführen zu lassen.</p>
<h2>Grenzübergänge zwischen Tibet und Nepal</h2>
<p>Es gibt grundsätzlich nur drei Grenzübergänge zwischen Tibet und Nepal.</p>
<h3>Grenzübergang Zhangmu / Kodari</h3>
<p>Der Grenzübergang <strong>Zhangmu / Kodari</strong> ist am berühmtesten und wurde bis vor dem Erdbeben am 25. April 2015 am meisten benutzten für Überlandtouren zwischen Lhasa und Kathmandu. Der 716 km lange <strong>Friendship-Highway</strong> von Lhasa nach Zhangmu ist eine Teilstrecke der <a title="Chinas längste und schönste Nationalstraße G318" href="http://www.chinareise.com/china-topliste/chinas-laengste-und-schoenste-nationalstrasse-g318.php" target="_blank">berühmtesten und schönsten Nationalstraße G318</a> Chinas ab Shanghaier Volksplatz. Die Straße von Kodari nach Kathmandu auf der nepalesischen Seite ist 115 km lang und wird <strong>Araniko Highway</strong> genannt.</p>
<p>Nach dem Erdbeben in 2015 bleibt der Grenzübergang Zhangmu / Kodari bis heute geschlossen. Die chinesischen Grenzstadt Zhangmu wurde nach dem Erdbeben vollständig evakuiert und ist bisher gesperrt. Die Bewohner wurden umgesiedelt. Es gibt keine Planung für Wiederaufbau der Bergstadt Zhangmu und Wiedereröffnung des Grenzüberganges nach Kodari. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass die Grenzstadt Zhangmu endgültig aufgegeben und der Grenzübergang Zhangmu / Kodari für immer geschlossen wird, da die Investitionen in den kommenden Jahren an die Stadt Kyirong und den Grenzübergang Kyirong / Rasuwa gehen werden.</p>
<h3>Grenzübergang Kyirong / Rasuwa</h3>
<p>Der Grenzübergang <strong>Kyirong / Rasuwa</strong> existiert bereits seit 1972. Da die Straße sowohl auf der chinesischen als auch auf der nepalesischen Seite schlecht war, wurde der Grenzübergang hier im Vergleich zu Zhangmu / Kodari selten benutzt und musste zeitweise wieder geschlossen werden. Im Jahre 2010 hat China einen Masterplan zur Belebung und Entwicklung des Grenzübergangs Kyirong / Rasuwa erlassen. Zu diesem Grenzübergang wurden neue Straßen gebaut. Geplant ist zudem die Verlängerung der bekannten Tibet-Bahn von Shigatse nach Kyirong bis 2020.</p>
<p>Nach dem Erdbeben in 2015 musste auch der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa geschlossen werden. Ab dem 13. Oktober 2015 ist er wieder geöffnet worden. Da die Grenze an Zhangmu geschlossen bleibt, gilt der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa momentan als die einzige Straßenverbindung zwischen Tibet und Nepal.</p>
<p>Der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa ist jedoch nur für Güterverkehr sowie für Touristen ausschließlich aus China und Nepal zugänglich. Reisende aus Drittländern wie zum Beispiel aus Europa dürfen bisher den Grenzübergang Kyirong / Rasuwa nicht passieren. Laut Bericht vom chinesischen staatlichen Fernsehsender CCTV am 24. April 2016 soll der <a title="Tibet-Nepal-Grenzübergang an Kyirong bald für ausländische Touristen geöffnet" href="http://blog.chinareise.com/2016/05/21/tibet-nepal-grenzuebergang-an-kyirong-bald-fuer-auslaendische-touristen-geoeffnet/" target="_blank">Tibet-Nepal-Grenzübergang zwischen Kyirong und Rasuwa im Juni 2016 auch für ausländische Touristen erstmals geöffnet</a> werden. Leider gibt es auch im August immer noch keine offizielle Mitteilung von zuständigen Behörden, wann die Grenze zwischen Kyirong und Rasuwa für Ausländer zugänglich wird.</p>
<p>Von Lhasa nach Kyirong fährt man zuerst wie bisher auf dem Friendship Highway bzw. der Nationalstraße G318 bis nach Tingri. Zwischen Tingri und Nyalam biegt man dann ab und fährt am Peiku-Tso-See vorbei ins Kyirong-Tal. Bei gutem Wetter kann man unterwegs und in Kyirong den 8.027 m hohen Berg Shishapangma sehen. Von der Stadt Kyirong zur Grenze ist es noch 24 Kilometer.</p>
<p>Hinter der Grenze liegt Rasuwa Gadhi bzw. Rasuwa Ghadhi auf der nepalesischen Seite. Die etwa 140 Kilometer lange Straße von Rasuwa nach Kathmandu ist eher schlecht und soll nach Plan der Nepalesischen Regierung in den kommenden 2 Jahren erneut bzw. verbessert werden. Dies könnte höchstwahrscheinlich der Grund dafür sein, dass der Grenzübergang Kyirong / Rasuwa für ausländische Touristen nicht geöffnet werden kann, bis diese Straße ausgebaut und als sicher eingestuft worden ist.</p>

<h3>Grenzübergang Sher / Hilsa</h3>
<p>Der Grenzübergang <strong>Sher / Hilsa</strong> wird in der Regel benutzt von Pilgern und Trekkern zum heiligen Berg Kailash und zum heiligen See Manasarovar in West-Tibet. Auf der chinesischen Seite gibt es eine Straße von Sher über der Grenzstadt Purang nach Darchen, einem Ausgangspunkt für Umrundung um den Kailash (Kora). Auf der nepalesischen Seite ab/bis Hilsa existiert hingegen keine Straße. Man muss ein mehrtägiges Trekking durch ein Grenzgebiet zwischen Simikot und Hilsa unternehmen. Um Simikot zu erreichen, muss man zuerst von Kathmandu nach Neplagunj fliegen. Die Stadt Neplagunj liegt ganz im Südwesten Nepals an der indischen Grenze. Dort wartet man auf ein ideales Flugwetter, um in den ersten Morgenstunden mit einem kleinen Flug nach Simikot zu fliegen. Bei schlechtem Wetter kann es Tage dauern, bis ein Weiterflug nach Simikot möglich ist.</p>
<p>Der Grenzübergang Sher / Hilsa ist daher nicht geeignet für die normalen Gruppenreisen und Privattouren durch Nepal und Tibet.</p>
<h2>Kombinationsreisen Tibet und Nepal momentan nur mit dem Flug möglich</h2>
<p>Da es auf der nepalesischen Seite am Grenzübergang Sher / Hilsa keine Straße gibt und die beiden Grenzübergänge Zhangmu / Kodari und Kyirong / Rasuwa für ausländische Touristen geschlossen bleiben, besteht momentan keine Möglichkeit für eine Kombinationsreise Tibet und Nepal per Auto oder Bus auf dem Landweg. Realisierbar ist nur mit einem Flug zwischen Lhasa und Kathmandu mit Air China (CA) oder mit Sichuan Airlines (3U)</p>
<p><strong>Hinflug Lhasa – Kathmandu</strong></p>
<ul>
<li>Lhasa – Kathmandu CA407 (12:10/11:10), nur Di. Mi. Do. Sa. &amp; So.</li>
<li>Lhasa – Kathmandu 3U8719 (10:55/10:10), nur Di. Do. &amp; Sa.</li>
</ul>
<p><strong>Rückflug Kathmandu &#8211; Lhasa</strong></p>
<ul>
<li>Kathmandu – Lhasa CA408 (10:55/10:10) nur Di. Mi. Do. Sa. &amp; So.</li>
<li>Kathmandu – Lhasa 3U8720 (11:10/14:55), nur Di. Do. &amp; Sa.</li>
</ul>
<p>Einweg-Flug auf dieser Strecke kostet etwa 300 bis 400 Euro je nach Airlines und Saison.</p>
<p>Alle wichtigen <strong>Sehenswürdigkeiten</strong> auf einer Überlandtour zwischen Lhasa und Kathmandu, wie z.B. <strong>Gyantse</strong>, <strong>Shigatse</strong>, <strong>Yamdrok-See</strong>, <strong>Sakya-Kloster</strong>, <strong>Rongbuk-Kloster</strong> und <strong>Everest-Basislager</strong> kann man trotzdem besichtigen. Man kann aber nach der Besichtigungen des Rongbuk-Klosters und des Everest-Basislagers nicht über Tingri weiter nach Kathmandu fahren, sondern nach Lhasa zurückkehren.</p>
<p>Wir müssen alle unsere Überlandtouren zwischen Lhasa und Kathmandu an dieser Situation anpassen und bitten unsere Gäste um Verständnis. Außer des Flugs Lhasa-Kathmandu gibt es zum jetzigen Stand im August 2016, und mit großer Wahrscheinlichkeit auch in den folgenden zwei Jahren, leider keine Alternative.</p>
<h2>Unsere Reiseangebote für Tibet und Nepal</h2>
<ul>
<li><a title="Tibet Reisen, Trekking und Überlandtouren" href="http://www.chinareise.com/tibet/tibet-reisen.php" target="_blank">Tibet Reisen und Überlandtouren</a></li>
<li><a title="Nepal Reisen und Kathmandu Städtereisen" href="http://www.chinareise.com/asien/nepal-reisen.php" target="_blank">Nepal Reisen und Kathmandu Städtereisen</a></li>
</ul>
<h2>Nachtrag am 30.08.2017</h2>
<p>Am 29. August 2017 wurde der Grenzübergang Kyirong-Rasuwa erstmals auch für ausländische Touristen geöffnet. Somit sind Touren über Landesgrenze zwischen Tibet und Nepal für normale Reisende aus dem Ausland wieder möglich. Mehr zu</p>
<ul>
<li><a title="Überlandtouren Tibet-Nepal wieder möglich und Grenzübergang Kyirong-Rasuwa geöffnet" href="http://blog.chinareise.com/2017/08/30/ueberlandtouren-tibet-nepal-wieder-moeglich-und-grenzuebergang-kyirong-rasuwa-geoeffnet/">Überlandtouren Tibet-Nepal wieder möglich und Grenzübergang Kyirong-Rasuwa geöffnet</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erlebnisreisen entlang der Seidenstraße</title>
		<link>http://blog.chinareise.com/2011/08/29/erlebnisreisen-entlang-der-seidenstrase/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 10:17:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schoppmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisreise]]></category>
		<category><![CDATA[Privatreise]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Überlandfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Xian]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Seidenstraße besitzt eine mehr als 2.000 Jahre alte Geschichte und war früher ein bedeutender Handelsweg zwischen Asien und Europa. Die damalige chinesische Kaiserstadt Changan (heute Xi‘an) markiert das östliche Ende der Seidenstraße, die über 7.000 km durchgehend bis nach &#8230; <a href="http://blog.chinareise.com/2011/08/29/erlebnisreisen-entlang-der-seidenstrase/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.chinareise.com/2011/08/29/erlebnisreisen-entlang-der-seidenstrase/dunhuang-fva/" rel="attachment wp-att-652"><img class="alignleft size-medium wp-image-652" title="" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2011/08/dunhuang-fva-300x106.jpg" alt="Dunhuang" width="300" height="106" /></a>Die Seidenstraße besitzt eine mehr als 2.000 Jahre alte Geschichte und war früher ein bedeutender Handelsweg zwischen Asien und Europa. Die damalige chinesische Kaiserstadt Changan (heute Xi‘an) markiert das östliche Ende der Seidenstraße, die über 7.000 km durchgehend bis nach Rom führte und China mit der westlichen Welt verband. Der chinesische Anteil der Seidenstraße liegt bei 4.000 km. Die legendäre Straße gabelt sich vor der riesigen Taklamakan-Wüste in eine nördliche und südliche Route und vereint sich wieder bei Kashgar.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/2011/08/29/erlebnisreisen-entlang-der-seidenstrase/dunhuang/" rel="attachment wp-att-642"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-642" title="" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2011/08/Dunhuang-150x150.jpg" alt="Dunhuang" width="150" height="150" /></a>Über die Seidenstraße gelangten von China aus nicht nur kostbare Waren wie Seide, Porzellan oder Gewürze nach Europa, sondern auch chinesische Erfindungen wie zum Beispiel der Kompaß sowie auch neue Ideen, ganze Kulturen und Religionen. Aus Europa kamen unter anderem Gold, Edelsteine und Glas in das Reich der Mitte. Heute erlebt man entlang der Seidenstraße unterschiedlichste Landschaften wie weite Sandwüsten, grandiose Wildnis, entlegene Oasenstädte, zahlreiche historische Kulturrelikte, buddhistische Höhlenmalereien und vieles mehr. Neben Uiguren und Mongolen leben viele Minderheiten in diesen Regionen, die bis heute ihren traditionellen Lebensstil und ihre Sitten und Gebräuche bewahrt haben.</p>
<p>Eine Reise entlang der Seidenstraße kann unterschiedlich lang sein. Man kann eine in China begonnene Reise mit anderen Ländern kombinieren oder nur Teilstrecken wie bei unserer <a title="Überlandfahrt auf der Seidenstraße" href="http://www.chinareise.com/privatreisen/reiseprogramm.php?tour_id=412" target="_blank">Überlandfahrt auf der Seidenstraße</a> (von Lanzhou bis Liuyuan) bereisen.</p>
<p> Weitere Reiseprogramme mit der Seidenstraße:</p>
<ul>
<li><a title="Seidenstraße kompakt" href="http://www.chinareise.com/privatreisen/reiseprogramm.php?tour_id=331" target="_blank">Seidenstraße kompakt</a></li>
<li><a title="Seidenstraße und Tibet" href="http://www.chinareise.com/privatreisen/reiseprogramm.php?tour_id=334" target="_blank">Seidenstraße und Tibet</a></li>
<li><a title="Reise auf der Seidenstraße in Usbekistan" href="http://www.asienreisen24.com/reiseland/usbekistan-reisen.php" target="_blank">Zubucherreise: Klassische Seidenstraße</a></li>
<li><a title="Reise auf der Seidenstraße in Usbekistan" href="http://www.asienreisen24.com/reiseland/usbekistan-reisen.php" target="_blank">Reisen entlang der Seidenstraße in Usbekistan</a></li>
</ul>
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