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	<title>Chinareise Magazin &#187; Zentralachse</title>
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	<description>China im Blick</description>
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		<title>Zentralachse von Peking, Chinas neues UNESCO-Weltkulturerbe</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 09:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DWL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Augenblick]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Peking]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
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		<category><![CDATA[Zentralachse]]></category>
		<category><![CDATA[北京中轴线]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zentralachse Pekings &#8211; ein architektonisches Ensemble, das sich durch das Herz der chinesischen Hauptstadt zieht &#8211; wurde auf der 46. Sitzung des Welterbekomitees in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen. Das UNESCO-Welterbekomitee begründete seine &#8230; <a href="http://blog.chinareise.com/2024/08/06/zentralachse-von-peking-chinas-neues-unesco-weltkulturerbe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zentralachse Pekings &#8211; ein architektonisches Ensemble, das sich durch das Herz der chinesischen Hauptstadt zieht &#8211; wurde auf der 46. Sitzung des Welterbekomitees in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen. Das UNESCO-Welterbekomitee begründete seine Entscheidung dadurch, dass die Zentralachse von Peking ein außergewöhnliches Gebäudeensemble und ein Meisterwerk ist, das die ideale Ordnung der chinesischen Hauptstadt widerspiegelt.</p>
<p>Die Zentralachse verläuft in Nord-Süd-Richtung durch das Herz des historischen Pekings und besteht aus 15 Kulturerbeelementen in fünf Kategorien, darunter ehemaligen kaiserlichen Palästen und Gärten, Opferstätten sowie zeremoniellen und öffentlichen Gebäuden. Gemeinsam haben sie den historischen Wandel Pekings von einer kaiserlichen Hauptstadt zu einer modernen Hauptstadt miterlebt und sind Zeugnisse des kaiserlichen Dynastiensystems und der städtebaulichen Traditionen Chinas. Lage, Grundriss, Stadtbild, Straßen und Design zeigen die ideale Hauptstadt, wie sie im Kaogongji beschrieben wird, einem alten Text, der als Buch der vielfältigen Handwerke bekannt ist. Dieses Gebiet liegt zwischen zwei parallelen Flüssen und hat eine etwa 3.000-jährige Geschichte menschlicher Besiedlung. Die die Zentralachse selbst entstand während der Yuan-Dynastie (1271-1368), die ihre Hauptstadt Dadu im nördlichen Teil errichtete. Das Anwesen umfasst auch spätere historische Gebäude, die während der Ming-Dynastie (1368-1644) errichtet und während der Qing-Dynastie (1636-1912) erweitertet wurden.</p>
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<p>Ausgehend vom Glocken- und Trommelturm im Norden bis zum Yongding-Tor im Süden zieht sich eine 7,8 Kilometer lange Achse als „kulturelles Rückgrat“ der Stadt durch Beijing und verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart. Die Zentralachse wird auch die „Kaiserliche Ader&#8221; genannt, worauf zahlreiche kaiserliche Anlagen und historische Denkmäler liegen:</p>
<ol>
<li>Trommel- und Glockenturm</li>
<li>Wanning-Brücke</li>
<li>Jingshan-Park (Kohlehügel-Park)</li>
<li>Verbotene Stadt (Kaiserpalast)</li>
<li>Kaiserlicher Ahnentempel</li>
<li>Erntealtar</li>
<li>Duanmen</li>
<li>Tian&#8217;anmen (Tor des Himmlischen Friedens)</li>
<li>Äußere Jinshui-Brücke</li>
<li>Platz des Himmlischen Firedens (Tian&#8217;anmen-Platz)</li>
<li>Zhengyang-Tor (Qianmen)</li>
<li>12. Himmelstempel</li>
<li>Ernteopferhalle</li>
<li>Die Überreste der Kaiserlichen Straße entlang des südlichen Abschnitts der Zentralachse</li>
<li>Yongding-Tor</li>
</ol>
<h3>Letzte Geheimnisse der Verbotenen Stadt in Peking</h3>
<p>Die Zentralachse Pekings liegt nicht exakt auf der Nord-Süd-Ausrichtung. Sie dreht sich um mehr als 2 Grad gegen den Uhrzeigersinn. Dies ist sehr ungewöhnlich und mit der Lehre des Feng Shui nicht vereinbar. Mehr dazu siehe bitte</p>
<p><a title="Letzte Geheimnisse der Verbotenen Stadt in Peking" href="http://blog.chinareise.com/2024/04/04/die-geheimnisse-der-verbotenen-stadt-in-peking/" target="_blank">Letzte Geheimnisse der Verbotenen Stadt in Peking</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Letzte Geheimnisse der Verbotenen Stadt in Peking</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 14:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DWL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[die Verbotene Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Feng Shui]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserpalast]]></category>
		<category><![CDATA[Nord-Süd-Achse]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Verbotene Stadt, auch Kaiserpalast genannt, war bis zur Revolution 1911 die Residenz chinesischer Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Der Zutritt war damals der einfachen Bevölkerung streng untersagt. Hinter der 10 Meter hohen und über 3 Kilometer langen purpurroten Mauer verbargen &#8230; <a href="http://blog.chinareise.com/2024/04/04/die-geheimnisse-der-verbotenen-stadt-in-peking/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.chinareise.com/2012/04/04/die-geheimnisse-der-verbotenen-stadt-in-peking/die_verbotene_stadt_in_peking/" rel="attachment wp-att-2402"><img class="alignleft size-full wp-image-2402" title="die Verbotene Stadt in Peking" alt="die Verbotene Stadt in Peking" src="http://blog.chinareise.com/wp-content/uploads/2012/03/die_Verbotene_Stadt_in_Peking.jpg" width="620" height="325" /></a></p>
<p>Die Verbotene Stadt, auch <strong>Kaiserpalast</strong> genannt, war bis zur Revolution 1911 die Residenz chinesischer Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Der Zutritt war damals der einfachen Bevölkerung streng untersagt. Hinter der 10 Meter hohen und über 3 Kilometer langen purpurroten Mauer verbargen sich die Geheimnisse des Lebens der Kaiser und ihrer Konkubinen sowie endlose Machtkämpfe. Die Verbotene Stadt war das Symbol der Macht und der Geheimnisse.</p>
<p>Heute ist es nicht mehr verboten, durch diese kaiserliche Residenz zu schlendern. Es ist auch kein Geheimnis mehr, dass sich auf der Palastanlage insgesamt 9.999 oder 9.999½ Räume befinden sollen. Der Legende nach durfte nur der Himmel einen Palast mit 10.000 Räumen besitzen, daher mussten sich die „Söhne des Himmels“ mit 9.999 oder 9.999½ zufrieden geben. Selbst ausländische Touristen wissen von dieser Erzählung. Ob diese wirklich stimmt, stört hier keinen.</p>
<p>Wer die heutige Verbotene Stadt in Peking besucht hat, weiß, dass man zwar auf dem Gelände prächtige kaiserliche Paläste, Pavillons, Höfe, Tore und Hallen bestaunen kann. Kostbare Sammlungen chinesischer Kunst und ausländische Geschenke sieht man hier jedoch kaum. Wo bleibt also die kaiserliche Sammlung chinesischer Kunstwerke, die die 5.000 jährige Geschichte Chinas umspannt? Das offene Geheimnis ist, dass die Kuomintang, die im chinesischen Bürgerkrieg eine Niederlage hinnehmen und flüchten musste, im Jahr 1949 den Großteil der Kunststücke aus der kaiserlichen Sammlung auf die Insel Taiwan gebracht hat. Heutzutage werden die besten Stücke aus der kaiserlichen Sammlung von Jade, Porzellanwaren, Gemälden und Bronzen nicht mehr in der Verbotenen Stadt in Peking ausgestellt, sondern im <strong>Nationalen Palastmuseum in Taipeh</strong> auf der Insel Taiwan. Dennoch lohnt sich ein Besuch des Kaiserpalastes in Peking schon allein wegen den prachtvollen Anlagen.</p>
<p>Ein Rundgang durch die Verbotene Stadt beginnt normalerweise mit einem Spaziergang auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Anschließend geht man Richtung Norden durch das Tor des Himmlischen Friedens („<strong>Tian’anmen</strong>“ in Chinesisch), das Haupttor („<strong>Duanmen</strong>“), das Mittagstor („<strong>Wumen</strong>“), das Tor der Höchsten Harmonie („<strong>Taihemen</strong>“), das Tor der Himmlisch-Männlichen Reinheit („<strong>Qianqingmen</strong>“) und kommt schließlich aus dem Nordausgang, dem Tor des Göttlichen Kriegers („<strong>Shenwumen</strong>“), heraus. Diese sechs Tore bilden eine kaiserliche Linie, im Volksmund auch „<em>Drachenader</em>“ genannt, und die Verbotene Stadt ist das Zentrum dieser Linie.</p>
<p>Vor der Verbotenen Stadt liegen südlich noch zwei weitere Tore: das Tor der ewigen Festigkeit („<strong>Yongdingmen</strong>“) und das Tor der Mittagssonne („<strong>Zhengyangmen</strong>“), heute eher unter dem Namen das Vordere Tor („Qianmen“) bekannt. Als Pendant für das Tor des Himmlischen Friedens, also der Südeingang des Kaiserpalastes, dient das Tor des Irdischen Friedens („<strong>Di’anmen</strong>“) als das nördlichste Tor der Kaiserstadt. Zusammen mit den oben genannten sechs Toren des Kaiserpalastes bilden die neun Tore <strong>die zentrale Nord-Süd-Achse</strong> des Grundrisses der Kaiserstadt Peking.<br />
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<p>Wenn Sie sich diese zentrale Nord-Süd-Achse auf der Stadtkarte Pekings genau ansehen, werden Sie ein Geheimnis entdecken: Die Zentralachse Pekings liegt nicht exakt auf der Nord-Süd-Ausrichtung. Sie dreht sich um mehr als 2 Grad gegen den Uhrzeigersinn.</p>
<p>Die Abweichung der Zentralachse Pekings von der exakten Nord-Süd-Ausrichtung ist sehr ungewöhnlich, weil dieses mit der Lehre des <strong>Feng Shui</strong> nicht vereinbar ist. Schon seit Jahrtausenden wurde in China bei Einrichtung eines Gegenstands oder beim Bau eines Hauses, eines Tempels, eines Palastes oder einer Stadt die Lehre des Feng Shui verwendet. Danach ist die exakte Nord-Süd-Ausrichtung <em>die Achse des Himmels</em> oder <em>die Achse der Macht</em>, welche besonders für sakrale Bauten, kaiserliche Anlagen und die mächtige Hauptstadt geeignet ist. Warum die Kaiserstadt damals jedoch mit einer Abweichung von über 2 Grad ausgerichtet worden ist, bleibt bis heute ungelöst.</p>
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<p><strong>Weitere Reiseinfos:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Gruppen- und Privatreisen nach Peking" href="http://www.chinareise.com/peking/peking-reisen.php" target="_blank">Gruppen- und Privatreisen nach Peking</a></li>
<li><a title="Gruppen- und Privatreisen nach Taiwan" href="http://www.asienreisen24.com/reiseland/taiwan-reisen.php" target="_blank">Gruppen- und Privatreisen nach Taiwan</a></li>
</ul>
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