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	<title>Chinareise Magazin &#187; G318</title>
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		<title>Südroute G318 über Land von Sichuan nach Tibet für Ausländer wieder geöffnet</title>
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		<pubDate>Wed, 10 May 2017 21:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DWL</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für viele Menschen ist es ein Lebenstraum, einmal überland von Sichuan nach Tibet entlang der berühmten Nationalstraße G318 zu reisen. Nicht das Ziel Lhasa ist dabei das wichtigste, sondern der Weg dorthin. Sie erleben unterwegs einzigartige Naturlandschaften und begegnen freundlichen &#8230; <a href="http://blog.chinareise.com/2017/05/10/suedroute-g318-ueber-land-von-sichuan-nach-tibet-fuer-auslaender-wieder-geoeffnet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Potala_Palast_in_Lhasa.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6896" alt="Potala-Palast in Lhasa" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Potala_Palast_in_Lhasa.jpg" width="600" height="400" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Für viele Menschen ist es ein Lebenstraum, einmal überland von Sichuan nach Tibet entlang der berühmten <strong>Nationalstraße G318</strong> zu reisen. Nicht das Ziel Lhasa ist dabei das wichtigste, sondern der Weg dorthin. Sie erleben unterwegs einzigartige Naturlandschaften und begegnen freundlichen Menschen. Ursprüngliche Dörfer, weite Steppen, schneebedeckte Gipfel, farbige Hochgebirgsseen, tiefe Schluchten und auch der Oberlauf der bekannten Flüsse Yangtze, Mekong, Saluen und Brahmaputra begleiten Sie auf dieser Überlandtour. Der Landweg von Sichuan nach Tibet war seit vielen Jahren für ausländische Touristen gesperrt. Ab Mai 2017 ist es erstmals wieder möglich, entlang der hoch begehrten Nationalstraße G318 nach Lhasa zu fahren. Wir haben schnell reagiert und wollen nun dafür eine Gruppenreise im September auflegen. Privattouren können wir zu Ihrem Wunschtermin jederzeit organisieren. Nutzen Sie diese Gelegenheit, die nach vielen Jahren erstmals wieder möglich ist, und erfüllen Sie sich mit uns Ihren Lebenstraum!</p>
<p>Mit einer Gesamtlänge von 5.476 km ist die <a title="Chinas längste und schönste Nationalstraße G318" href="http://www.chinareise.com/china-topliste/chinas-laengste-und-schoenste-nationalstrasse-g318.php" target="_blank">Nationalstraße G318 die längste Straße Chinas </a>und verläuft etwa entlang des 30. nördlichen Breitengrades vom Volksplatz in Shanghai über Wuhan, Chengdu und Lhasa bis zur Brücke der sino-nepalischen Freundschaft an der nepalesischen Grenze. Die Sichuan-Tibet-Route von Chengdu bis nach Lhasa ist der schönste Abschnitt der Nationalstraße G318. Damit Sie aber noch mehr erleben können, weichen wir ein bisschen von der G318 ab und machen einen Abstecher zu <strong>tibetischen Dörfern in Danba</strong>, zum letzten <strong>Paradies Shangri-La</strong> im Yading-Nationalpark und zur <strong>Yarlong-Tsangpo-Schlucht</strong> am Fuß des heiligen Bergs Namjahbarwa.</p>
<p>Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf der südlichen Sichuan-Tibet-Route G318 vorstellen.</p>

<p>&nbsp;</p>
<h2>Top 10 Sehenswürdigkeiten auf der Sichuan-Tibet-Route G318</h2>
<h3>Danba und seine Dörfer der Qiang und Tibeter</h3>
<p>Danba (丹巴) in West-Sichuan verfügt über prächtige Naturlandschaft, scharmante Überlieferung der Nationalität, mysteriöse Geschichte und einzigartige Kulturen. Im Jahr 2005 wurde Danba von der Zeitschrift „China National Geographic“ als eine der <strong>schönste Kleinstädte Chinas</strong> bezeichnet. Hier sind die Dörfer, Wachtürme und Lamakloster in der natürlichen Landschaft von Schneebergen, Grasland, Seen und Flüssen harmonisch integriert. Besonders sehenswert sind zwei Dörfer in der Nähe der Stadt Danba: das <strong>tibetische Dorf Jiaju</strong> (甲居藏寨) und die <strong>Qiang-Wachttürme in Suopo</strong> (梭坡碉楼). 166 alte Wachtürme der Qiang-Minderheit, ursprünglich in der Han-Dynastie gebaut, verteilen sich im ganzen Tal. Danba wird deshalb auch als „<strong>Land von Tausend Wachtürmen</strong>“ genannt.</p>
<div id="attachment_6898" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Qiang_Wachttuerme_Danba.jpg"><img class="size-full wp-image-6898" alt="Qiang-Wachttürme in Danba" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Qiang_Wachttuerme_Danba.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Qiang-Wachttürme in Danba (Foto: Sichuan Tourismusamt)</p></div>
<div id="attachment_6900" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Tibet_Dorf_Jiaju_in_Danba.jpg"><img class="size-full wp-image-6900" alt="Tibetisches Dorf Jiaju in Danba" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Tibet_Dorf_Jiaju_in_Danba.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Tibetisches Dorf Jiaju in Danba (Foto: Sichuan Tourismusamt)</p></div>
<h3>Tagong-Kloster und Tagong-Grasland</h3>
<p><strong>Tagong-Grasland</strong> (塔公草原) liegt zwischen der nördlichen und südlichen Sichuan-Tibet-Route. Hier gestalten Grasland, Wälder, Berge, Flüsse, Klöster sowie tibetische Architektur, Kultur und Tradition gemeinsam die Natur- und Kulturlandschaft im Tagong-Grasland. Im Hintergrund steht majestätisch der <strong>Yala-Schneeberg</strong>, einer der vier Heiligen Berge im tibetischen Gebiet. Inmitten der grünen Weite befindet sich das Tagong-Kloster, eine Pilgerstätte der Tibeter in Kangba. Das <strong>Tagong-Kloster</strong> wird auch „Klein Jokhang“ genannt, da eine Statue von Siddhartha Gautama im Kloster gleich wie im Jokhang-Kloster in Lhasa gesegnet wurde. Das Tagong Kloster gehört zur Sekt der Nyingmapa, Schule der Rotmützen.</p>
<div id="attachment_6902" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Tagong_Kloster_in_Sichuan.jpg"><img class="size-full wp-image-6902" alt="Tagong-Kloster in West-Sichuan" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Tagong_Kloster_in_Sichuan.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Tagong-Kloster in West-Sichuan (Foto: Sichuan Tourismusamt)</p></div>
<h3>Shangri-La und Yading-Naturschutzgebiet</h3>
<p>Mit seiner traumhaften, malerischen Landschaft wird Yading (亚丁) im Kreis Daocheng als <strong>Shangri-La</strong>, das letzte Paradies, bezeichnet. Das <strong>Yading-Naturschutzgebiet</strong> (亚丁自然保护区) ist 560 km² groß und liegt auf 2900 m über dem Meeresspiegel an der Mündung des Gongga-Flusses bis 6032 m auf dem Xiannairi-Gipfel. Die <strong>drei Schneegipfel Xiannairi, Jiangbianyang und Xianaduoji</strong> stehen im Zentrum des Naturschutzgebiets. Durch die weiten Wiesen zwischen ihnen winden sich zahlreiche Bäche. Die drei Schneeberge werden ebenso wie viele Seen von Tibetern als heilige Stätten betrachtet. Jährlich strömen eine große Menge Pilger herbei. In der Umgebung mit Wäldern, Bächen, Wasserfällen, Bergwiesen und Hochgebirgsseen leben zahlreiche Wildtiere. Im Yading-Naturschutzgebiet gibt es einige tibetische Dörfer und Tempelanlagen, wo Tibeter mit der Natur in völliger Harmonie leben.</p>
<div id="attachment_6904" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yading_Naturschutzgebiet.jpg"><img class="size-full wp-image-6904" alt="Das letzte Paradies: Yading" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yading_Naturschutzgebiet.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Das letzte Paradies: Yading (Foto: Sichuan Tourismusamt)</p></div>
<div id="attachment_6905" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yading_Naturschutzgebiet2.jpg"><img class="size-full wp-image-6905" alt="Yading-Naturschutzgebiet als Shangri-La" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yading_Naturschutzgebiet2.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Yading-Naturschutzgebiet als Shangri-La (Foto: Sichuan Tourismusamt)</p></div>
<h3>Serpentine mit 72-Biegungen im Tal des Flusses Nujiang</h3>
<p>Von Banda (Pangda oder Pomda) nach Basu (Pasho) müssen Sie den 4798 m hohen <strong>Yela-Pass</strong> (业拉山口) überwinden. Danach erleben Sie eine spektakuläre Fahrt auf der Serpentine mit 72 Biegungen im <strong>Tal des Flusses Nujiang</strong>, Oberlauf des Saluen (Salween), um anschließend den Fluss zu überqueren. Die Serpentine ist 12 km lang, liegt ab 1450 m über dem Meeresspiegel und wurde in 1950 entlang der antiken Tee- und Pferdestraße gebaut. Die <a title="Reisen auf der Tee- und Pferdestraße" href="http://www.chinareise.com/china-reiserouten/reisen-auf-tee-pferde-strasse.php" target="_blank"><strong>Tee-Pferde-Straße</strong></a> war ein alter Handelsweg zwischen Yunnan und Sichuan im Osten und Tibet und Indien im Westen und ist heute immer noch der einzige Weg für den Abschnitt der Nationalstraße G318 im Tal des Nujiang zum Yela-Pass. Statt mit 72 Biegungen spricht man manchmal auch von <strong>Serpentine mit 99 oder 108 Kurven</strong>.</p>
<div id="attachment_6907" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Serpentine_mit_72_Biegungen.jpg"><img class="size-full wp-image-6907" alt="Serpentine mit 72 Biegungen" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Serpentine_mit_72_Biegungen.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Serpentine mit 72 Biegungen (Foto: Tibet Tourismusamt)</p></div>
<div id="attachment_6909" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Tafel_auf_Serpentine.jpg"><img class="size-full wp-image-6909" alt="Tafel für 72 Biegungen auf der G318" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Tafel_auf_Serpentine.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Tafel für 72 Biegungen auf der G318 (Foto: Tibet Tourismusamt)</p></div>
<h3>Lhagu-Gletscher und Midui-Gletscher</h3>
<p>In der Nähe der südlichen Sichuan-Tibet-Route G318 befinden sich sehenswerte Gletscher.</p>
<p>Unterwegs von Basu (Pasho) nach Bome (Bomi) liegt etwa 30 km südlich der Ortschaft Ranwu der Lhagu-Gletscher im Gebirgszug Kangri Garpo. Der <strong>Lhagu-Gletscher</strong> (来古冰川) ist 30 km lang und 2 bis 5 km breit, und daher derjenige mit der größten Fläche in Tibet. Auf dem Weg zum Lhagu-Gletscher sieht man den malerischen <strong>Ranwu-See</strong>. Am Ranwu-See befinden das tibetische <strong>Lhagu-Dorf</strong> und das kleine Kloster <strong>Shugden Gompa</strong>.</p>
<p>Weiterfahrt in Richtung West etwa 100 km östlich vor Bome liegt in der Gemeinde Yupu (玉普乡) und südlich der Nationalstraße G318 der <strong>Midui-Gletscher</strong> (米堆冰川). Er erstreckt sich von 2400 m bis auf 6800 m über dem Meeresspiegel und hat daher den größten Höhenunterschied aller Gletscher weltweit. Dementsprechend gibt es bei Midui-Gletscher vier Landschaftszonen mit unterschiedlichen Vegetationen. Besucher bewundern hier neben Schneebergen, Gletschern, Wäldern und Hochgebirgsseen auch Dörfer und Tempel.</p>
<div id="attachment_6912" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Midui_Gletscher.jpg"><img class="size-full wp-image-6912" alt="Midui-Gletscher" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Midui_Gletscher.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Midui-Gletscher (Foto: Tibet Tourismusamt)</p></div>
<h3>Nyingchi und tibetische Schweiz</h3>
<p>Sobald Sie den Pass Ngajug-La oder Ngajuk-La (安久拉山口) überqueren, haben Sie das typische tibetische Hochland mit seinen kargen Felsen und Lehmen verlassen. Im Gegensatz zu vielen steilen Pässen in Tibet ist der 4468 m hohe Ngajug-La Pass überraschend sanft. Er trennt das Gebiet am Fluss Nujiang (Oberlauf des Saluen) im Osten vom fruchtbaren Gebiet am Fluss Yarlung-Tsangpo (Oberlauf des Brahmaputra) im Westen. Über den Ngajug-Pass erreichen Sie die Präfektur Nyingchi, auch <strong>Linzhi</strong> (林芝) genannt. Am Mittel- und Unterlauf des Flusses Yarlung-Tsangpo in Südosttibet gelegen, wird Nyingchi wegen seinem milden Klima, dichten Wäldern, üppiger Vegetation, weitem Grasland und wunderschönen Landschaften häufig als <strong>tibetisches Jingnan</strong> (江南, chinesischer Begriff für das fruchtbare Gebiet südlich des Yangtze in Ostchina wie Jiangsu, Zhejiang und Shangha im Yangtze-Delta) oder als <strong>tibetische Schweiz</strong> bezeichnet. Von Touristen besonders beliebt sind Landschaftsgebiet am Ranwu-See und Basum-Tso-See, im Gangxiang- und Lulang-Wald sowie entlang der Yarlung-Tsangpo-Schlucht. Sie genießen während der Fahrt durch Nyingchi idyllische Landschaften mit hohen Schneegipfeln, weißen Wolken, grünen Steppen und Wäldern sowie bunten Blumen.</p>
<h3>Sejila-Pass und Namjahbarwa-Gipfel</h3>
<p>Auf der Fahrt von Bome (Bomi) nach Bayi durch die malerische „Schwerzer Landschaft“ und durch dichte Fichtenwälder hinauf erreicht man den 4728 m hohen <strong>Siqila-Pass</strong>, auch Serkyimla oder Sijila (色季拉山口) genannt. Vom April bis zum Juli blühen auf dem Berg überall die Rhododendren. Vom Sijila-Pass hat man bei klarer Sicht einen herrlichen Blick auf die Bergriesen <strong>Namjahbarwa</strong> (7782 m) und <strong>Gyala Peri</strong> (7294 m).</p>
<p>Namjahbarwa, auch <strong>Namche Barwa</strong> oder Nanjiabangwa (南迦巴瓦峰) genannt, ist ein 7782 m hoher Gipfel im östlichsten Ausläufer des Himalaya und bedeutet in tibetisch etwa wie „Blitzstrahl“. Der Namjahbarwa-Gipfel ist das ganze Jahr über von Schnee bedeckt und wird in der Regenzeit häufig in Wolken gehüllt. Nichtsdestotrotz wurde Namjahbarwa von der Zeitschrift „China National Geographic“ als der schönste unter Top 10 Gipfeln in China bezeichnet. Der Namjagbarwa wurde nur ein einziges Mal in 1992 von einer chinesisch-japanische Expedition bestiegen.</p>
<div id="attachment_6914" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Namjahbarwa_Gipfel.jpg"><img class="size-full wp-image-6914" alt="Namjahbarwa-Gipfel" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Namjahbarwa_Gipfel.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Namjahbarwa-Gipfel (Foto: Tibet Tourismusamt)</p></div>
<h3>Yarlung-Tsangpo-Schlucht</h3>
<p>Ein anderer guter Aussichtspunkt für den Nanjiabangwa-Gipfel ist in der Yarlung-Tsangpo-Schlucht, die 56 km hinter der kleinen Ortschaft Lulang und 150 km von der Kreisstadt Bayi liegt. Die <strong>Yarlung-Tsangpo-Schlucht</strong>, auch Dihangschlucht oder Yalu-Zangbu-Canyon (雅魯藏布大峽谷) genannt, ist 496,3 km lang und bis zu 5382 m tief. An Länge und Tiefe übertrifft sie den Grand Canyon Colorado in den USA (440 km lang) und die Cordo-Schlucht in Peru (3200 m tief). In der Schlucht durchläuft der Fluss Yarlung-Tsangpo, der am <strong>Kailash</strong> entspringt und der Oberlauf des <strong>Brahmaputra</strong> ist. Am Nordufer erhebt sich der Berg <strong>Gyala Peri</strong>, auch Gyala Pelri oder Pengri genannt. Er ist mit 7294 m der zweithöchste Gipfel der östlichsten Ausläufer des Himalaya und einer der heiligen Berge der <strong>Bön-Regligon</strong>. Gerade einmal 22 km südlich liegt der 7782 m hohe Namjahbarwa. Die Bergriesen bilden in ihrer Mitte die Yarlung-Tsangpo-Schlucht und zwingen den großen Fluss, der von Kailash von West nach Ost hierher kommt, urplötzlich nach Süden abzubiegen und auf einem weiteren etwa 240 km langen Anschnitt über eine Höhe von 2700 m hinabstützen, bevor er als Brahmaputra in indisches Assam ankommt.</p>
<div id="attachment_6915" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yarlung_Tsangpo_Schlucht.jpg"><img class="size-full wp-image-6915" alt="Yarlung-Tsangpo-Schlucht" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Yarlung_Tsangpo_Schlucht.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Yarlung-Tsangpo-Schlucht (Foto: Tibet Tourismusamt)</p></div>
<h3>Heiliger See Basum Tso</h3>
<p>Etwa 90 km östlich von Kongpo Gyamda bzw. 130 km westlich von Bayi liegt der heilige See <strong>Basum Tso</strong>, auch Basong Co, Basong Tso, Draksum Tso, Basongcuo (巴松错) oder Conggo-See (错高湖) genannt und in tibetisch etwa grünes Wasser bedeutet. Der rund 3538 m hoch gelegene, türkisblaue See ist heilig für den Nyingmapas. Inmitten des Basongcuo-Sees auf einer kleine Insel in der Nähe des westlichen Südufers liegt ein im 17. Jahrhundert gegründetes Tsodzong-Kloster der Nyingma-Schule. Am 15. des vierten Monats nach dem tibetischen Mondkalender findet hier das<strong> traditionelle Fest der Seeumrundung</strong> statt. Pilger aus Nyingchi, Chamdo und anderen Gegenden unternehmen dann die <strong>Kora um den Basum Tso</strong>.</p>
<div id="attachment_6918" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Basum_Tso.jpg"><img class="size-full wp-image-6918" alt="Heiliger See Basum Tso" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Basum_Tso.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Heiliger See Basum Tso (Foto: Tibet Tourismusamt)</p></div>
<h3>Buchu-Kloster und Lamaling-Tempel in Bayi</h3>
<p>Etwa 28 km südlich von Bayi und in der Nähe der Mündung des Flusses Nyang Chu in den Tsangpo liegt das <strong>Buchu-Kloster</strong> (布久寺). Das Kloster mit einem goldenen Dach wurde im 7. Jh. unter Songtsen Gampo als eines der 12 Kloster in Tibet gebaut und ist somit das älteste Kloster im Kongpo-Tal. Das Buchu-Lhakhang ist ein Kloster der Gelugpa, also der Schule der Gelbmützen und wurde erst im späten 19. Jh. vom ursprünglichen Nyingma-Kloster umgewandelt.</p>
<p>Hinter dem Buchu-Kloster liegt ein weiterer Tempel herrlich auf einem Bergrücken: der <strong>Lamaling-Tempel</strong> (Lamaning-Si, 喇嘛林寺). Der Tempel war einer der Sitze des 2. Dudjom Pinpoche (1904-1987), des ehemaligen Oberhauptes der Nyingmapa, also der Schule der Rotmützen des tibetischen Buddhismus. Der Lamaling-Tempel ist wegen seiner ungewöhnlichen Architektur sehenswert.</p>
<div id="attachment_6920" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Flusse_auf_G318.jpg"><img class="size-full wp-image-6920" alt="Bekannte Flüsse auf der Sichuan-Tibet-Route G318" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Flusse_auf_G318.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Bekannte Flüsse auf der Sichuan-Tibet-Route G318</p></div>
<h2>Bekannte Flüsse auf der Sichuan-Tibet-Route G318</h2>
<p>Auf dieser Überlandtour entlang der südlichen Sichuan-Tibet-Route von Chengdu nach Lhasa fahren Sie mehrmals entlang der bekannten Flüsse oder überqueren sie. Dazu gehören die folgenden Flüsse:</p>
<ul>
<li><strong>Min-Jiang</strong>: Nebenfluss von Yangtze</li>
<li><strong>Dadu-He</strong>: Nebenfluss von Min-Jiang</li>
<li><strong>Yalong-Jiang</strong>: Nebenfluss von Jinsha-Jiang</li>
<li><strong>Jinsha-Jiang</strong>: Oberlauf von Yangtze</li>
<li><strong>Lancang-Jiang</strong>: Oberlauf von Mekong</li>
<li><strong>Nu-Jiang</strong>: Oberlauf von Saluen (Salween)</li>
<li><strong>Yarlung-Tsangpo</strong>: Oberlauf von Brahmaputra</li>
</ul>
<p>Durch diese Reise gewinnen Sie einen tiefen Einblick darauf, dass fast alle wichtigsten Flüsse in Asien ihren Ursprung im Himalaya haben.</p>
<div id="attachment_6923" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Frauen_von_Minderheiten.jpg"><img class="size-full wp-image-6923" alt="Frauen ethnischer Minderheiten" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2017/05/Frauen_von_Minderheiten.jpg" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Frauen ethnischer Minderheiten (Foto: Sichuan Tourismusamt)</p></div>
<h2>Überlandtour von Chengdu nach Lhasa auf der südlichen Sichuan-Tibet-Route G318</h2>
<p>Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für die Überlandtour:</p>
<p>1. Tag: Chengdu<br />
Nach Ihrer Ankunft in Chengdu werden Sie am Flughafen von Ihrem Reiseleiter begrüßt und ins Hotel gebracht. Bei der anschließenden <strong>Stadtbesichtigung</strong> in Chengdu besuchen Sie den bekannten Tempel des <strong>Herzogs Wu</strong> („Wuhuosi“) und spazieren durch die Stadt mit Märkten und Teehäusern.</p>
<p>2. Tag: Chengdu – Yaan &#8211; Luding (FMA)<br />
Heute beginnt Ihre Überlandfahrt von Chengdu nach Lhasa. Sie fahren nach Yaan und besuchen dort die nahe liegende <strong>Altstadt Shangli</strong> aus der Ming- und Qing-Zeit. Danach fahren Sie durch die Erlangshan-Tunnel nach Luding weiter und besichtigen die <strong>Luding-Brücke</strong>, eine Eisen­ketten-Hängebrücke über den Dadu-Fluss (Dadu-He).</p>
<p>3. Tag: Luding &#8211; Danba (FMA)<br />
Entlang des Dadu-Flusses fahren Sie Richtung Norden nach Danba. Danba, auch Rongzong genannt, ist ein der schönsten Dörfer Chinas. Dort besuchen Sie das <strong>Suopo-Dorf</strong> mit beeindruckenden Wehrtürmen und das tibetischen <strong>Dorf Jiaju</strong>.</p>
<p>4. Tag: Danba &#8211; Yajiang (FMA)<br />
Heute fahren Sie über Tagong und Xinduqiao nach Yajiang und besuchen unterwegs das <strong>Tagong-Kloster</strong> in der endlosen<strong> Tagong Steppe</strong>.</p>
<p>5. Tag: Yajiang – Litang – Daocheng &#8211; Yading (FMA)<br />
Sie fahren heute zunächst nach Litang und besuchen dort das <strong>Litang-Kloster</strong>. Anschließend fahren Sie über den Haitishan-Pass nach Daocheng. Wenn es die Zeit erlaubt, besichtigen Sie den <strong>Benpo-Tempel</strong> der Karma-Kagyu-Schule. Danach fahren Sie nach Yading weiter.</p>
<p>6. Tag: Yading (FMA)<br />
Ein Tag voller Erlebnis im <strong>Yading-Naturschutzgebiet</strong>, dem sagenumwobenen Shangri­La-Land. Sie wandern zum Chonggo-Kloster und Zhoma-Latso-See und besuchen die Luorong-Steppe.</p>
<p>7. Tag: Yading – Litang – Batang (FMA)<br />
Heute fahren Sie nach Batang. Unterweg Stopps am See.</p>
<p>8. Tag: Batang &#8211; Mangkang – Zugong – Bangda – Basu (FMA)<br />
Fahrt über den Wula-Pass (4.700 m), Dongdala-Pass (5.008 m) und Yela-Pass (4.740 m) nach Basu (360 km). Sie überqueren den Fluss Jinsha-Jiang (Oberlauf des Yangtze), den Fluss Langcang-Jiang (Oberlauf des Mengkong) und den Fluss Nu-Jiang (Oberlauf des Salween). Ein weiterer Höhepunkt ist die<strong> Serpentine mit 72 Biegungen</strong> nach dem Yela-Pass.</p>
<p>9. Tag: Basu – Ranwu – Midui &#8211; Bomi (FMA)<br />
Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft, oft als „<strong>tibetische Schweiz</strong>“ bezeichnet, nach Bomi (ca. 127 km). Unterweg Besuch des <strong>Ranwu-Sees</strong> und des <strong>Midui-Gletschers</strong>.</p>
<p>10. Tag: Bomi – Tongmai – Lulang &#8211; Linzhi (FM)<br />
Fahrt über den <strong>Sejila-Pass</strong> (4.720 m) nach Linzhi (ca. 220 km). Vom Sejila-Pass genießen Sie den besten Ausblick auf den <strong>Nanjiabangwa-Gipfel</strong>.</p>
<p>11. Tag: Linzhi – Paizhen – Linzhi (FM)<br />
Tagesausflug zum <strong>Yarlung Zangbo Grand Canyon</strong> (Dihangschluchten, Oberlauf des Brahmaputra).</p>
<p>12. Tag: Linzhi &#8211; Basongzuo-See (FMA)<br />
Besuch des Gelupa-Klosters <strong>Buchu</strong> und des <strong>Lamaling</strong>-Tempels. Fahrt zum <strong>Basongzuo-See</strong>. Wanderung am See.</p>
<p>13. Tag: Basongzuo-See &#8211; Lhasa (FM)<br />
Fahrt über den Mila-Pass (5.013 m) nach Mozhugongka und Besuch des Geburtsorts von Songzanganbu, dem großen König von Tibet. Weiterfahrt entlang des Lhasa-Flusses nach Lhasa.</p>
<h2>Überlandtour von Lijiang nach Lhasa auf der südlichen Yunnan-Tibet-Route G214 und G318</h2>
<p>Auch Gruppenreisen oder Privattouren über Land von Lijiang nach Lhasa entlang der Yunnan-Tibet-Südroute sind ab Mai 2017 für ausländische Touristen wieder möglich.</p>
<p>1. Tag: Lijiang<br />
Nach Ihrer Ankunft in Lijiang werden Sie am Flughafen von Ihrem Reiseleiter begrüßt und ins Hotel gebracht. Rest des Tages für Ihren eigenen Bummel durch die <strong>Altstadt Lijiang</strong> zur freien Verfügung.</p>
<p>2. Tag: Lijiang &#8211; Shaxi (FM)<br />
Fahrt zum <strong>Shibaoshan Berg</strong> und Besuch der <strong>Shibaoshan-Grotten</strong> aus der Tang- und Song-Dynastien. Weiterfahrt nach Shaxi. Nach der Ankunft Besuch der <strong>Altstadt Shaxi</strong> mit dem Sideng-Markt und Xingjiao-Tempel. Shaxi war ein wichtiger Ort auf der historischen Handelsroute <strong>Tee- und Pferde-Straße</strong>.</p>
<p>3. Tag: Shaxi &#8211; Baishuitai &#8211; Zhongdian (FM)<br />
Fahrt nach <strong>Baishuitai</strong>, der Heiligstätte der Dongda-Religion für Naxi-Volksgruppe. Besichtigung der zauberhaften <strong>Sinterterrassen</strong> und des Naxi-Dorfes <strong>Baidi</strong>. Weiterfahrt nach Zhongdian.</p>
<p>4. Tag: Zhongdian (F)<br />
Besichtigung des tibetischen <strong>Songzanlin-Klosters</strong>. Anschließend Besuch der Grass- und Seelandschaft am <strong>Napa-See</strong> und einer <strong>tibetischen Familie</strong>. Zeit für Bummel durch die <strong>Altstadt Zhongdian</strong>.</p>
<p>5. Tag: Zhongdian &#8211; Deqin (MA)<br />
Fahrt zum <strong>Nixi-Dorf</strong> und Besuch einer Werkstatt für handgearbeitete Tonprodukte. Weiterfahrt nach Deqin über den Baimang-Pass (4.200 m), mit schönem Ausblick auf den <strong>Kawagebo-Gipfel</strong> (6.740 m) des <strong>Meili-Schneegebirges</strong> (Meili-Xueshan). Besuch des berühmten <strong>Feilai-Tempels</strong>.</p>
<p>6. Tag: Deqin &#8211; Mangkang (FMA)<br />
Weiterfahrt nach Mangkang (ca. 230 km). Unterwegs Besuch der kleinen Stadt <strong>Yanjing</strong> (Salzbrunnen) und der <strong>Salzfeldern</strong> am Mekong-Fluß.</p>
<p>7. Tag: Mangkang – Zugong – Bangda – Basu (FMA)<br />
Fahrt über den Wula-Pass (4.700 m), Dongdala-Pass (5.008 m) und Yela-Pass (4.740 m) nach Basu (360 km). Sie passieren über den Fluss Jinsha-Jiang (Oberlauf des Yangtze), den Fluss Langcang-Jiang (Oberlauf des Mengkong) und den Fluss Nu-Jiang (Oberlauf des Salween). Ein weiterer Höhepunkt ist die <strong>Serpentine mit 72 Biegungen</strong> nach dem Yela-Pass.</p>
<p>8.-12. Tag: Basu – Ranwu – Midui &#8211; Bomi – Tongmai – Lulang &#8211; Linzhi &#8211; Basongzuo-See &#8211; Lhasa<br />
Reiseverlauf wie 9.-13. Tag der o.g. Überlandtour von Chengdu nach Lhasa auf der südlichen Sichuan-Tibet-Route G318.</p>
<h2>Überlandtour von Chengdu nach Lhasa auf der nördlichen Sichuan-Tibet-Route G317</h2>
<p>Überlandtour von Chengdu nach Lhasa auf der Nationalstraße G317 entlang der<strong> nördlich Sichuan-Tibet-Route</strong> Chengdu &#8211; Dujiangyan &#8211; Wolong &#8211; Danba &#8211; Bamei &#8211; Dawu &#8211; Luhuo &#8211; Garze &#8211; Dege &#8211; Jiangda &#8211; Chamdo &#8211; Riwoche &#8211; Dengqen &#8211; Baqen &#8211; Sok Dzong &#8211; Naqu &#8211; Namco-See &#8211; Lhasa ist leider noch nicht möglich, da der Checkpunkt in <strong>Chamdo</strong> für Ausländer nach wie vor gesperrt ist (Stand Mai 2017).</p>
<p>Den genauen Reiseverlauf der Überlandtour von Chengdu nach Lhasa entlang der Nordroute G317 finden Sie im folgenden Reiseprogramm:</p>
<ul>
<li><a title="Überland von Sichuan nach Tibet (Nordroute)" href="http://www.chinareise.com/privatreisen/reiseprogramm.php?tour_id=408" target="_blank">Überland von Sichuan nach Tibet (Nordroute)</a></li>
</ul>
<h2>Beratung und Buchung</h2>
<p>Für Reiseangebot und Buchung rufen Sie uns bitte einfach an oder schreiben Sie uns eine Nachricht per E-Mail:</p>
<ul>
<li><a title="Kontakt mit Chinareise.com" href="http://www.chinareise.com/service/kontakt.php" target="_blank">Kontakt mit Chinareise.com</a></li>
</ul>
<h2>Weitere Reiseinformationen</h2>
<ul>
<li><a title="Chinas längste und schönste Nationalstraße G318" href="http://www.chinareise.com/china-topliste/chinas-laengste-und-schoenste-nationalstrasse-g318.php" target="_blank">Chinas längste und schönste Nationalstraße G318</a></li>
<li><a title="Die höchste Reiseroute der Welt: Überland von Kashgar nach Lhasa" href="http://www.chinareise.com/china-topliste/die-hoechste-reiseroute-der-welt.php" target="_blank">Die höchste Reiseroute der Welt: Überland von Kashgar nach Lhasa</a></li>
<li><a title="Grenzübergänge zwischen Tibet und Nepal" href="http://blog.chinareise.com/2016/08/05/grenzuebergaenge-zwischen-tibet-und-nepal/" target="_blank">Grenzübergänge zwischen Tibet und Nepal</a></li>
<li><a title="Tibet, Nepal und Bhutan" href="http://www.chinareise.com/tibet/tibet-reisen.php" target="_blank">Tibet, Nepal und Bhutan</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.chinareise.com/2017/05/10/suedroute-g318-ueber-land-von-sichuan-nach-tibet-fuer-auslaender-wieder-geoeffnet/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Nepal und Tibet nach dem Erdbeben 2015</title>
		<link>http://blog.chinareise.com/2015/05/02/nepal-und-tibet-nach-dem-erdbeben-2015/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2015 14:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DWL</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktueller Stand und Folgen für den Tourismus in Tibet und Nepal Kann man nach dem schweren Erdbeben noch nach Nepal und Tibet reisen? Welche Auswirkungen hat das Erdbeben auf den Tourismus in den Himalaya-Regionen? Und auf welche Reisebeschränkungen muss man &#8230; <a href="http://blog.chinareise.com/2015/05/02/nepal-und-tibet-nach-dem-erdbeben-2015/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktueller Stand und Folgen für den Tourismus in Tibet und Nepal</strong></p>
<p>Kann man nach dem schweren Erdbeben noch nach Nepal und Tibet reisen? Welche Auswirkungen hat das Erdbeben auf den Tourismus in den Himalaya-Regionen? Und auf welche Reisebeschränkungen muss man sich nun bei einer Nepal- und Tibet-Reise einstellen? Dazu geben wir Ihnen im folgenden Infos und Tipps.</p>
<p><a href="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2015/05/Mt_Everest.jpg"><img class="size-full wp-image-5661 alignleft" alt="Mount Everest" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2015/05/Mt_Everest.jpg" width="620" height="416" /></a></p>
<p>Am 25. April 2015 ereignete sich kurz vor 12 Uhr Ortszeit in Nepal ein starkes Erdbeben der Stärke 7,8 mit dem Epizentrum in <strong>Gorkha</strong>, etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt <strong>Kathmandu</strong>. Das Hypozentrum lag in 18 km Tiefe. 3 Stunde später gab es auf der chinesischen Seite ein weiteres Erdbeben der Stärke 5,9 im Süden des Kreises Tingri in der Nähe der tibetisch-nepalesischen Grenze. Von den Erdbeben betroffen sind neben Nepal und Chinesischem Autonomen Gebiet Tibet auch Nord- und Nordostindien, Pakistan, Bhutan und Bangladesch in der Himalaya-Region. Es wurde von 4 Todesopfern in Bangladesch, 25 in Tibet, 78 in Indien und mehr als 6.000 in Nepal berichtet (Stand 1. Mai 2015).</p>

<h2></h2>
<h2>Tibet nach dem Erdbeben</h2>
<h3>Lhasa, Gyantse und Shigatse</h3>
<p>Die tibetische Hauptstadt <strong>Lhasa</strong> und die zwei weiteren beliebten Reiseziele <strong>Gyantse</strong> und <strong>Shigatse</strong> sind von dem Erdbeben nicht betroffen. Nach uns vorliegenden Informationen bleiben die Hauptsehenswürdigkeiten wie der <strong>Potala-Palast</strong>, der <strong>Jokhang-Tempel</strong>, das <strong>Drepung Kloster</strong>, das <strong>Sera-Kloster</strong> und der Juwelengarten <strong>Norbulingka</strong> in Lhasa, das <strong>Kloster Palkhor-Choide</strong> in Gyantse sowie das <strong>Kloster Tashihunpo</strong> in Shigatse nach wie vor für Besucher geöffnet.</p>
<h3>Die Tibet-Bahn</h3>
<p>Die Züge auf der Tibet-Bahn nach und von Lhasa sowie auf der erweiterten Bahnstrecke zwischen Lhasa und Shigatse fahren alle planmäßig.</p>
<h3>Nördliches Mount-Everest-Basislager auf der Tibet-Seite</h3>
<p>Das Erdbeben hat eine Lawine auch auf der nördlichen Seite des Mount Everest ausgelöst. Es gab jedoch zum Glück keine Tote und Verletzte. Alle Bergsteiger und Träger sind in die Stadt Tingri oder auf dem Mount-Everest-Basislager in Sicherheit gebracht. Alle Aktivitäten für Bergsteigerung auf der nördlichen Seite sind vorübergehend für 10 Tage ausgesetzt. Das <strong>Mount-Everest-Basislager</strong> und das berühmte <strong>Rongbuk-Kloster</strong> sind nicht beschädigt.</p>
<h3>Heiliger Berg Kailash</h3>
<p>Der heilige Berg <strong>Kailash</strong> und die umliegende Region sind vom Erdbeben nicht beschädigt. Es wurde von kleinem Erdrutsch berichtet. Dies hat jedoch kaum Einfluss auf die Reiseziele.</p>
<h3>Vom Erdbeben betroffene Regionen in Tibet</h3>
<p>In Tibet sind die südlichen Gebiete der <strong>Präfektur Shigatse</strong>, die an der Grenze zu Nepal liegen, und insbesondere die Städte <strong>Kyirong</strong>, <strong>Nyalam</strong>, <strong>Zhangmu</strong> und die Ortschaft <strong>Rongxia</strong> vom Erdbeben am stärksten betroffen. Nach Bericht sollten es bis zum 27. April insgesamt 25 Todesopfer und 117 Verletzte in Tibet geben.</p>
<h3>Landstraße von Lhasa nach Kathmandu (Abschnitt in China)</h3>
<p>Die chinesische Nationalstraße G318 führt von Shanghai über Lhasa nach Zhangmu an der Grenze zu Nepal. Der Abschnitt von Lhasa bis zur nepalesischen Grenze wird auch <strong>Friendship Highway</strong> genannt und ist die beliebte Reiseroute überland von Lhasa nach Kathmandu. Die vom Erdbeben ausgelösten Erdrutsche haben den Verkehr zwischen <strong>Nyalam</strong> und<strong> Zhangmu</strong> für einige Tage blockiert. Bereits am 29. April haben die chinesischen Rettungskräfte die Behinderung auf der Straße beseitigt, so dass diese seitdem wieder befahrbar ist, zuerst jedoch nur für Rettungsfahrzeuge, Hilfsversorgung und Evakuierung.</p>
<h3>Reisebeschränkungen in Tibet wegen Erdbeben</h3>
<p>Die <strong>Sondergenehmigung für Tibet</strong>, das so genante <strong>Tibet-Permit</strong>, wird nach wie vor für ausländische Touristen ausgestellt. Alle Straßen zu den wichtigsten Reisezielen in Tibet sind befahrbar. Jedoch sind die <strong>Straßen westlich von Shigatse</strong> sowohl für ausländische als auch für chinesischen Touristen derzeit gesperrt. Diese sind momentan nur für Rettungsfahrzeuge und Hilfsversorgung zugänglich. Konkret bedeutet, dass</p>
<ul>
<li>Reisen zum westlichen Gebiet Tibets einschließlich Kailash und Ali (Gar) momentan nicht möglich sind,</li>
<li>Reisen zum Mount-Everest-Basislager und zum Rongbuk-Kloster momentan nicht möglich sind und</li>
<li>Reisen überland von Lhasa nach Kathmandu entlang des Friendship Highways momentan nicht möglich sind.</li>
</ul>
<p>Man muss davon ausgehen, dass die o.g. Reisebeschränkungen in Tibet bis zur Mitte Mai oder zum Ende Mai dauern könnten. Ab Juni könnte die Situation normalisiert werden, so dass Reisen im Gebiet westlich von Shigatse wieder möglich sind. Da die Hauptsehenswürdigkeiten vom Erdbeben nicht betroffen sind, können die Reisen in Tibet zur gewohnten Qualität durchgeführt werden.</p>
<h2>Nepal nach dem Erdbeben</h2>
<h3>Kathmandu, Patan und Bhaktapur</h3>
<p>Das Erdbeben in Nepal gilt als das schwerste in der Region seit 1934. Am schlimmsten betroffen sind das <strong>Kathmandu-Tal</strong> und umliegende Regionen. Bei dem Erdbeben wurden auch touristische Attraktionen und unschätzbare Kulturgüter in Mitleidenschaft gezogen. Insbesondere sind die sieben Gruppen von Gebäuden und Monumenten, die von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuften sind, teilweise beschädigt oder fast vollständig zerstört:</p>
<ul>
<li>Durbar-Platz von Hanuman Dhoka (Kathmandu): Der obere Teil des 9stöckigen Basantaour Towers ist zerstört. Die Säule, die der als göttlich verehrten Figur Garuda huldigt, ist teilweise zerstört.</li>
<li>Durbar Platz von Patan: Der mehrstöckige Tempel ist eingestürzt</li>
<li>Durbar Platz von Bhaktapur (mit Nyatapola-Tempel): Der Vatsala-Tempel ist zerstört</li>
<li>Stupa von Swayambhunath (auch Affentempel genannt): Gebäude in der Umgebung sind zerstört.</li>
<li>Stupa von Bodnath: Umfang der Beschädigung ist noch nicht klar.</li>
<li>Hindu-Tempel von Pashupatinath: Der Hindu-Tempel hat das Erdbeben überstanden.</li>
<li>Dharahara-Turm (auch Bhimsen-Turm genannt): Der in 1832 errichtete Dharahara-Turm, der als das Wahrzeichen Kathmandus gilt, ist eingestürzt.</li>
</ul>
<p>Trotz Erdbeben-Schäden zeigt sich die UNESCO zuversichtlich für den Wiederaufbau. Bereits am 27. April hat die UNESCO angekündigt, die zerstörten bzw. beschädigten Welterbe-Stätten wieder errichten zu wollen. Laut Repräsentant der UN-Kulturorganisation in Nepals Hauptstadt Kathmandu sollten zahlreiche Skulpturen und geschnitzte Holzbalken gerettet worden sein.</p>
<h3>Pokhara und Chiwan Nationalparks</h3>
<p>Nach Informationen von lokalen Reiseagenturen sind die Straßen von Kathmandu zu den Pokhara und Chiwan Nationalparks befahrbar.</p>
<h3>Südliches Mount-Everest-Basislager auf der Nepal-Seite</h3>
<p>Zum Zeitpunkt des Erdbebens am Samstag hielten sich 39 Expeditionsteams mit etwa 1000 Bergsteigern und Trägern auf der südlichen Seite des Mount Everest auf. Bei einer Lawine kamen mindestens 18 Bergsteiger ums Leben. Es wurde von mindestens 61 Verletzten berichtet. Genaue Anzahl der Opfer ist noch ungewiss.</p>
<p>Im Gegensatz zur nördlichen Seite des Mount-Everest, wo alle Klettertouren von der chinesischen Behörde vorerst für 10 Tage verboten sind, lässt die nepalesische Regierung erstaunlicherweise weitere Kletteraktivitäten der Bergsteiger auf der Südseite immer noch zu. Man sei selbst für seine Sicherheit verantwortlich, sei Nepals Tourismusministerium der Meinung laut Berichten.</p>
<h3>Landstraße von Kodari nach Kathmandu (Abschnitt in Nepal)</h3>
<p>Die Verlängerung des Friendship Highway, also die Landstraße von der nepalesischen Grenze Kodari nach Kathmandu, wird <strong>Araniko Highway</strong> genannt. Der 115 km lange Araniko Highway wurde 1964 mit Unterstützung Chinas erbaut und ist die wichtigste Landstraße Nepals mit China, nicht nur für die Touristen sondern viel mehr für den Handel zwischen beiden Ländern. Nach dem Erdbeben ist der Araniko Highway durch Erdrutsch blockiert und bis heute noch nicht passierbar. Man geht jedoch davon aus, dass der Araniko Highway innerhalb von zwei Wochen mit Hilfe chinesischer Rettungskräfte wieder für den Verkehr freigemacht werden soll.</p>
<h3>Reisebeschränkungen in Nepal wegen Erdbeben</h3>
<p>Nach der intensiven Rettungsaktion für Überlebende in der vergangenen Woche hat nun die Versorgung der betroffenen Menschen absolute Priorität. Immer noch fehlt ein Überblick über das Ausmaß der Zerstörung durch das verheerende Erdbeben in Nepal. Erst wenn relative Normalität einkehrt, kann man sich über Wiederaufbau Gedanke machen. Dies gilt auch für Reisen in Nepal. „Von aufschiebbaren Reisen nach Nepal wird vorrübergehend abgeraten“, weist das Auswärtige Amt offiziell darauf hin. Keine Reiseveranstalter werden im Mai noch Touren in Nepal durchführen. Wie der Tourismus in Nepal nach diesem schweren Erdbeben aussieht, wagen Reiseveranstalter kaum Prognosen. Sie wollen keine vorschnelle Entscheidung treffen. Sicher ist, dass man in den kommenden Wochen mit den Partnern vor Ort intensive Diskussionen durchführen und eigene Produktmanager nach Nepal hinschicken wird, um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen und neue Konzepte für die Nepal-Reisen für die Zukunft zu entwickeln.</p>
<p>Nach Nepal kommen jährlich etwa 800.000 Touristen, darunter rund 20.000 aus Deutschland, hauptsächlich wegen den folgenden Attraktionen:</p>
<ul>
<li>Historische Paläste, Tempel und Klöster im Kathmandu-Tal und in den umliegenden Städten,</li>
<li>Wildlife in den Nationalparks und</li>
<li>Trekking in den Berglandschaften um Mount Everest und Annapurna.</li>
</ul>
<p>Unter diesen Sehenswürdigkeiten gibt es sicherlich noch viele Reisemöglichkeiten selbst nach dem Erdbeben. Wir werden in den kommenden Wochen darüber berichten.</p>
<h2>Hilfe für Nepal</h2>
<p>Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Tourismus ist die zweitgrößte Einnahmequelle Nepals, nach den Jobs von Wanderarbeitern in den Golfstaaten. Der Wiederaufbau Nepals ist auf internationale Hilfe angewiesen. Auch Sie können den Menschen in Nepal helfen, indem Sie in den kommenden Monaten oder Jahren nach Möglichkeit doch einmal dieses Land besuchen. Für ein Land, das ohne nennenswerte Industrie außer Landwirtschaft und Tourismus kaum was anzubieten hat, ist Ihre Hilfe nach diesem verheerenden Erdbeben umso wichtiger denn je.</p>
<p>Wenn Sie direkt durch eine Spende den Erdbeben-Opfern in Nepal helfen möchten, finden Sie hier Informationen zu Hilfsorganisationen und Bankverbindungen:</p>
<p><strong>Deutsches Rotes Kreuz (DRK):</strong><br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
IBAN: DE63370205000005023307<br />
BIC: BFSWDE33XXX<br />
Stichwort: Erdbeben Nepal<br />
<a title="DRK" href="www.drk.de/spenden" target="_blank">www.drk.de/spenden</a></p>
<p><strong>UNICEF:</strong><br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
IBAN: DE57 3702 0500 0000 3000 00<br />
BIC: BFSWDE33XXX<br />
Stichwort: Erdbeben Nepal<br />
<a title="UNICEF" href="http://www.unicef.de" target="_blank">www.unicef.de</a></p>
<h2>Weitere Reiseinformationen</h2>
<ul>
<li><a title="Tibet Reisen" href="http://www.chinareise.com/tibet/tibet-reisen.php" target="_blank">Reisen nach Tibet</a></li>
<li><a title="Nepal Reisen" href="http://www.chinareise.com/asien/nepal-reisen.php" target="_blank">Reisen nach Nepal</a></li>
<li><a title="Mount-Everest-Basislager" href="http://www.chinareise.com/tibet-reisen/basislager-des-mount-everest.php" target="_blank">Mount-Everest-Basislager</a></li>
<li><a title="Chinas längste und schönste Nationalstraße G318" href="http://www.chinareise.com/china-topliste/chinas-laengste-und-schoenste-nationalstrasse-g318.php" target="_blank">Chinas längste und schönste Nationalstraße G318</a></li>
</ul>
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